So langsam wird Los Angeles meine dritte Heimat (Platz zwei wird wohl noch eine ganze Weile New York belegen – hach NYC, ich vermisse dich!). Mindestens einmal im Jahr nach Kalifornien muss einfach sein und wenn ihr hier regelmäßig meine Beiträge verfolgt, dann wisst ihr ja, wie glücklich ich jedes Mal aufs Neue bin. Diese ganz besonderen Vibes, diese ganz besondere Sonne, einfach jeder Aspekt.

Nun haben wir aus unserem letzten Aufenthalt in L.A. ja kurzerhand #JaguarSunshine gemacht – und im Jaguar F-Type R die Straßen unsicher. Ich predige allen Freunden immer: Geht nie nach Los Angeles ohne Auto, denn das macht absolut keinen Sinn. Eine 550 PS Rakete wie den F-Type als fahrbaren Untersatz zu haben, macht die Sache natürlich nochmal eine ganze Spur aufregender.

Raus aus Los Angeles

Das Auto ist mir dabei nicht nur wichtig, um zwischen Venice, West Hollywood und Malibu zu verkehren, sondern vor allem für den obligatorischen Ausflug raus aus der Stadt. Seit ich das erste Mal einen Fuß in den Joshua Tree National Park (etwa 4 Stunden östlich von L.A.) gesetzt habe, bin ich wie verzaubert.

Es ist schwer zu beschreiben, doch Joshua Tree ist magisch – und da bin ich beim besten Willen nicht der einzige, der so denkt. In unzähligen Werbespots und Kampagnen erkennt man die markanten Joshua Trees im Hintergrund wieder – so zuletzt im H&M Spot mit David Beckham und Kevin Hart.

Und so begab es sich wieder, dass wir an einem schönen Tag unsere Siebensachen in den (erstaunlich großen) Kofferraum des F-Type warfen und den britischen V8-Renner in Richtung Joshua Tree knattern ließen. Zunächst auf dem großen Highway 60 raus aus L.A. in Richtung Palm Springs und dann auf der 62 weiter bis Joshua Tree. Und dann stehen da plötzlich immer mehr von dieses stacheligen Bäumen am Straßenrand, beeindruckende Felsformationen türmen sich aus dem Wüstenboden auf und ich spüre wieder dieses ganz besondere Gefühl.

Socializing am Lagerfeuer

Von dieser Geschichte gibt es leider keine Fotobeweise (es war dunkel und wir waren auch schlicht und einfach so im Moment), aber dennoch möchte ich sie erzählen. Denn was wir dieses Mal im Joshua Tree National Park erlebten, war nochmal besser als alles zuvor erlebte: Wir kamen zu spät im Park an, um noch einen freien Platz auf dem wunderschönen Hidden Valley Campground zu bekommen.

Und dann nahm das Schicksal seinen Lauf: Ein nettes Pärchen bot uns an, deren Platz zu teilen. Im Laufe des Tages kamen noch 4 Girls dazu, die zum Klettern im Park waren. Und am Abend saß da eine muntere Truppe am prasselnden Lagerfeuer, blickte gemeinsam in die Sterne und lauschte dem Geheule der Koyoten. Und da war sie, die Magie des Joshua Tree National Parks: Sie vereinte uns alle in diesem Moment, lauter grundverschiedene Menschen, die den Park als eine Art Pilgerstätte erachten.

Kommentare

Send this to a friend