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Zu einem ausgedehnteren Städtetrip gehören meiner Meinung nach auch Ausflüge ins Umland. Gerade bei einer Stadt wie Lissabon, die ich schon mehrfach bereist habe, gehört das absolut dazu, um das Erlebnis etwas auszudehnen und auch den eigenen Horizont zu erweitern. Die ein oder andere Gegend rund um die Hauptstadt Portugals konnte ich so nun nach und nach entdecken, doch in eine Gegend zieht es mich immer wieder: An die Küste bei Cascais und in die schnuckligen Bergdörfer von Sintra.

Mit dem Auto dauert es aus Lissabon nur eine halbe Stunde und schon befindet man sich in einer ganz anderen, entschleunigten Welt. Die Vögle zwitschern in den dichten Wäldern von Sintra und kleine Häuschen tauchen hier und da neben den schmalen Straßen auf. Das perfekte Ende für unsere #MINIRoadtripStory.

Wohnen im Schloss: Tivoli Palácio de Seteais

Durch kurvige Bergstraßen, in denen viel Vorsicht vor entgegenkommenden Fahrzeugen geboten ist, gelangten wir nach Sintra. Es gibt wohl wenige Autos, die für diese Gegend besser geeignet sind, als der potente MINI John Cooper Works, der mit Bravour die Berge erklomm und uns knatternd und wie auf Schienen durch die engen Kurven führte.

Und dann sagte uns das Navi, wir hätten unser Ziel erreicht. Wir durchfuhren einen Steinbogen und standen in einem weitläufigen Schlossgarten. Waren wir hier wirklich richtig? Der nette Portier, der schon auf uns wartete, bestätigte: Wir waren tatsächlich am Ziel. Palácio de Seteais ist bei diesem Tivoli Hotel nämlich nicht nur der Name, sondern tatsächlich Programm. Man wohnt in einem alten Schloss.

Vom Bett bis zum Frühstück ein Traum

Wir fühlten uns wie Burgherren, als man uns in unser Zimmer führte. Die große, schwere Holztür öffnete sich und dahinter verbarg sich das Schlafzimmer mit dem riesigen Bett. Zu unserer Linken das helle Bad mit der traumhaften freistehenden Wanne. Perfektioniert wurde dieser erste Eindruck von den Hermès-Produkten.

In einem Hotel wie dem Palácio de Seteais fühlt man sich auf wundersame Weise direkt zu Hause. Man läuft tiefenentspannt über die dicken Teppiche im Flur, begrüßt lächelnd den Kellner und hat das Gefühl, hier schon ewig Gast zu sein. Und dann ist man eh schon verliebt in diesen magischen Ort, erspäht das Frühstücksbuffet und möchte am liebsten für immer bleiben. Frisches Obst jeder Art, Eggs Benedict á là Carte und selbst das Brot möchte man am liebsten mit nach Hause nehmen.

Im Cabrio nach Cascais

Ich selbst besitze kein Cabrio und so muss ich es immer voll ausnutzen, wenn ich dann mal in einem sitze. Mit offenem Dach verließen wir also unser Schloss und cruisten der untergehenden Sonne entgegen in Richtung Meer. Dabei landeten wir in Cascais, wo es mich bei jedem Besuch Lissabons wieder hinzieht. Hier steht man einfach zufrieden an den Klippen, hört das Meer rauschen, riecht die salzige Luft und spürt Wind und Gischt im Gesicht. Ganz egal, wie das Wetter hier ist oder mit wem ich da bin: Cascais kriegt mich jedes Mal aufs neue!

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