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So wie die Soundkulisse beim lautstarken Anfeuern der Fans im Fußballstadion, so gehörte der ohrenbetäubende Lärm der Verbrennungsmotoren bisher untrennbar zum Formel Motorsport.

Seit der ersten Saison der FIA Formel-E Rennserie im Jahre 2014, hat sich hier jedoch einiges geändert. Der Klang der Elektromotoren der Formel E-Rennwägen ist wesentlich leiser. Was heute für uns noch futuristisch wirken mag, wird in naher Zukunft wohl zum ganz normalen Alltag des Motorsports gehören.
Schließlich war es nicht Lärm, sondern Leistung, die den Gewinner des Formula-E Championship Berlin zum Sieg führte.

Ein elektrisierendes Wochenende in Berlin

Harman/Kardon, Formel-E Partner des „MS Amlin Andretti“ Teams, lud zum ePrix Berlin 2017. Das Gelände am Flughafen Berlin-Tempelhof bot hierzu die perfekte Kulisse. Ein Formel 1 Rennen hatte ich vor einigen Jahren bereits begeistert in Singapur erleben dürfen, umso gespannter war ich beim ePrix auf die komplett andere Soundkulisse, bei optisch ähnlich anmutenden Fahrzeugen.

Rund um das Rennen stand das Thema E-Mobilität im Fokus. Am Rande der Rennstrecke reihten sich zahlreiche E-Kart Parcours und Carrera-Bahnen auf. Kids kamen so bereits spielerisch mit dem Antrieb der Fahrzeuge ihrer Zukunft in Kontakt, doch auch für die bereits motorisierten, am Straßenverkehr teilnehmenden Gäste älteren Semesters, gab es einiges an innovativer Technik, nicht nur seitens E-Mobilität, zu entdecken.

Harman/Kardon’s grüner Rand

Die GreenEdge ™ -Technologie von Harman/Kardon oder auch deren energieeffiziente Lautsprecher im Allgemeinen sind nicht nur mit Audioprodukten in Autos wie beispielsweise dem BMW i8 verbaut, sondern auch für unterwegs und zu Hause erhältlich.

Mit der Hälfte des Energieverbrauchs herkömmlicher Audiokomponenten erreicht man schon jetzt doppelt so hohe Leistung, wie gegenüber traditionellen HiFi Komponenten. Dies ist auch bei der Formel-E der essentielle Grundgedanke. Trotz Energieeinsparung zu mehr Effizienz und Leistung. Als langjähriger Sound-Partner von BMW, welche seit der ersten Formel-E Saison einen technischen Austausch mit dem MS Amlin Andretti Team pflegen, lag für das Audiounternehmen die Partnerschaft für die gemeinsam angestrebte Richtung in eine grüne Zukunft quasi auf der Hand.

Mein persönlicher Harman/Kardon Favorit, welchen ich am Rande des ePrix kennenlernen durfte, ist der Soho Wireless On-Ear Mini Kopfhörer. Der flache, faltbare, mit Leder und Edelstahl verarbeitetet Kopfhörer, hat ein erstklassiges Klangbild, einen sehr guten Tragekomfort und ist durch Bluetooth Kompatibilität wireless, aber optional auch über Klinkenkabel zu verwenden. Die Kompatibilität zu iOS, sowie Android Geräten sorgt für flexiblen Hörgenuss.

Meine bisher beste Rundenzeit auf einem ePrix Kurs

Mit einem Elektrofahrzeug konnte ich in jüngster Vergangenheit bereits meine Erfahrungen sammeln, auch in den Genuss auf einer ehemaligen Formel 1 Rennstrecke zu fahren, kam ich bereits, aber als Highlight des Wochenendes sollte es eine Art Kombination aus beiden Erfahrungen werden.

Bei der VIP Driving Experience hatte ich die Möglichkeit, mit dem BMW i8 auf dem Kurs, noch vor Beginn des ePrix ordentlich Gummi zu lassen. Das Drehmoment ist im Vergleich zu Verbrennungsmotoren bei elektrisch angetriebenen Fahrzeugen deutlich höher und so dauerte es nur wenige Sekunden bis mir die G-Kräfte ein breites Grinsen bescherten.

Die Strecke, die recht untypisch gegen den Uhrzeigersinn verlief, war mit 10, teils recht engen Kurven anspruchsvoll und spaßig zu gleich. Die Bestzeit von „Sebastian Buemi“, dem Sieger des ePrix Berlin 2017, konnte ich zwar nicht einfahren, aber nichtsdestotrotz fuhr ich meinen ganz persönlichen Rekord bei meiner Jungfernfahrt auf einem ePrix Kurs ins Ziel.

Hätte der Event, wie im Vorjahr auf der Karl-Marx-Allee stattgefunden wäre mir dieses Erlebnis vermutlich verwehrt geblieben. Ob der Event 2018 abermals in Berlin stattfindet, steht noch in den Sternen, denn auch München äußert Interesse. Mit Audi und BMW, die beide in Bayern ihre Standorte haben und jeweils aktiv in der Formel-E vertreten sind, wäre ein Umzug des deutschen ePrix durchaus denkbar. Mit der Theresienwiese wäre bereits ein möglicher Austragungsort im Visier.

Formula-E Championship Berlin – Einblick hinter die Kulissen

Bevor das eigentliche Rennen seinen Lauf nahm, machten wir noch einen Abstecher in die Pit Lane. Hinter den Kulissen hieß es hier mit den Elektroboliden auf Tuchfühlung zu gehen. Im Unterschied zur Formel 1, tauschen die Fahrer beim Boxenstopp die Fahrzeuge, da die Batterien noch keine komplette Renndistanz überstehen würden. So stehen im Rennstall pro Fahrer jeweils zwei Fahrzeuge bereit. Alle Teams arbeiten mit Trockeneiskühlung, bei Temperaturen von mindestens -78°C, um ein Überhitzen der Akkus und somit schwerwiegende Unfälle während des Rennens zu verhindern.

Die Zukunft klingt elektrisch

Der futuristische Klang des ePrix Berlin wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Sport zeigt uns in allen Facetten, durch Wettbewerb in der sich rasant verändernden Welt, immer wieder das maximal mögliche der Gegenwart. Die Formel-E, sowie Harman/Kardon präsentierten sich innovativ und wegweisend für eine grüne, elektrisierte Zukunft. Ich bleibe gespannt, wie sich dieser E-Motorsport weiter entwickelt und sage Danke für die Einladung seitens Harman/Kardon.

 

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