Nach meinem Besuch der Open Restaurant Week in Jerusalem folgte noch ein Abstecher nach Tel Aviv. Die 1,5 stündige Busfahrt brachte aber nicht nur einen reinen Ortswechsel, sondern auch einen Kulissenwechsel mit sich.

Im Vergleich zu Jerusalem ist Tel Aviv so wie frisch aus dem Ei geschlüpft. 1909 wurde die zweitgrößte Stadt Israels gegründet. Ursprünglich war Tel Aviv ein Vorort der seit der Antike bestehenden Hafenstadt Jaffa und zählt mittlerweile um die 400 000 Einwohner. Auch optisch fallen recht schnell Unterschiede auf. In Tel Aviv prägen plötzlich moderne, hochgeschossige Bauten das Bild – in Jerusalem sucht man die vergeblich. Nach viel Action und Kultur war Tel Aviv für mich ein gelungenes Finale meiner kleinen Israel-Reise und ein Ort, den ich wohl auch nochmal besuchen würde. Diese drei Dinge dürfen bei einem Tel Aviv Besuch nicht fehlen!

Was man sich in Tel Aviv nicht entgehen lassen sollte

Klar, ich hatte nicht besonders viel Zeit in der Stadt und kann jetzt keine großen Insider-Tipps geben. Die Stunden, die ich hier war, habe ich aber voll ausgenutzt.

  • Ein Ausflug an den Strand: Für mich nochmal ein echtes Highlight: das Meer sehen dürfen! Wahrscheinlich zum letzten Mal in diesem Jahr konnte ich auf das Blau des Mittelmeers blicken. Auch immer wieder schön ist es, sich vom Rauschen der Wellen beruhigen zu lassen. Der Strand von Tel Aviv ist 14 Kilometer lang und bietet feinen Sandstrand. Ein besonders schöner Abschnitt? Frishman Beach! Hier geht es gerade am Wochenende lebhaft zu, wenn die Israelis sich zum Workout, Tanzen oder Beachvolleyball spielen treffen. Neben vielen Restaurants lädt aber auch die Promenade zum Schlendern ein, zum Beispiel Richtung Norden in Richtung des Hafens.
  • Marktfieber auf dem Carmel Market: Natürlich hat auch Tel Aviv seinen Markt, dessen Besuch sich lohnt. Am besten kommt man mit Appetit und kauft sich einen der frisch zubereiteten Snacks, die es alle paar Meter an den Imbissständen gibt. Ansonsten kann man sich hier wunderbar durch die Menge treiben lassen, der Nase und den Augen folgen und vielleicht noch ein paar Mitbringsel fürs heimische Gewürzregal erstehen. Lecker sind auch die Nussmischungen und getrockneten Früchte.
  • Ein Spaziergang durch Old Jaffa: Alt-Jaffa liegt im Süden und überblickt von einer Anhöhe aus das Mittelmeer. Ein Spaziergang hier ist absolutes Must! Die Straßen sind gespickt mit Künstlerateliers und Galerien und tragen die Namen von Tierkreiszeichen. Eine wunderschöne, romantische kleine Gasse reiht sich hier an die andere und verbindet auf besondere Weise Facetten des Mittleren Ostens mit europäischem Ambiente. Jaffa selbst blickt auf eine lange und reiche Geschichte zurück – es heißt, dass Napoleon nach der Eroberung der Stadt eine Weile in der St. Peter-Kirche gelebt haben soll. Gut zu erreichen ist Alt-Jaffa übrigens über die Strandpromenade von Tel Aviv, die einen direkt zum nördlichen Eingang bringt.

Wart ihr schon mal in Tel Aviv? Ich muss sagen, dass ich mir gut vorstellen kann, nochmal wiederzukommen. Gerade wenn hier die Temperaturen frostig werden, hat man hier gute Chancen auf ein sonniges Getaway.


Vielen Dank an das Israelische Tourismusbüro für die Einladung zu dieser Reise. 

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