Gefühlt war jeder schon auf Gran Canaria, ob als Kind oder als Erwachsener. Die meisten, so auch ich, hatten bisher nur das Vergnügen den typischen All-Inclusive Urlaub zu machen. Diesmal wollte ich aber mehr erleben als Pool, Strand und Partys. Den Süden Gran Canarias entdecken war schon seit einigen Jahren auf meinem Zettel. Also war es im Rahmen des Trips zur TUI-Sommerprogrammpräsentation 2017 Zeit diesen Vorsatz in die Tat umzusetzen:

Entweder man mietet sich ein Auto und erkundet die Berge der Insel auf eigene Faust, oder man macht es so wie ich, bei meinem verlängerten Wochenendtrip. Die „Jeep Safari“ in den Süden Gran Canarias ist deshalb von Vorteil, weil man immer einen versierten Guide an seiner Seite hat, der einem jede Menge zur Historie dieser wirklich wunderschönen Insel verraten kann.

Immer weiter entlang an den von Palmen gesäumten Straßen

Morgens um 7 Uhr geht es los. Auf in Richtung Los Navarros. Bevor wir aber in das unendlich scheinende Gebirge abbiegen, gibt es am Straßenrand noch eine kleine Einweisung von unserem Guide. Ein Deutscher, der schon seit 20 Jahren auf der Insel lebt und diese wie seine Westentasche kennt. Entlang von Palmen gesäumten, ziemlich engen Strassen erleben wir die unberührte Natur Gran Canarias, mit vielen kleinen, alten Dörfern, umgeben von hundertjährigen Palmen und Kakteen. Überall sind Stauseen angelegt, denn die Bewässerung ist für die Canarios im Süden der Insel sehr wichtig um Avocados, Oliven und Orangen anzubauen.

Die Sonne knallt auch im November auf die Berge und auf die vielen Pflanzen, genau deshalb werde ich bei diesem Trip das Gefühl nicht los, dass die Menschen in dieser Region einfach entspannter den Tag genießen. Was würde ich dafür geben, dieses Gefühl mit nach Deutschland nehmen zu können.

Siesta und mein kulinarisches Highlight

„Siesta“ wird nicht nur auf den Kanaren, sondern überall in Spanien wirklich zelebriert. Ich war gespannt auf das Essen, obgleich ich ein wenig Bammel davor hatte, als es hieß: „Heute Mittag gibt es einen Snack“. Von Snack konnte dann aber in einem kleinen Restaurant nahe dem Bergdorf Las Tuntas keine Rede mehr sein. Der Ausblick auf das „Tal der 1000 Palmen“ war atemberaubend, dazu 26 Grad im Schatten und typisch kanarisches Essen.

Im El albaricoque serviert man uns „Papas Arrugardas“ und Knoblauchbrot. Kartoffeln sind auf Gran Canaria ein Nationalessen. Kartoffeln ganz runzelig gekocht und in einer Mischung aus Olivenöl, Paprika und Knoblauch geschwenkt. Ein Gedicht und meine persönliche Empfehlung für jeden Gran Canaria Urlaub. Die Canarios würzen alles mit sehr viel Knoblauch und Anis. Dieses Lakritzflavour schmeck man aber nie wirklich raus.

Kurzurlaub auf Gran Canaria? Die Must Do’s

So ein kleiner 4-Tages-Trip nach Gran Canaria lohnt sich auf jeden Fall. Es muss nicht immer den ganzen Tag Strand und Sonnenbaden sein. Erlebnisurlaub ist auch hier ziemlich einfach und vor allem wirklich erschwinglich buchbar. Meine Must Do’s für den Kurztrip nach Gran Canaria:

  • Jeep Safari mit Guide und gutem Essen inklusive
  • Im Inselinneren gibt es viele kleine Dörfer mit tollen Restaurants
  • Die Höhlenanlage Cuatro Puertas ist atemberaubend schön und muss besucht werden
  • Kurze Hose einpacken, auch im November ist es auf Gran Canaria warm
  • Einfach genießen

Dieser Trip hat sich nicht nur gelohnt, ich habe Gran Canaria von einer anderen Seite kennengelernt und ich kann jetzt ohne Zweifel sagen: Ich komme wieder, ganz bestimmt.


Danke an TUI für die Einladung auf diese tolle Insel und Danke für die Eindrücke die ich dabei sammeln konnte.

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