Fotos für die Pressefreiheit


Das geht uns nichts an, denkt jetzt wahrscheinlich die Mehrheit. Doch es geht uns alle an, wir schreiben und schreien unsere Meinungen frei heraus, das ist für uns nicht sichtbarer Luxus, denn in ...mehr

Twentyone - Urlaub für den Kleiderschrank


Heute kam Mia aus ihrem Spontanurlaub zurück. Und ich saß eine Woche lang allein im Office, gezeichnet von Neid und Fernweh. In dieser Zeit habe ich abgesehen von der Büroarbeit mal wieder viel ...mehr

Unser UBERDING der Woche: GLÜCKLICH hunsrück canvas bag


Die Mädels unter euch werden das kennen. Wenn ihr durch die Stadt bummelt und eigentlich nichts Bestimmes sucht oder braucht und dann "BOOM Zack Boom...!" entdeckt man sein neues Lieblingsteil. Liebe auf den ...mehr

Uber-Shop der Woche: Fourseasons Streetart & Fashion


...tick tack tick tack wer hat an der Uhr gedreht?! Die Jahreszeiten kommen und gehen, das sieht man auch in den Stores und vor allem an unseren Garderoben. Die Wintermäntel machen Platz für ...mehr

Die Macht des virtuellen Scheins?

Posted on by Livia in Kultur, Uber | Leave a comment

Freitag Abend. Ich sitze zu Hause am Schreibtisch, der Tee ist gekocht, der Süßkram bereit gelegt. Wer jetzt denkt: „Die Arme, wieder so viel Arbeit, dass sie zum Wochenendstart zu Hause bleiben muss“, liegt falsch. Ich sitze hier nicht weil ich muss, sondern weil ich will.

Aber es stimmt schon, ein etwas komisches Gefühl habe ich auch. Erst einmal, weil im Supermarkt gerade eben alle Anderen mit alkoholischen Getränken und Knabberzeug bewaffnet an der Kasse standen. „Party“ und „Bier“ und „Tanzen“ schallte es da um mich herum, während ich mit Eis und Schokolade bepackt einem gemütlichen Abend mit einem guten Buch entgegenblickte. Ein wenig keimte da schon das Gefühl auf der soziale Sonderling zu sein, der an einem Freitag alleine bleibt. Aber alles kein Problem. Diese Stimmen sind ja schnell auszuschalten. Wohnungstür zu: Ruhe.

vie weheartit.com

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Weit mehr sozialen Erlebnisdruck als die reale Partymeute um die Ecke baut aber die riesige virtuelle Gemeinschaft vor mir auf dem Bildschirm auf. Vielleicht geht es nur mir so, aber seit Facebook & Co. scheint jeder da draußen so viel zu erleben. Immer.

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War’s das schon? In was für einer Welt leben wir eigentlich?

Posted on by Livia in Kultur, Uber | Leave a comment

Über eine Woche Promotion & Sales für einen Kosmetikhersteller auf einem großen Sportevent liegen nun hinter mir. Spannend, aufregend und interessant war das. Vor allem lernt man aber doch die eine oder andere Sache über die menschliche Spezies. Wie oft bei solchen Aktionen wurden auch hier immer mal wieder Produkte verschenkt. Eigentlich eine schöne Sache.

Die Reaktion einiger Leute – und es waren gar nicht mal so wenige – hat mich aber doch sehr überrascht und tatsächlich erschreckt. Statt sich über eine kleine Aufmerksamkeit zu freuen, häufig große Augen und die Frage: „Das war’s schon?“ Wenn dann doch gleich alles und das dann sofort und bitte umsonst. Eigentlich egal was, auch auf die Deko hatten es Einige abgesehen. Brauchen die Leute all den Kram wirklich? Ich glaube eher nicht.

Als ich nochmal darüber nachgedacht habe, fiel mir auf, dass ich so etwas aber nicht zum ersten Mal erlebt habe. Gratis-Kugelschreiber an der Uni? Nimm mit, was du kriegen kannst! All-Inclusive-Hotels? Pack den Teller so voll es geht, egal wie groß der Hunger eigentlich ist!

Daher die Frage: „In was für einer Welt leben wir eigentlich?“

via dailymail.co.uk

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Teamwork!

Posted on by Livia in Arthouse, Geschmacksache | Leave a comment

„Zusammen ist man weniger allein“, nannte vor ein paar Jahren schon Anna Gavalda einen ihrer Romane. Teamwork bringt im besten Fall wirklich tolle Ergebnisse hervor, kann man doch auf eine ganze Fülle von Ideen, Kreativität und extra viel Motivation zurückgreifen. Was im Arbeits-oder Unileben funktioniert, machen sich mittlerweile auch immer mehr Marken zu Nutzen. Von diversen Kooperationen mit Künstlern berichten wir hier auf Uberding immer wieder, wie zuletzt über die von Incase und Shepard Fairey.

Es sind aber nicht immer nur die großen Namen, die ins Boot geholt werden, auch das Potenzial und der Teamgeist von uns allen scheint für Marken interessant geworden zu sein.

teamwork via weheartit.com

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in concert: BOY

Posted on by Livia in Events, Sounds | Leave a comment

Ich glaube ja an das so genannte „Belohnungssystem“: Nach getaner Arbeit muss man sich auch etwas gönnen. Und so passte es perfekt, dass kurz nach Abgabe meiner Hausarbeiten das BOY-Konzert vor der Tür stand. Schon im Dezember hatten wir bei den Tickets für die beiden Musikerinnen zugeschlagen, was sich als großartiges Timings herausstellte, weil das Konzert danach ziemlich schnell ausverkauft war. So kam es auch, dass wir noch auf dem Weg zu BOY tatsächlich einige Male angesprochen wurden, ob wir denn noch Karten zu verkaufen hätten. Natürlich haben wir unsere nicht hergegeben, wäre bei dem Abend voller klangvoller Popsongs auch zu schade gewesen und Geld kann schöne Momente einfach nicht ersetzen.

BOY via musikmarkt.de

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Paisley!

Posted on by Livia in Closet | Leave a comment

„Das gab es zu unserer Zeit auch schon. Es kommt immer alles irgendwann wieder“, ein Satz den jeder bestimmt schon mal von Frau Mama oder der lieben Oma gehört hat, wenn es um Mode geht. Wie Recht sie doch haben.

Gerade passiert so ein Revival mit Paisley-Mustern. Ende der 60er Jahre gab es schon mal während der Hippie-Bewegung so eine Renaissance und John Lennon ließ sogar seinen Rolls Royce mit den farbenfrohen Ornamenten bemalen. Dann waren die geschwungenen Blütenprints, die mit einer Tropfenform unterlegt sind, lange Zeit eher verschmäht und fristeten ihr Dasein – jeden falls in meiner Erinnerung – eher auf Seidenschals, Krawatten oder Kissenbezügen.

Paisley via avoiceamongmany.tumblr.com

Paisley via avoiceamongmany.tumblr.com

Dann die Überraschung, als Designer wie Stella McCartney, Jil Sander, Raff Simmons und viele Andere Paisley für Frühjahr/Sommer 2012 auf den Laufsteg holten.Mal als Print über Hosen, Blusen, Blazer, Röcke gelegt oder manchmal, wie bei Stella McCartney, als Form aufgegriffen, die sich dann als Mesh-Einsatz oder Applikation über Outfits rankt.

Hier einfach mal ein paar Impressionen von den Laufstegen.

in concert: torpus & the art directors

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Immer wenn in meiner beschaulichen Studentenstadt ein interessant klingendes Konzert angekündigt wird, ist das ein kleines Highlight. Die richtig großen Acts machen hier eigentlich selten Halt, meistens sind es die noch nicht so bekannten Künstler, die ihren Weg hierher finden. Ich mag das sehr, denn oft sind das dann wunderbar lauschige Abende, an denen man auch noch wirklich die Musik genießen kann statt im Riesenpublikum um jeden Zentimeter Platz kämpfen zu müssen.

Vor ein paar Tagen dann also genau so ein Highlight, denn die Hamburger Band Torpus & The Art Directors waren der Einladung von Freunden ein Konzert hier in Tübingen zu spielen gefolgt.

Cover der neuen CD via facebook.de

Cover der neuen CD via facebook.de

Eigentlich als Vorband von Kettcar auf Deutschlandtournee in größeren Locations unterwegs, betraten sie an diesem Abend die kleine Bühne in einem schummrigen Gewölbekeller.  Auf den ersten Blick wirkten die Jungs um Sänger Sönke Torpus wie Studenten aus der WG nebenan – sympathisch und herrlich unprätentiös. …mehr

Do It Yourself!

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März ist bei mir über die Jahre irgendwie zum Geburtstagsmonat avanciert und so wollen einige Familienmitglieder und Freunde im Frühjahr beschenkt werden. Wie auch schon vor Weihnachten hat mich das dazu beflügelt, doch mal wieder über selbstgemachte Kleinigkeiten nachzudenken.

In meiner Erinnerung an Kindertage war es jeden falls immer ein Vergnügen mit Bastelschere und Tonpapier bewaffnet am Küchentisch bunte Formen auszuschneiden oder Perlen auf dünne Fäden zu stecken. „Warum das also nicht wieder ein wenig aufleben lassen?“, dachte ich mir vor ein paar Tagen also und habe das Internet nach brauchbaren Do-It-Yourself-Anleitungen durchstöbert.

Denn so schön Pappfiguren und Perlenkrokodile früher auch waren, scheinen sie mir jetzt doch nicht mehr ganz altersgemäß. Und nachdem ich von lieben Freunden schon mit selbstgemachten Schokoladetafeln, Chutney oder einem selbstgenähten Mäppchen für die Uni überrascht wurde, will ich jetzt auch etwas mehr wagen. : )

via weheartit.com

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Copycats und Fashion-Clones

Posted on by Livia in Closet, Geschmacksache | Leave a comment

Alle paar Monate schaffen es ein paar ausgewählte Teile einen Hype auszulösen. Gute Anwärter für den Titel in der „Uns-ist-nicht-zu-entkommen“-Kategorie sind sicherlich die Pistol Boots von Acne, der monströse YSL Arty Ring oder die Taschen von Cambridge Satchel Company.

gehypte Objekte der Begierde?

gehypte Objekte der Begierde?

Sicherlich, die Sachen sind mit unter schön, aber dann wäre da immer noch der Preis. Als Studentin ist die Rechnung für mich einfach: ein Paar Schuhe zum Preis einer Monatsmiete? Schwierig. Eine Tasche für deren Preis ich unzählige Male eine warme Mahlzeit in der Mensa bekommen könnte (wenn mir dort das Essen schmecken würde)?  Mhhm.

Glück haben die, die sich das alles leisten können. Wer aber wirklich jeden dieser Hypes mitmachen will und kein riesiges Budget hat, greift häufig zu einer fast detailgetreuen Kopie, die es heutzutage in den weiten des Internets zu finden gibt. Rechtlich sollte das kein Problem sein, wenn solche Produkte nicht mit dem Namen des Originals werben (wie das bei den schrecklichen Louis Vuitton Kopien aus dem Sommerurlaub vor ein paar Jahren ja nicht immer der Fall war). Oft lassen sich die Fakes auf den ersten Blick auch nicht unbedingt vom Original unterscheiden. Schön und gut?

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Wonderful “Creeperness”?

Posted on by Livia in Closet, Featured | 2 Comments

Interessanterweise beschäftige ich mich immer dann am liebsten mit Internetshopping und Bloglesen, wenn ich eigentlich lernen oder in der Unibibliothek über meinen Hausarbeiten sitzen sollte und so kommt es, dass nun schon seit geraumer Zeit Creepers in meinem Kopf herumgeistern. Ich muss zugeben, dass ich immer noch nicht so recht weiß, was ich von den klobig anmutenden Schuhen mit der traditionellen Rillensole halten soll. Für sich alleine finde ich sie oft irritierend, in der richtigen Kombination dann aber doch irgendwie gut. Außerdem mogeln sie natürlich, wie alle anderen Plateaus, wunderbar ein paar Zentimeter Beinlänge dazu.

Creeper Style via fashionvibe-blog.blogspot.com

Creeper Style via fashionvibe-blog.blogspot.com

Ursprünglich von ägyptischen Schuhmachern für militärische Einsätze hergestellt, tauchten sie vor allem in den 50er/60er Jahren wieder an den Füßen der so gennanten „Teddy Boys“ in England auf, die damals mit ihrer Protestbewegung und der dandyhaften Kleidung Aufmerksamkeit auf sich zogen. Seither waren Creepers nie ganz verschwunden – ich erinnere mich noch, wie ich sie 2007 während meiner Zeit in London immer mal wieder entdeckt habe – doch richtig große Beachtung gab es für sie erst wieder letztes Jahr, als Prada sie etwas abgewandelt mit leuchtend bunten Sohlen auf den Laufsteg holte. …mehr

Sound Of 2012?

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Same procedure as every year…Wie schon die Jahre zuvor, hat die BBC vor einigen Tagen ihre finale „Sound Of 2012“ – List veröffentlicht. Nachdem im Dezember immer eine Longlist mit Künstlern herausgegeben wird, die als besonders viel versprechende Newcomer gelten, wurden jetzt Anfang Januar eben daraus die fünf Bestplatzierten verkündet.

Während mich die Longlist nicht wirklich komplett begeistern konnte (Skrillex? Mhh,füllt doch so wie so schon große Hallen und kollaboriert mit Stars wie Lady Gaga?), so lohnt sich der Blick darauf trotzdem. Denn einige der dort aufgeführten Künstler aus den letzten Jahren, gehören jetzt zu den ganz großen Namen. Auf Platz 1 im Jahre 2008 war zum Beispiel niemand Anderes als die momentan omnipräsente Adele ,2010 dann Ellie Goulding und 2011 war auch der aktuell sehr gehypte James Blake gelistet.

Naja, letztendlich ist das ja auch immer alles Geschmackssache. Ich habe ich mich jedenfalls doch noch gefreut, als der Erstplatzierte bekannt gegeben wurde.

Michael Kiwanuka via www.clashmusic.com

Michael Kiwanuka via www.clashmusic.com

Angeführt wird die „Sound Of 2012“-Liste nämlich von Michael Kiwanuka. Der Londoner Musiker mit ugandischen Wurzeln macht schöne Singer/Songwriter-Musik. Soulig und funkig klingt das und vor allem voller Emotion, akustisch und echt. Nichts Überdrehtes, kein Auto-Tune. In UK hat er sich damit auch schon einen gewissen Namen gemacht und konnte bereits bei einem Live-Auftritt in der populären Show „Later with…Jools Holland“ brillieren. Aber seht selbst… …mehr