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Da haben wir uns so tapfer durch den Winter gequält. Erkältungen bekämpft, kalte Füße gewärmt, dem Winterschlaf widerstanden. Jetzt ist er – zumindest meteorologisch gesehen – da, der Frühling… und wir fühlen uns so matt wie lange nicht! Kein Wunder: Der Körper ist ausgelaugt von Vitaminmangel, zu wenig Licht und der ewigen Kälte, von Heizungsluft und Bewegungsmangel. Und statt ihn jetzt ordentlich zu pushen, wollen wir uns gerade einfach nur ins Bett verkrümeln und schlafen.

Typisch: Wo der Winter endlich vorbei ist kommt die Frühjahrsmüdigkeit! Aber was kann man tun, um ihr zu widerstehen? Es gibt einige Tipps die dabei helfen, uns jetzt im März endlich wieder so richtig in Fahrt zu bringen.

Unsere 6 Tipps gegen die Frühjahrsmüdigkeit

1. Es beginnt schon beim Aufstehen!

Wer den Morgen schon mit fünf mal Snoozen beginnt, hat sicher keinen guten Start in den Tag. Tut euch den Gefallen und geht eine Woche lang früher ins Bett – mindestens 8 1/2 Stunden, bevor ihr spätestens aus den Federn müsst! Und: Investiert in einen Sonnenaufgangs- beziehungsweise Lichtwecker, dessen Licht nach und nach den Cortisol-Spiegel im Blut erhöht und euch nicht nur sanft weckt, sondern auch dafür sorgt dass ihr morgens schneller fit seid. Alternativ: Apps wie Beddit oder Sleep Better benutzen, die eure Schlafphasen tracken und den richtigen Moment finden, um euch zu wecken.

2. Start your day right!

Klar, wir alle lieben unseren morgendlichen Kaffee – bevor ihr den rein kippt, sollte aber erstmal ein halber Liter Wasser rein! Der kurbelt den Stoffwechsel an und füllt eure Flüssigkeitsreserven us. Immerhin besteht euer Körper zu 65 Prozent aus Wasser! Erst wenn ihr mindestens zwei Gläser Wasser getrunken habt solltet ihr euch dem Frühstück sein – und das muss ausgewogen sein! Am besten sind immer noch Haferflocken mit Obst und Joghurt. Für mehr Essspaß könnt ihr ja immer noch Crunch-Müsli oder ähnliches hinzugeben. Fakt ist: Auf Frühstück zu verzichten ist und bleibt einer der größten Fehler!

3. Tanz zum Kleiderschrank!

Es mag das letzte sein, worauf wir morgens Lust haben – aber so ein bisschen Party vorm Büro hat noch nie geschadet! Eine Studie der Brunel University London hat ergeben, dass das Hören von Lieblingsliedern am Morgen die eigene Motivation pusht und euch gut gelaunt in den Tag starten lässt – funktioniert übrigens genauso gut beim Sport! Also: Zwischen Frühstück und Kleiderschrank ein Tänzchen zum aktuellen Fav Track hinlegen, dann geht ihr gleich beschwingter zur Arbeit! (Pro Tipp: Funktioniert übrigens auch bei kleinen Durchhängern zwischendrin!)

4. Das Mittagsloch vermeiden!

Wir alle kennen es: Nach der verdienten Mittagspause kommen wir kaum wieder in den Flow. Grade in Zeiten der Frühjahrsmüdigkeit möchten wir uns mit dem vollen Magen und dem meist ja doch noch grauen Himmel vor dem Bürofenster am liebsten einfach unter den Schreibtisch legen und schlafen. Um das Mittagsloch zu vermeiden empfehlen Ernährungsexperten eiweißreiche Kost beim Lunch. Low Carb ist angesagt, weil Kohlenhydrate müde machen. Lieber stattdessen nochmal ein Stück Schokolade nachschieben, vor allem, wenn es dunkle ist – die kann für einen echten Kick Start sorgen. Alternativ ist Kaffee in Maßen vollkommen in Ordnung, bedenke aber, dass die Wirkung des Koffeins erst nach einer Stunde einsetzt. Eine Tasse genügt! Wer doch zu viel gegessen hat, sollte nach dem Essen auf jeden Fall noch einen kurzen Marsch an der frischen Luft einplanen. Wirkt Wunder!

5. Kleine Challenges erhöhen den Energiepegel!

Wir kennen es noch vom Schülerpraktikum: Nichts ist einschläfernder als ein ganzer Tag voll nix zu tun! Natürlich sollten wir dafür sorgen, dass uns auch unser berufliches Umfeld entsprechend fordert. Ein kleines Hilfsmittel kann aber auch die kostenlose You-App sein, die ich gerade von einem Freund empfohlen bekam: Sie stellt euch täglich vor kleine Micro-Actions, die meist nur 1 Minute lang dauern aber ganz viel Energie schenken!

6. Work it – and let the workout work for you!

Sport ist und bleibt natürlich der beste Fitmacher. Während ich vor allem auf morgendliche Workouts setze um fit zu werden (hier empfiehlt sich neben der üblichen Laufstrecke auch kurzes Intervalltraining, um in Schwung zu kommen!), spricht auch nichts gegen abendlichen Sport, der euch so richtig auspowert. Aber: Um gut Schlafen zu können, sollte das Training 3 Stunden vor der Bettzeit zu Ende sein. Also am besten direkt nach der Arbeit reinhauen, danach gemütlich runterkommen und dann erschöpft aber zufrieden schlafen gehen – ihr wisst ja, 8 1/2 Stunden bevor ihr dann wieder hoffentlich fit und munter unter der Dusche steht!

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