Ihr kennt mich: Ich bin im Herzen ein Junge. Ein Autonarr, ein PS-Freak und ein Kerl, der immer gerne unterwegs ist, am liebsten auf der Straße. Nach dem Jahresurlaub in den USA so komplett im Winter verschwinden? Nicht mit mir, also wurde ein herbstlicher Road Trip in der Sonne geplant. Ein Reiseziel war schnell gefunden: Portugal, wo ich als alter Fan von Lissabon und Umland ja am liebsten ständig abhängen würde.

Mit den perfekten Road Trip Cars ist das so eine Sache – der Zweck heiligt hier die Mittel und es muss einfach passen. Ohne groß zu zögern landeten wir in diesem Fall bei MINI. Richtig gehört, die kleinen britischen Kultautos, von denen ich bis dato noch nie eines selbst gefahren hatte.

Die Speerspitze: MINI John Cooper Works

Das berühmte Gokart-Feeling wollte ich erleben, ganz klar. Doch dabei auch Leistung satt, schließlich sitze ich ja regelmäßig in den flottesten Karrossen unserer Zeit. Also: MINI John Cooper Works, der absolute Powerzwerg, der mich schon immer gereizt hatte.

Die Optik: Genau richtig, da im JCW die Kraft und Aggressivität zwar klar zum Ausdruck kommen, dabei aber dennoch nicht übertrieben wird. Wir liefen im Flughafen von Lissabon durch die Tiefgarage auf unseren besonderen MINI zu und mir huschte schon beim Anblick ein freudiges Grinsen über die Lippen.

MINI Cabrio? Na aber klar!

Passend zum erträumten Spätsommer am Meer hatten wir uns dann direkt noch für das Cabrio entschieden. Der Gedanke, bei jeder Gelegenheit offen zu fahren und nochmal ein bisschen Sonne zu tanken so kurz vorm Winter – er war allgegenwärtig.

Der nächste Schritt: Das Gepäck. Ich war unsicher gewesen beim Mini, doch das ohne Grund. Zwei Personen mit Reisegepäck für eine Woche schluckt der Brite problemlos und so konnten wir zufrieden einsteigen. Im Innenraum dann das MINI typische Interior, das stets polarisiert. Denn: Alles ist auch innen so rund wie außen gestaltet. Doch auch hier alles bestens: Man findet sich flott zurecht und die Fahrt kann losgehen.

Eine Ausfahrt mit 231 PS im Kompakt-Cabrio

Ja, richtig gelesen: Im kleinen MINI stecken 231 Pferdchen (und 320 NM), die für ordentlich Laune sorgen. Es geht munter nach vorne und nach kurzer Einübung weiß man, was all diese Leute mit dem Gokart-Feeling meinen: Vor der Kurve muss man eigentlich kaum bremsen, der MINI flutscht wie auf Schienen durch.

Und so mag man mir dieser Tage irgendwo zwischen Lissabon und Faro begegnen, wo es leider regnet und das schicke Union Jack Verdeck geschlossen bleibt. Doch Spaß habe ich dennoch, während ich voller Freude Kurven räubere und laut mitbrülle, wenn dieser wunderbare Auspuff wieder derbe knattert. Ich fühle mich schon verbunden mit dem MINI John Cooper Works und werde mich die Tage dann mit Inhalten melden, die sich nicht nur um das Auto drehen. Aber jetzt erstmal: Ab auf die Straße!

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