Wenn ich in der Wohnung einen Lieblingsort benennen müsste, dann wäre die Küche definitiv heißer Anwärter. Bereits als Kind habe ich es geliebt am Küchentisch zu sitzen, während mein Vater das Sonntagsessen zubereitet hat. Und dann waren da all die Geräte, von denen man wegen Verbrennungsgefahr die Finger lassen musste oder die nicht mit Bastelschere und Co. zerkratzt werden durften…naja, was verboten ist, zieht eben magisch an.

Als vor kurzem die Einladung von SCHOTT CERAN® und sisterMAG nach Köln ins Postfach flatterte, klingelte es in den Tiefen meines Kopfes. Denn tatsächlich ist Schott Ceran kein Endgerätehersteller, sondern Komponentenlieferant und so findet ihr die Produkte  da, wo Glaskeramik verbaut ist. Das sind üblicherweise Kochfelder – ob Induktion oder nicht, spielt dabei keine Rolle. In Mainz wird seit 1971 an der Verbesserung getüftelt, so dass das (Ceran-)Spielfeld der Küche nicht nur belastbarer, sondern auch umweltfreundlicher wird. Never stop exploring – dieses Motto war dann auch für mich in Köln Programm!

5 Dinge, die ihr über Ceran wissen solltet

  • Belastbarkeit: ich habe mit eigenen Augen gesehen wie schwere Gewichte auf das SCHOTT CERAN® fielen und keine Spuren hinterließen. Da war der Knall für meine Ohren jeweils belastender :) Aber auch sonst kann das Material einiges ab. Abrupte Temperaturschocks im Bereich von bis zu 700 Grad Celsius sind kein Problem. Den Küchenalltag meistert Glaskeramik also problemlos.

  • Resistenz: Ein weiterer Test, für den ich als Kind mächtig Ärger bekommen hätte? Den Schlüssel über die Kochplatte ziehen. „Autsch“, dachte ich. Das neue SCHOTT CERAN® Miradur™, für das es den Titel „Best of Best“ beim Iconic Award Interior Innovation 2017 gab, kann auch das ab. Als erste, kratzresistente Glaskeramik verzeiht das Material so große und kleine Unfälle in der Küche.
  • Designmöglichkeiten: Ich dachte ehrlich gesagt, dass Kochfelder eben immer schwarz sind. Müssen sie aber gar nicht. Mit Schott gibt es zahlreiche Designvarianten – ob Muster, 3D-Druck, farbige Lichteffekte oder weiße Flächen. Hier wird auch die Kochfläche Teil DEINER Küche.
  • Reinigung: Hier gab es große Aha-Effekte in der ganzen Gruppe. Gelernt habe ich, dass vor allem Zucker auf der Platte schleunigst entfernt werden sollte, weil er wirklich fiese Furchen anrichten kann. Außerdem gilt: Hände weg von herkömmlichem Spüli bei der Reinigung! Das hinterlässt auf Dauer nämlich den „Regenbogeneffekt“, den zumindest ich kenne (leider). Am besten auf spezielle Reinigungsmittel zurückgreifen.

Never stop inventing – Innovationen rund um die Küche

24 Stunden in Köln, die vor allem dazu genutzt wurden, in Workshops selbst kreativ und erfinderisch zu werden und sich inspirieren zu lassen. sisterMAG hat bei der Auswahl der Partner und Dekoration ein detailverliebtes Händchen bewiesen und so gab es einiges zum Staunen. Beim Abendessen am ersten Tag zeigte uns der Kölner Küchenchef Maximilian Lorenz, der mit 21 mit seinem eigenen Restaurant L’escalier auch schon den ersten Michelin-Stern erkocht hatte, wie flüssiger Stickstoff Desserts in magischen Nebel hüllt und so frisches Food und Wow-Effekt zusammenbringt.

Was ich sonst noch gelernt habe:

  • Food Workshop – Schokotraum mit Spiegelglasur: Am nächsten Tag stand ich dann selbst in der Küche der Kochfabrik und lernte im Food Workshop von „Törtchen Törtchen“ wie man Mousse au Chocolat – Törtchen mit spiegelnder Glasur zaubert – angelehnt an die glänzenden Keramikoberflächen der Ceranfelder. Das genaue Rezept habe ich mitgenommen – wenn jemand Interesse an diesem Schokoladentraum hat, dann gerne in den Kommentaren melden : )
  • Foto Workshop – weg mit Spiegelungen:  Mein persönliches Highlight? Der Foto Workshop von Zoe Noble, die uns ganz konkret zeigte, wie man gute Aufnahmen von spiegelnden Oberflächen hinbekommt. Jeder, der ein bisschen intensiver fotografiert, kennt das Problem mit den unschönen Spiegelungen. Ein praktischer Tipp? Als Difussor für eure Lichtquelle (ob Lampe oder Blitzgerät) eignet sich beispielsweise durchscheinendes Papier oder auch ein Bettlaken. So vermeidet ihr unschöne, harte Reflexionen auf glatten Oberflächen oder Gläsern.
  • Neues für die Küche – Dampf ablassen: bei einem abschließenden Besuch der Living Kitchen – Messe fiel mir eines besonders auf. Dunstabzugshauben verschwinden von ihrem angestammten Platz über dem Herd und werden in verschiedenen Formen direkt in die Kochfelder integriert. Mir waren die herkömmlichen Designs schon immer ein Dorn im Auge und gerade für Kochinseln im Raum, ist das eine wirklich ästhetische Lösung.

  • Kochen der Zukunft – es werde Licht: Schott experimentiert aktuell mit dem Einsatz von Lichteffekten auf Kochfeldern. In der Zukunft könnten so verschiedene Farben Orientierung im Kochprozess geben: sei es zu Temperaturen, Positionen oder Abläufen.

Nach 24 Stunden in Köln habe ich jetzt fast Lust meiner eigenen Küche ein kleines Makeover zu gönnen. : )


Vielen Dank an SCHOTT CERAN® und sisterMAG für die Einladung und die Inspiration! 

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