Es ist soweit: In einem guten Monat ist Weihnachten. Wie jedes Jahr kommt das nicht überraschend, aber doch immer wieder wesentlich schneller als man denkt. Und so kann ich auch diesmal wieder kaum fassen, dass in wenige Wochen Heiligabend gekommen ist. Normalerweise würden bei mir jetzt so langsam die Finger anfangen zu kribbeln in einem ersten Anflug von Geschenkepanik. Dieses Jahr ist das anders. Das größte Geschenk haben wir uns dieses Jahr selbst gemacht, während ich diese Zeile tippe lausche ich gespannt seinem Atem: Neon liegt neben mir in seinem Bettchen und schläft, hin und wieder quietscht er zufrieden und ich weiß: Kein Geschenk der Welt könnte mich so glücklich machen wie dieses Geräusch.

Meine Zeit für sein Glück

Nicht nur, weil meine „Mia-Zeit“ in diesen Schlafphasen dann da ist, ich mich in Ruhe im Bad fertig machen kann, eine heiße Duschen zum Spa-Event des Tages wurde und ich meinen sonstigen „Alltags-Routinen“ wie dem Arbeiten, Kochen etc. nachkommen kann, sondern auch, weil das Glück anderer jetzt noch mehr zu meiner persönlichen Tagesaufgabe geworden ist – und dafür nehme ich mir gerne Zeit.

Gleichzeitig weiß ich auch: Ich werde in den nächsten Wochen keine Zeit haben, spannende Geschenke für all meine Familienmitglieder und Freunde zu suchen. In den wenigen Zeitfenstern die wir aktuell haben zwischen Stillen, Wickeln, Waschen und „In den Schlaf wiegen“ müssen Emails beantwortet, To Dos abgearbeitet werden. Uberding steht nicht still, das Postfach schon gar nicht und auch unser Agenturleben will und soll weitergelebt werden. Und weil sich „der große Rest“ natürlich um Neon dreht, kommt alles andere ein bisschen zu kurz. Muss anders priorisiert werden. Und das finde ich auch ganz richtig so. Das sagt mir mein Bauchgefühl und das Herzklopfen wenn ich meine zwei Männer beim Albern sehe, wenn Thies sich Zeit nimmt, seiner kleinen Familie etwas vorzulesen und dabei die Smartphones stumm bleiben.

Ich hab dich nicht vergessen!

Dennoch merke ich natürlich, dass mir Zeit fehlt. Zeit für mich und uns als Paar, Zeit für unsere Mitmenschen, Zeit für ein einfaches Telefonat mit Freundinnen. Obwohl nach so einer Geburt natürlich alle Verständnis haben, möchte ich Weihnachten dafür nutzen, das zu ändern. Das wird nicht sofort gehen – aber im kommenden Jahr ganz sicher nach und nach, wenn wir uns als Familie eingefunden und eingespielt haben. Und das ist mir so wichtig – denn wie schnell man sich auseinanderlebt, wissen wir alle ganz genau.

Was mich bewegt: #ZeitGeschenk – Der Weihnachtsfilm von OTTO

Bewegt hat mich zu diesen Zeilen der diesjährige Weihnachtsfilm von OTTO, der aktuell durchs Social Web saust: OTTO hat es sich deshalb dieses Jahr zur Aufgabe gemacht uns die Idee „Zeit verschenken“ ans Herz zu legen – und uns dabei zu helfen!

Statt materiellen Geschenken verschenken wir diesmal das Wertvollste das wir haben: Zeit!

Hier hat OTTO uns als Hilfestellung diverse Ideen zusammengestellt, wie wir diesen Plan umsetzen und Zeitgeschenke zum Beispiel per Facebook an unsere Freunde versenden können. Wer sich per Facebook anmeldet genießt sogar den Vorzug, auf Grundlage seiner Profilinformationen personalisierte Vorschläge zu erhalten. Damit das mit den Weihnachtsgeschenken dieses Jahr kein Stress ist – sondern einfach nur eine Frage der Zeit.


Mit freundlicher Unterstützung von OTTO.

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