h8HMe8-_hNw

Kommenden Monat wird unser Sohn bereits ein halbes Jahr alt. Höchste Zeit sich also mit Themen wie Dreirädern auseinander zusetzten. Was könnte hier passender sein, als eine Einladung zum Can-Am Spyder Presse Event 2017. Dem wohl perfekten, motorisiertem, dreirädrigem Spielzeug für große Jungs.

Von Lissabon auf allen dreien Richtung Faro

Motorradfahren hat sicherlich seinen ganz besonderen Reiz, doch fährt hierbei immer ein erheblich höheres Risiko als beim Autofahren mit. Der Hybrid Can-Am Spyder, ein Mix aus Motorrad und Roadster bietet hier die perfekte Alternative bei optimaler Sicherheit ohne hierbei auf unvergleichliches Open-Air-Feeling verzichten zu müssen. Mit dem Führerschein Klasse 3 in der Tasche, hieß es nun für mich die Bekanntschaft mit dieses Hybriden zu machen. Ein Motorradführerschein wird zum fahren des Spyders nicht benötigt.

Mi Casa et Su Casa, auch wenn nur für eine Nacht

Erste Bekanntschaft mit dem mir bis dato unbekanntem Spyder, machte ich in der Casa Palmela. Das etwa 40 Minuten von Lissabon entfernte Landhotel, in der Nähe der Stadt Setúbal, bot eine beeindruckende Kulisse für den ersten Eindruck. Umgeben von Weinreben liegt dieses Hotel mit ausgezeichneter, lokaler Küche in einer malerischen Landschaft. Gerne hätte ich hier noch einige Zeit länger verweilt, doch dem Ruf der Straßen Portugals nach einer kleinen Kennenlern-Spritztour war nicht zu widerstehen.

Der erste Ausritt mit dem Can-Am Spyder

Am ersten Tag hieß es die Gegend zu erkunden und uns mit dem neuartigem Gefährt vertraut zu machen. Mit einem Halbautomatik-Schaltgetriebe und 115PS versehen, freundete ich mich sehr schnell mit meinem mattschwarzem Can-Am Spyder F3-S an. Viele Fahrerassistenzsysteme, die ich bis dato nur von Autos kannte, machten das Fahrerlebnis sehr komfortable und dank des Leistungsstarken Motors dennoch sportlich. So einen kleinen Drift aus der Hotelausfahrt konnte ich mir da einfach nicht verkneifen.

Ab in den Süden

Voller Vorfreude auf den uns bevorstehenden Roadtrip, in den äußersten Südwesten Europas, sattelten wir im Morgennebel auf. Abseits der Hauptverkehrswege, hatten unsere Gastgeber die perfekte Strecke für unseren Roadtrip durch Portugal ausgekundschaftet. Im nach Pinien duftendem Fahrtwind, entlang der Küste und über Serpentinen der Bergkämme ging es Richtung Faro. In Worten und Bildern sind die Eindrücke nur schwer in ihrer beeindruckenden Schönheit festzuhalten, daher kann ich es nur jedem Roadtripfan nahelegen, sich Portugal mit einem oben ohne Fahrzeug auf die Bucketlist zu schreiben.

Am äußersten Südwesten Europas angekommen

Im Lifestylehotel Vila Valverde angekommen, wurde für alle, die noch immer nicht genug vom Ausritt hatten, schnellst möglich eingecheckt um noch ein weiteres Etappenziel zu erkunden. Es galt den ca. 30 Minuten entfernten Leuchtturm am Cabo de São Vicente, in der Nähe von Sagres, noch vor Sonnenuntergang zu erreichen. Mit dem Roadtrip begleitendem Kamerateam, hatte ich tagsüber schon aufgrund des gleichen Equipment gefachsimpelt und man war sich einig, dass wir bei günstigen Wetterverhältnissen unsere jeweils noch recht neue DJI Mavic Pro Drohne steigen lassen wollten. Die bis zu 70m hohen Steilküste bot zur goldenen Stunde die prädestinierte Kulisse hierfür. Wir hatten Glück und der sonst recht stürmische Ort war an diesem Abend recht windstill und so liesen wir bei den letzten Sonnenstrahlen den Tag ausklingen.

Zum Nachahmen empfohlen

Ich muss zugeben, dass ich beim ersten Anblick, auch wenn der Can-Am Spyder mit seinem Manta mäßigen Look sehr sportlich daher kommt, skeptisch war. Dreiräder können ja auf den ersten Blick vl. etwas unmännlich und nicht wild genug wahrgenommen oder aus Blickwinkeln von realen Bikern belächelt werden. Nach meinem ganz persönlichem Erlebnis muss ich aber sagen, dass die Can-Am Spyder unfassbar viel Fahrspaß bringen und zum ausprobieren schwer zu empfehlen sind. Warum also nicht mal nach einem Händler in der Nähe Ausschau halten und eine Probefahrt anfragen. Wir haben ja hier bei uns in Deutschland auch einige schöne Strecken zu bieten. Also nur Mut. Fragen kostet nix.

Kommentare

Send this to friend