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„Was essen wir denn heute?“ – auch wenn wir mittlerweile fast schon erwachsen sind, wie man meinen könnte, klappt es mit der vorausschauenden Essenplanung doch nicht immer. Hier in Berlin ist die Auswahl an Restaurants zum Glück groß. Wenn wir vor die Türe treten, erwarten uns Angebote aus allen Ländern der Welt. Wer wie ich jedoch mit einem riesigen Sandwich-Fan zusammen ist, muss oft gar nicht viele Entscheidungen treffen. Wenn es schnell gehen muss und trotzdem frisch sein soll, dann lautet die Devise bei uns desöfteren: „Ab zu Subway um die Ecke!“. Auch nicht wirklich viel weiter war am Samstag der Weg zur #SubwayStreetfoodExperience im Fluxbau. Gefeiert wurden die beiden neuen Sandwich-Sorten Pastrami Melt und Pulled Pork, mit denen Subway den Streetfood-Trend auch in seine Restaurants holt.

Mittlerweile dürften diese beiden Gerichte echten Foodies keine Unbekannten mehr sein. Der BBQ-Trend hat sie aus den USA zu uns gebracht, wo die beiden gerne direkt vom Foodtruck herunter verkauft werden. Bei Pulled Pork handelt es sich üblicherweise um eine Schweineschulter oder einen Schweinenacken, der bei niedriger Temperatur sehr lange gegart wird. Das können im Smoker schon mal 16 Stunden sein. Pastrami ist fester Bestandteil der jüdischen Kultur in New York und bezeichnet ein gewürztes, dünn aufgeschnittenes Stück Fleisch, meist Rinderschulter.

Streetfood Event ohne Truck, aber mit Streetart

Beim Streetfood-Event von Subway wurde auf den Foodtruck verzichtet, dafür wurde der urbane Streetfood-Charakter der neuen Sandwiches durch kreative Workshops unterstrichen. In der Sandwich Manufaktur wurden wir selbst zum Sandwich Artist und kamen beim Zubereiten ganz schön ins Schwitzen. Hier muss jeder Handgriff sitzen, damit am Ende ein perfektes Ergebnis auf dem Teller landet. Ich kann euch sagen: es sieht tatsächlich einfacher aus, als es ist! Zum Glück gab es dann doch noch Unterstützung von den Profis, die den ein oder anderen Experten-Tipp verrieten. Weiter unten mehr dazu : )

 

Vom Sandwich ging es dann weiter in die Küche, wo wir mit dem experimentierten, was jedem Süddeutschen wohl fast schon heilig ist: der Soß‘. Eine BBQ – und eine Mustard-Variation habe ich am Wochenende gelernt und kann mir gut vorstellen, dass ich damit beim nächsten Grillen gleich ein paar Pluspunkte im Freundeskreis sammeln werde.

Dann durften wir uns an das Besprayen unseres eigenen Shirts machen. Wer hätte gedacht, dass es für das Schneiden des Stencils so viel Geduld braucht – eine perfekte Übung für mich. In Subways klassischer Font wanderten nach und nach unsere Namen auf die Shirts, bevor zum Abschluss noch ein echtes Highlight folgte: der Berliner R’n’B und HipHop Artist BRKN gab ein kleines, aber energiegeladenes Privatkonzert und spätestens beim Cover von „Ms. Jackson“ waren alle Hände oben. Danke fürs Stimmung machen! Ich empfehle unbedingt mal in BRKNs Musik reinzuhören.

So gelingt das perfekte Sandwich

Natürlich haben wir während der Workshops aufmerksam aufgepasst, um hier noch ein paar Tipps zu verraten, wie es die echten Sandwich Artists zum perfekten Ergebnis schaffen. Einmal zum Nachmachen:

  • Der Schnitt: Bei Subway setzt man auf 45 Grad! Das Messer im entsprechenden Winkel ansetzen und durch das Brot fahren. Auf diese Weise lässt sich das Sandwich später viel besser zusammenklappen. Achtung! Die Rückkante nicht durchschneiden, so kommt Stabilität zustande.
  • Das Belegen: Kompaktes wie Salat nach unten – so wird euer Sandwich stabiler. Außerdem solltet ihr darauf achten, bei Ober-und Unterseite nicht direkt bis an die verbundene Rückkante zu belegen, sondern einen Streifen freizulassen. So funktioniert das Zusammenklappen viel besser!

  • Die Soße: Bei der Wahl scheiden sich wohl die Geister. Klassisch isst man bei Subway zu Pulled Pork eine Senfsoße, zu Pastrami eine BBQ-Variante. Ich habe während des Soßen-Worshops die Kansas City-Style Barbecue Sauce ins Herz geschlossen, die etwas dickflüßiger ist und euch das Rezept mal notiert:

Kansas City Style BBQ Sauce

  • 1/4 Cup gesalzene Butter, 2 Cups fein gehackte Zwiebeln und 2 EL gehacker Knoblauch kurz anbraten.
  • Dann 4 Cups Ketchup, 2/3 Cup Zuckerrübensirup, 2/3 Cup Brauner Zucker, 2/3 Cup Apfelessig, 1/4 Cup mittelscharfer Senf, 1 EL Chilipulver, sowie 1 EL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer und 1 TL Cayennepfeffer dazu geben und für circa 30 Minuten köcheln lassen. Zur Lagerung in Einmachgläser füllen.
  • Schmecken lassen!

 

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