So könnten Montage immer sein. Aufwachen und den ersten Schnee des Jahres auf den Dächern der Hauptstadt sehen, um dann beim HUAWEI Workshop zur Smartphone Fotografie gemeinsam mit 9 anderen Bloggern auf Paul Ripke zu treffen. Wahrscheinlich hinfällig, aber für alle bei denen es bei diesem Namen noch nicht geklingelt hat: Paul Ripke kommt wie Team Uberding aus dem Süden Deutschlands – Hallo Heidelberg! – und hat sich vor allem mit seinem Faible für Musik- und Sportfotografie einen Namen gemacht. „One Night in Rio“ – die Bilder der Deutschen Nationalelf direkt nach dem Sieg in Brasilien, das war Ripke. Was genau hat jetzt aber ein „echter“ Fotograf mit Smartphone-Fotografie am Hut?

Warum HUAWEI und Paul Ripke zusammen passen

Ich selbst bin definitiv fotoaffin und benutze die Handykamera wirklich selten für mehr als einen kleinen Schnappschuss zwischendurch. Was soll dann also so jemand wie Paul Ripke damit anfangen, darf man sich berechtigt fragen.

Die große Schlüsselrolle spielt die Technik. Ripke selbst ist bekennender Leica-Fan und schießt seit Jahren all seine Arbeiten mit der Kamera mit dem roten Punkt. Leica ist, darüber muss man wohl nicht viel diskutieren, absoluter Premium-Hersteller, wenn es um Linsen geht. Während die Preise damit für mich auch eher unerschwinglich sind, hat HUAWEI Leica für eine Zusammenarbeit an Bord geholt. Und so sind das P9 und das Anfang November vorgestellte, große Phablet Mate 9 jeweils mit einer Leica-Dual-Kamera ausgestattet, sprich der Technik auf die Paul Ripke schwört.

Dual heißt im Fall des Mate 9, das ich während des Workshops testen durfte, dass ein RGB-Sensor mit 12 MP und ein Monochromsensor mit 20 MP verbaut sind, die in der Kombination lebendigere Farben und feinere Details einfangen sollen. Eine Option, die sowohl das P9 als auch das Mate 9 teilen und die Paul Ripke uns Teilnehmer auch gleich ausprobieren ließ, ist die Refocus-Funktion, die für ein schönes Bokeh, also Unschärfe im Hintergrund sorgt. Hier passiert dann schon deutlich mehr als ein einfaches Handyfoto. Gleiches gilt für den Pro-Modus, in dem Einstellungen komplett manuell festgelegt werden können. Paul Ripke führte uns durch ISO-Werte, Weißabgleich und Shutter-Geschwindigkeiten – hier hieß es gut aufpassen, denn zum Ende des Tages stand noch eine Challenge an, aber dazu später mehr.

Change your perspective

Wenn man Paul Ripke beim gemütlichen Mittagessen von seiner Arbeit erzählen hört, dann fällt einem auch noch ein weiterer Grund ein, weshalb HUAWEI gerade ihn für so einen Workshop gewinnen wollte. „Change your Perspective“ war der Claim zum Start der Kooperation mit Leica und dieses Motto scheint auch für Ripke zu gelten. Er selbst lässt fotografische Konventionen gerne links liegen, schießt lieber auch mal aus Hüfthöhe statt konzentriert durch den Sucher zu schauen. Neue Blickwinkel finden, als Fotograf etwas wagen und dem Gegenüber nahe kommen, drei Dinge, die Paul Ripke wichtig sind.

Natürlich haben wir an diesem Tag nicht nur zugehört, sondern sollten uns auch selbst ausprobieren. Bei einem Spaziergang durch Kreuzberg jagten wir gutes Licht in Hinterhöfen, fotografierten uns gegenseitig und diskutierten über Linienführung. Ich selbst bin nach wie vor begeistert von der Möglichkeit auch mit dem Smartphone Aufnahmen mit Bokeh zu bekommen und über die Pro-Einstellung Belichtungszeiten, ISO und Co. einstellen zu können.

Ein Shooting mit Paul Ripke

Das große Finale war dann allerdings die Challenge, bei der jeder Teilnehmer dreieinhalb Minuten Zeit hatte, um Ripke selbst mit dem HUAWEI P9 oder Mate 9 abzulichten und zwar im Stil eines neuen Profilfotos. Die Räume der Blogfabrik, wo der Workshop stattfand, gaben zum Glück schöne Ecken her, aber trotzdem hatte jeder von uns etwas Bammel.

Ich entschied mich für ein Setting aus weißer Backsteinwand, grauem Sessel, sitzendem Paul Ripke und einer Palme als „Störer“ im Bildvordergrund, um dem Bild mehr Spannung und Ebenen zu geben. Bei der Diskussion der Ergebnisse am Ende – ich kann’s kaum glauben – habe ich dann sogar damit gewonnen! Ein paar Tipps und Tricks aus dem Workshop haben mir dabei geholfen und ihr könnt sie im nächsten Beitrag nachlesen.

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