Heiligabend. Nach einer wilden Schneeballschlacht, einem ausgedehnten Spaziergang durch den Winterwald mit dem Holzschlitten im Gepäck oder – ganz klassisch – dem jährlichen Besuch des Weihnachtsgottesdienstes kehrt die Familie zurück nach Hause. Durchgefroren, aber voller Erwartungen und Vorfreude drängen sich die Kleinsten der Runde durch die Haustür. Die Tür zum Wohnzimmer öffnet sich, und drin steht ein wie von Zauberhand erleuchteter Weihnachtsbaum mit sich darunter stapelnden Geschenken. Aus der Küche duftet es nach Gänsebraten, im Hintergrund läuft leise Musik.

Dieses Idealbild (oder nennt es von mir aus Klischee) des Weihnachtsfestes kennt jeder von uns – und nicht wenige von uns, mich eingenommen, dürfen sich zu den Glücklichen zählen, bei denen Weihnachten tatsächlich genau so abgelaufen ist. Jedes Jahr wieder kamen wir nach Einbruch der Dunkelheit von einem Ausflug ins Kino oder die Kirche zurück in ein perfektes Weihnachtsheim mit brennenden Kerzen und perfekt getimtem Essen. Jedes Jahr wieder das Rätsel: War es tatsächlich der Weihnachtsmann, der all das möglich gemacht hat? Hat der echt eben noch die Kerzen am Weihnachtsbaum angezündet, bevor er sich still und heimlich aus dem Staub gemacht hat?

Mittlerweile weiß ich (SPOILERALARM!): Er war es nicht. Stattdessen war es meine Mutter, die alles minutiös geplant hatte. War es der Nachbar, der auf ihre Anweisung kurz bevor wir wieder eintrudeln sollten die Geschenke aus dem Elternschlafzimmer holte und unter dem Baum verteilte, die Kerzen anzündete und dann, wenn er unser Auto in die Einfahrt rollen hörte, schnell wieder das Haus verließ. War sie es, die schon Tage vorher genau das eingekauft hatte, was wir am Heiligabend traditionell würden essen wollen. Die den Baum geschmückt, die Geschenke gekauft, mit uns Geschenke für Oma und Opa ausgesucht hatte. Das war nicht der Weihnachtsmann, das war sie.

Und um genau dieses Missverständnis endlich aufzuklären, haben sich LIDL und Popmusikerin Emily Roberts zusammen getan und die Geschichte von #SantaClara erzählt:

Um es direkt vorweg zu nehmen: JA, es sind nicht nur die Mütter. In unzähligen Familien sind es auch die Väter. Und in den meisten Familien gibt es eine ganz eigene Aufgabenteilung. Manche Dinge kann Mama nur in Ruhe erledigen, weil Papa mit den Zwergen auf dem Weihnachtsmarkt ist oder eine Schneeballschlacht anzettelt. Fakt ist aber: Es sind genau die Menschen, die auch den Rest des Jahres schon alles für ihre Familie tun, die tagtäglich mit dreckigen Socken, Schulbroten und Staubwedeln beschäftigt sind und an diesem Tag zwar auf Christbaumkugeln aufrüsten – damit aber nicht weniger Arbeit haben.

Und so schön es ist, der Mystik wegen allen im einstelligen Alter vom Weihnachtsmann zu erzählen: Noch schöner ist Wertschätzung. Weihnachten ist für alle da – und ein lautes DANKE an diejenigen die es für uns jedes Mal so, so schön machen auch!

Danke für diesen Reminder also an LIDL – der Discounter hat mich damit nicht zum ersten Mal dieses Jahr so richtig positiv überrascht! Los ging es ja schon im Sommer mit der umstrittenen „Du hast die Wahl„-Kampagne, bei der LIDL Markenprodukte aus dem eigenen Sortiment preislich mit Eigenmarken verglich. An sich schon nett – besonders gelungen aber erst, als der Konzern mit einem Plakatier-Fehler souverän und äußerst humorvoll umging. So humorvoll sogar, dass Menschen wie mir die Kampagne eigentlich nur noch als „Die Wahl du hast“ in Erinnerung blieb.

Noch besser wurde es aber, als Penny sich im Herbst per Social Media mit der eigenen Kampagne über die LIDL-Strategie lustig machte – und dabei hervorragend gekontert wurde. So wünsche ich mir das als Social Native und Fan gut gemachter Werbung!


Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von LIDL.

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