Es gibt für alles ein erstes Mal und somit auch für mich einen ersten Riding-Trip. Mit einem vollbeladenem Auto fahren Kosta und ich in Richtung Schweiz, zur Jaguar Land Rover Ice Driving Experience. Sechs Stunden später (danke Zoll) kommen wir in Gstaad an. Wir haben das Stuttgarter Stadtbild durch ein weißes Bergpanorama eingetauscht und machen es uns, nach der langen Fahrt, erstmal gemütlich im Hotel. Natürlich kommt man nicht in irgendeinem Hotel unter wenn man mit Jaguar Land Rover (JLR) unterwegs ist. Wir befinden uns im Huus Gstaad aber dazu mehr in einem anderen Artikel. So viel sei gesagt, man fühlt sich einfach wohl und behaglich mit den riesigen, bequemen Sofas in der Lobby, der dunklen Einrichtung und dem warmen Licht und einem äußerst geräumigem Zimmer mit Blick auf die Berge. Aber nun zurück zum Thema. Autos.

Bitte Einsteigen

Nach einer sehr angenehmen Nacht sind wir die ersten beim Frühstücksbuffet, welches nebenbei bemerkt sehr, sehr lecker und vielfältig ist. Nach einer Stärkung fahren wir ins Tal, zur Schnee und Eis bedeckten Piste, die sich neben einem aktiven Flugplatz befindet. Hier bekommen wir dankenswerterweise von JLR, für den kompletten Tag, zwei Fahrzeuge gestellt. Einen weißen Jaguar F-Pace S AWD mit einem 3.0 Liter V6 Kompressor und 380 PS und ein ebenfalls weißer Range Rover Evoque Convertible 2.0L Si4 mit 240PS. Heutige Aufgabe: fahren, fahren, fahren, Fotos, Fotos, Fotos, Videos, Videos, Videos, sowie jede Menge Spaß mit den Allrad Antrieben von Jaguar und Land Rover haben. Der AWD 4×4 erwies sich in den Bergen als absoluter must have und überzeugte uns bei beiden Fahrzeugen auf ganzer Linie.

Mit den beiden Foto-Models fahren wir zu ein paar Locations. Ein Fahrer von JLR begleitet uns und kennt sich nicht nur mit allen Belangen zur Technik der Fahrzeuge aus, sondern auch in der Gegend. Über eine einspurige Straße geht es bergauf.  Wir quetschen uns am Gegenverkehr vorbei. Die Straße ist auf beiden Seiten von einer hüfthohen Schneewand umgeben und macht das Ganze nicht leichter. Nach einer Weile ist sie nicht mehr geräumt und wir fahren auf Schnee. Kein Problem für unsere vierrädrigen Freunde, im Gegenteil, hier fühlen sie sich wohl. Ich bin schon einige Fahrzeuge mit verschiedenen Antriebskonzepten auf Schnee  gefahren aber noch keines mit Allradantrieb. Mit einem Hinterradantrieb kann man zwar Spaß haben aber mit einem Allradantrieb kommt man sicher voran. Da macht die hohe Dichte an Geländewagen hier in den Bergen Sinn.

Die Zeit vergeht wie im Flug

Unsere nächste Location für Fotos und Videos hat uns leider im Stich gelassen, ein See, denn die Auffahrt ist in den Wintermonaten gesperrt, wie uns ein Schild an einer Schranke aufklärt. Wir kehren um und folgen der Hauptstraße, bleiben erstmal auf Asphalt und lassen uns überraschen. Ein sehr kurvenreicher Straßenabschnitt ohne viel Verkehr ist da eine gute Alternative. Wir fahren auf und ab und auf und ab, bis wir genug Film- und Fotomaterial beisammen haben. Der Evoque wird natürlich mit offenem Verdeck gefahren, Sitzheizung und Lenkradheizung halten einen bestens warm. Wir haben viel Spaß, die Zeit vergeht wie im Flug und wir merken erst, dass es schon Abend ist, als es langsam dunkler wird.

Jetzt gibt es erstmal ein ausgiebiges Abendessen im Chalet. Platte von Trockenfleisch und Hobelkäse, Fondue und Raclette. Käse en masse. Als Käse und Brot Fan bin ich begeistert. Und das war nur ein Ausschnitt des mehrgängigen Abendessens.

 

Ab auf die Piste – Jaguar Land Rover Ice Driving Experience

Wieder sind wir früh auf der Piste um den Fuhrpark abzulichten bevor es losgeht, denn Influencer aus ganz Europa sind ebenfalls anwesend. Auf der Pole Position steht ein sehr flacher Wagen, ein Jaguar F-Type SVR. Man sieht ihm seine sportlichen Gene, die er vom E-Type hat, an. Im Feld befinden sich außerdem einige Range Rover Sport, sogar ein SVR mit einem 5 Liter V8 Kompressor, der nette 550PS und einen Höllenlärm produziert. Des Weiteren gibt es einen Range Rover Evoque, Range Rover Evoque Convertible, einen Range Rover Discovery Sport (vom Team auch liebevoll „Disco Sport“ gennant). Jaguar schickt außerdem einen sehr schicken XF, einen XE und zwei F-Pace ins Feld. Alle Fahrzeuge sind mit einem Allradantrieb ausgestattet.

Auf drei verschiedenen Stationen wird gefahren. Eine Slalomfahrt in der mit und ohne elektronische Helferlein anschaulich gezeigt wird, wie diese den Fahrer unterstützen. So kann es sein, dass wie beim Kampf zwischen David und Goliath, ein Evoque einen F-Type mit deaktiviertem DSC besiegt. Trotz eines Unterschieds von über 300 PS und 3 Litern Hubraum.

An der zweiten Station wird Gefahrenbremsen geübt, auch hier wieder mit und ohne DSC. Ist die elektronische Stabilitätskontrolle deaktiviert so bricht das Heck des Fahrzeugs aus und man muss Gegenlenken. Anschließend im richtigen Moment die Räder gerade stellen, sonst überholt einen das Heck wieder auf der anderen Seite. Hier muss man mit seinem „Popometer“ arbeiten und gefühlvoll um das Hindernis lenken.

Die letzte Station befindet sich etwas abseits der Schneepiste auf einer Geländestrecke. Die Range Rover Sport zeigen hier, dass sie wahre Offroad-Talente sind. Steile Bergauffahrten im Schnee, sichere Abfahrt im Rückwärtsgang und Hangfahrten mit einer sehr steilen Neigung werden mit links gemeistert. Teilweise waren die Hänge so steil, dass ich zu Fuß Probleme hatte sie, mit dem ganzen Schnee, zu erklimmen. Die Range Rover hingegen fuhren hoch, als wäre die Steigung gar nicht vorhanden.

Wir kommen gerne wieder

Zurück auf der Eisfläche wurde eine große Slalombahn aufgebaut, damit die Gäste noch einmal alle Autos auf einer größeren Strecke fahren können. Leider konnten wir nur beim Gefahrenbremsen selber fahren, jedoch hat es uns trotzdem einen großen Spaß gemacht dabei zu sein. Tolle Fahrzeuge, tolle Menschen und eine traumhafte Landschaft. Wir kommen gerne wieder zur Jaguar Land Rover Ice Driving Experience.

Vielen Dank an Jaguar Land Rover für die Einladung und an Marcus für deine tatkräftige Unterstützung unterwegs.

 

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