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„Hygge“ ist dänisch und bedeutet soviel wie gemütlich und das ist hier das Schlagwort. 7 Uhr morgens, der Wecker ertönt lautstark und reißt einen aus dem schönen Traum. Man zieht die Rollläden hoch und das erste Licht kommt herein. Ab ins Bad, das jedoch noch kalt ist. In der Küche ebenso. Naja, erstmal einen Kaffee machen um richtig wach zu werden. So oder so ähnlich könnte ein Morgen ausschauen aber gibt es keine Möglichkeit, all das angenehmer, hyggeliger zu gestalten?
Ich habe das Smart Living-Haus von E wie Einfach in Hamburg besucht und konnte mir einige der Lösungen anschauen und selbst ausprobieren. Das kleine Modellhaus steht interessanterweise innerhalb eines anderen Hauses und zeigt anschaulich alle Funktionen der smarten vier Wände.

EinfachSmart macht das Zuhause hygge

Home Automation, Smart Home, Smart Living und so weiter, viele Begriffe aber ein Gedanke: Den Wohnraum intelligent machen, um sich somit noch wohler zu fühlen. Es gibt viele Hersteller dieser Produkte und ebenso viele Standards und hier kommt E wie Einfach ins Spiel. Mit Hilfe der EinfachSmart Home Base, die auf der Qivicon-Plattform basiert, versucht man viele smarte Geräte mit unterschiedlichen Verbindungstechnologien unter ein Dach zu bringen. Die zentrale Steuereinheit, wie sonst auch bei Smart-Home-Produkten, ist das Tablet oder Smartphone und durch die vielen Standards hat man normalerweise viele Apps zu installieren. Mit der EinfachSmart App hat man eine einfache Lösung für alles, die die meisten Technologien unterstützt.

Vielfältige Einsatzweise

Im WIE EINFACH!-Shop findet man smarte Geräte für unterschiedliche Bereiche. Eine intelligente Beleuchtung, die den Wohlfühlfaktor zu Hause erhöht, Kameras und Fensterkontakte, die die Sicherheit erhöhen oder intelligente Küchengeräte, die zu einem erhöhtem Komfort beitragen. Einen Wassermelder, der über Fußkontakte ausgelaufenes Wasser meldet gibt es ebenfalls. Falls man in seinem System Lautsprecher und Licht integriert hat, wird man über Licht- und/oder Tonsignale auf bestimmte Situationen hingewiesen. Ob ein Einbruch, eine ausgelaufene Waschmaschine oder anderweitig festgelegt Szenarien. Natürlich bekommt man auch eine Meldung auf das Smartphone. Der Einsatzweise sind fast keine Grenzen gesetzt, da es noch viele weitere Geräte gibt, die man auf unterschiedlichste Weise kombinieren kann. Des Weiteren ist es möglich Strom und Heizkosten zu sparen. Die Heizung schaltet sich beispielsweise aus sobald ein Fenster geöffnet oder niemand zu Hause ist. Über spezielle Adapter zwischen Gerät und Steckdose lässt sich der Stromverbrauch ermitteln oder das Gerät deaktivieren.

Sicherheit oder Gemütlichkeit

Um das intelligente Heim zu steuern, muss man nicht im eigenen WLAN sein. Das Smart Living-Haus ist auch unterwegs über das Internet erreichbar. Vorteil: hat man vergessen etwas auszuschalten, kann man es bequem von unterwegs abschalten. Ist man außer Haus, kann man über unerwünschten Besuch informiert werden. Nachteil: die Kommunikation ist zwar verschlüsselt aber jede Kommunikation über das Internet ist potenziellen Angriffen ausgesetzt. Hier muss man sagen, dass die komplette Kommunikation über Server in Deutschland abläuft, was nicht absolute Sicherheit bedeutet, jedoch das hohe Standards erfüllt werden müssen. Jeglicher Schutz ist aber obsolet, wenn man das eigene WLAN nicht sichert oder Zugangsdaten an Dritte weitergibt.

Persönlich finde ich die Entwicklung zum intelligenten Zuhause sehr interessant. Wie arg man alles vernetzen muss in der heutigen Zeit der ständigen Überwachung, ist jedoch jedem selbst überlassen und sollte kritisch betrachtet werden.

7 Uhr morgens, langsam erwacht man aus dem Reich der Träume, durch ein warmes, heller werdendes Licht. Die Rollläden fahren hoch. In Bad und Küche ist es angenehm warm, die Kaffeemaschine hat schon zwei Tassen Kaffee gekocht und der Lieblingsradiosender läuft schon über die Netzwerklautsprecher. So kann der Tag doch gut starten.

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