Um eine Erfahrung und mit außergewöhnlichen Eindrücken bereichert, kehre ich aus dem Oman zurück und lasse die Ereignisse Revue passieren. Vom Gebirge bis an den Indischen Ozean im Süden des Landes habe ich das Sultanat erkundet und bin dabei in den Anantara Resorts herzlich empfangen worden. Ich war schon immer sehr interessiert an kulturellem Austausch und daran für mich Neues zu entdecken. So kann ich gleich vorab sagen, dass die Omanis ein sehr herzliches als auch freundliches Volk sind, vielleicht sogar etwas schüchtern. Aber zurück zum Anfang.

Höhenmeter auf dem Weg ins Anantara Al Jabal Al Akhdar Resort

Nach der Landung auf dem Flughafen Muscat lag noch eine zweistündige Autofahrt zum Anantara Resort in Al Jamal al Akhdar vor mir. Auf dem Weg dorthin fiel mir direkt die komplett neu gelegte Straße auf, die aber ohne ein Auto mit Vierradantrieb schwierig zu befahren wäre, da die Gebirge mit all ihrer Faszination, den Aufstieg zur Herausforderung machen. Die Kontrollen im Tal stellten sich da als entspannt heraus.

Der Ort „Al Jamal al Akhdar“, dessen Name soviel wie „der grüne Berg“ bedeutet, liegt am Rande eines Canyons, auf einer Höhe von 2000 Meter über dem Meeresspiegel, was die gleichnamige Anlage zum höchstgelegenen 5 Sterne Resort im Nahen Osten macht. Ich hatte das Glück von meinem Zimmer aus einen atemberaubenden Panoramablick vom Balkon ins Land werfen zu können, direkt auf den Dianas Point. Dieser wurde tatsächlich nach Lady Diana benannt, da sie mit Prince Charles dort war, um die Aussicht zu genießen. Die Höhe entpuppte sich  als angenehme Begleiterscheinung hinsichtlich der Temperaturen, allerdings war es dafür am Morgen und am Abend recht frisch.

Action im Gebirge und Spa zur Belohnung

Am Rande des Resorts wurde die Möglichkeit geboten, sich an der Jabal Activity Wall ans Klettern zu wagen. Für mich komplett neu, da ich abseits von Mogli im Dschungelbuch selbst bisher keinen Kontakt zum Klettern hatte. Um so erstaunlicher ist, dass ich es als unfassbar nice aufgenommen habe und es mich in der Zukunft definitiv öfters in die Berge verschlagen wird!

Nach einer vier Stunden langen Tour durch das atemberaubende Gebirge und Wadis – die ausgetrockneten Flussbetten – bei der wir auf Bergziegen und eine Familie, die gerade beim Grillen war, trafen, ging es dann zu einem Spa-Termin. Verdient! Ganzkörpermassage, Ganzkörperpeeling aus Granatapfelextrakt und ein Indoor-Pool mit Whirlpool – quasi das volle Wohlfühlprogramm nach so einem Trip.

Palmen und Infinity Pool: Al Baleed Resort Salalah

Nach der Zeit in Al jabal al Akhdar ging es per Flugzeug in den Süden des Landes und zwar in das zweite, neugebaute Hotel von Anantara. Im Al Baleed Resort in Salalah erwartete mich eine eigene Villa mit Pool direkt am Indischen Ozean. Während ich im Infinity Pool lag, fiel mir auf, dass überall Palmen waren. Habe sie dann selbstverständlich gezählt. Sage und schreibe 690 Palmen!

Die Villa war ein absoluter Traum! Nicht nur wegen dem Komfort und der Räumlichkeiten, einer großen Wanne nur für mich, einem riesigen King Size Bett, das an Gemütlichkeit kaum zu übertreffen war, einem Luxus-Bad mit allen Extras, sondern vor allem wegen dem ausgezeichneten minimalistischen Design mit arabischen Touch. Der Stil gefiel mir extrem gut, ich fühlte mich von Sekunde eins an superwohl!

Streifzug über den Markt – like a local

In Salalah besuchte ich auch den traditionellen Markt. Der Weihrauchduft lag überall in der Luft, da er hier ganz klassisch im Alltag oft Gebrauch findet wie z.B. als aromatisches, desinfizierendes und entzündungshemmendes Räuchermittel gegen Krankheiten. Nach der Tour über den Markt verschlug es mich in einen Store, da ich Ausschau nach den typischen Mützen der Omanis halten wollte. Die sogenannten Kumma gab es dort in Hülle und Fülle. Sämtliche Muster und Farben waren erhältlich und nachdem ich eine Kumma als Andenken gekauft hatte, fühlte ich mich faaaast schon selbst wie ein Omani. Fast.

Alles in allem habe ich mich sehr wohl gefühlt und war mehr als nur positiv angetan! Eine beeindruckende Erfahrung in jeder Hinsicht. Den Aufenthalt in den  Hotels habe ich zu jedem Zeitpunkt sehr genossen. Vor allem das Personal war super freundlich ohne aufdringlich zu sein. Kurz: einfach angenehme, offene, nette Leute, richtig gutes Essen und eine interessante Sache über das Sultanat Oman, die ich mir auch Zuhause gewünscht hätte: Lehrer lassen keine Schüler durchfallen, da sie sonst als „schlecht gelehrt“ dastehen. The more you know!

Kommentare

Send this to friend