“Monogamie ist wie täglich Schnitzel”
Das habe ich kürzlich gelesen und als Veganerin bedeutet das für mich ungefähr so viel wie: „Monogamie ist ungesund und schadet Mensch, Tier und Umwelt – wahrscheinlich auch dem Regenwald.“
“Monogamie ist wie täglich Schnitzel”
Das habe ich kürzlich gelesen und als Veganerin bedeutet das für mich ungefähr so viel wie: „Monogamie ist ungesund und schadet Mensch, Tier und Umwelt – wahrscheinlich auch dem Regenwald.“
„Zusammen ist man weniger allein“, nannte vor ein paar Jahren schon Anna Gavalda einen ihrer Romane. Teamwork bringt im besten Fall wirklich tolle Ergebnisse hervor, kann man doch auf eine ganze Fülle von Ideen, Kreativität und extra viel Motivation zurückgreifen. Was im Arbeits-oder Unileben funktioniert, machen sich mittlerweile auch immer mehr Marken zu Nutzen. Von diversen Kooperationen mit Künstlern berichten wir hier auf Uberding immer wieder, wie zuletzt über die von Incase und Shepard Fairey.
Es sind aber nicht immer nur die großen Namen, die ins Boot geholt werden, auch das Potenzial und der Teamgeist von uns allen scheint für Marken interessant geworden zu sein.
Dass die Frühling/Sommerkollektionen der Designer in diesem Jahr bunt sind, haben wir alle schon gesehen und das ein oder andere Mal hier darüber berichtet. Mir persönlich ist das Ganze ein wenig zu bunt und ich werde weiterhin die schlichten Töne bevorzugen. Und an Männern finde ich bunt auch nicht wirklich sexy. Dafür haben es mir aber die bunten Accessoires angetan. Wem Armbänder oder Taschen zu schlicht sind, der kann aber noch mit den knallbunten Farben auf Haut und Nagel nachhelfen.
Alle paar Monate schaffen es ein paar ausgewählte Teile einen Hype auszulösen. Gute Anwärter für den Titel in der „Uns-ist-nicht-zu-entkommen“-Kategorie sind sicherlich die Pistol Boots von Acne, der monströse YSL Arty Ring oder die Taschen von Cambridge Satchel Company.
Sicherlich, die Sachen sind mit unter schön, aber dann wäre da immer noch der Preis. Als Studentin ist die Rechnung für mich einfach: ein Paar Schuhe zum Preis einer Monatsmiete? Schwierig. Eine Tasche für deren Preis ich unzählige Male eine warme Mahlzeit in der Mensa bekommen könnte (wenn mir dort das Essen schmecken würde)? Mhhm.
Glück haben die, die sich das alles leisten können. Wer aber wirklich jeden dieser Hypes mitmachen will und kein riesiges Budget hat, greift häufig zu einer fast detailgetreuen Kopie, die es heutzutage in den weiten des Internets zu finden gibt. Rechtlich sollte das kein Problem sein, wenn solche Produkte nicht mit dem Namen des Originals werben (wie das bei den schrecklichen Louis Vuitton Kopien aus dem Sommerurlaub vor ein paar Jahren ja nicht immer der Fall war). Oft lassen sich die Fakes auf den ersten Blick auch nicht unbedingt vom Original unterscheiden. Schön und gut?
Da sind sie wieder, die neuen Looks der COS Campaign | Spring Summer 2012…
Outfits für die moderne Zeit, denn wie mir scheint versucht sich Welt daran stilsicher durch den Alltag zu gehen. Sprich immer mehr Menschen ziehen sich selbstbewusster an, wissen was sie wollen und stehen auch dazu. Nicht desto trotz verlangt dieses Jahr einiges an Offenheit. Denn die schlichten und simplen Schnitte sind sehr modebewusst, bedacht aber auffallend farbig, also genau das richtige für die Zeit von heute. Somit bedeckt sich die Dame mit LOOKs in sanften Pastellfarben. Die Herren der Fraktion bleiben aussagekräftig, doch sehr stark in den Farben.
Kaum habe ich meine Klausuren und anschließend die wilde Fassenacht hier in Mainz hinter mich gebracht sauge ich alles, was nichts mit den politischen, philosophischen und medienwissenschaftlichen Theorien über die Öffentliche Meinung, mit Medienrecht oder der archivalischen Quellenforschung zu tun hat auf, wie ein Schwamm. Da kommt mir die Berichterstattung über den internationalen Modezirkus der letzten Wochen gerade recht, denn was gibt es besseres, als sich stundenlang mit dem Laptop auf den Sessel in der Sonne zu setzen und die frisch präsentierten Kollektionen der kleinen und großen Modehäuser durchzuklicken? Für mich grade nicht viel. So lassen sich auch die Nachwirkungen von fünf Tagen Schunkelei und Trinkerei gut aushalten.
Es gibt ja jedes Jahr so gewisse Trends, die sich durch die Entwürfe verschiedenster Designer ziehen. Manchmal kommt es mir dabei so vor, als nähme der gemeine Modefan diese Trends sehr subjektiv wahr, als löse ein Detail, das man zufällig bei zwei verschiedenen Designern gesehen hat, eine kleine gedankliche Kettenreaktion frei nach dem Motto “Wenn man etwas sehen will, dann sieht man es auch” aus. Ob subjektiv oder objektiv: Der Trend zum Schößchen, zur starken Hüfte, ist mir persönlich so stark aufgefallen, dass ich mich schon darauf freue mein Hüftgold im kommenden Herbst ganz betont zu zelebrieren.
Männer die das Kind in sich bewahren finden wir toll, genau diese Art von Männern bringt uns zum Lachen. Aber wie sieht das umgekehrt aus? Wie viel Mädchen darf sich die Frau bewahren? Ich bin seit meiner Kindheit ein Einhornfan und heute dreißig Jahre später lebe ich es immer noch aus. Auch wenn ich keine Poster oder so ein Schwachsinn in meinen vier Wänden platziert habe, bringt die Liebe zu den Einhörner den ein oder anderen Besuch zum Schmunzeln.
Im Bekanntenkreis gibt es aber noch viel beklopptere Frauen, die durchdrehen wenn sie Hello Kitty Figuren sehen. Oder welche die der Anblick von Regina Regenbogen Figuren entzückt.
Dachten wir doch alle, wir kommen um einen richtigen Winter drum herum, da küsste auch schon Väterchen Frost wild die herbstliche Landschaft. Auf die Temperaturen in den Minusgraden war ich nicht vorbereitet und schon gar nicht auf Minus 8 Grad am Tage. Jeden Tag wenn ich das Haus verlasse, möchte ich am liebsten wieder zurück in mein warmes Schlafgemach und mir die Decke bis zu den Ohren ziehen. Stattdessen, mit meinen wärmsten Accessoires bewaffnet, marschiere ich zu meinem Auto. Während meiner Pendelei erhasche ich am Rand der Autobahn, die eiskalte Landschaft die vom Frost gemalt wurde. Sonnenstrahlen die einem Wärme schenken und spielerisch mit ihren Farben um die Wette protzen.
Neben den Schauen am Brandenburger Tor und den Präsentationen und Showrooms in Adlon & Co steht für uns Uberdinger während der Fashion Week immer auch der ein oder andere Rundgang über Messen wie die Bread&Butter an. Dort tummelt sich eine Mischung aus Einkäufern, Journalisten und Modeverrückten, es gibt schöne Menschen wohin man blickt. Darüber hatten wir auch im Sommer schon berichtet. Schön ist natürlich immer Geschmacksache, und so stellen wir uns dann doch manchmal die Frage: “Uber- oder eher unterirdisch?”…
“Ein ganzer Kleiderschrank voll nichts zum Anziehen!” - ein Postkärtchen mit diesem Zitat fand ich bei meiner herzallerliebsten Freundin Nina Stiller am Kleiderschrank. Und es ist seltsam aber da habe ich mich wirklich gefragt wie viel Zeit unseres Leben wir vor einem vollgepackten Kleiderschrank verbringen und keine Muse und scheinbar auch keine richtigen Teilchen finden, in denen wir den Tag, oder die Nacht verbringen wollen. Zu kalt, zu dünn, verknittert, passt nicht zu den Schuhen, kratzt…hach…! Ihr kennt es sicherlich.
Ich habe nach zahlreichen Wutanfällen über meinen katastrophalen Kleiderschrank einfach alles wild herausgezogen und 5 riesen Plastiksäcke mit den Teilchen gefüllt die eine der oben genannten Kriterien erfüllt – und ab dafür!
Seither ist mein Kleiderschrank (ein bisschen) schlanker – und mein Griff in den Schrank viel zufriedener. Zusätzlich haben sich auch noch Andere über meine “Nimmer-haben-wollen”- Säcke gefreut.
Mein liebstes Accessoire ist und bleibt aber ein Teil – welches mich nun schon seit Jahren begleitet und auch auf keinen Fall wegzudenken ist. Es ist mein kleiner, schwarzer Hut. Er bedeckt den Hinterkopf ohne die Haare komplett zu verstecken – er geht im Winter als auch im Sommer – er vollendet mein Outfit also in jeder Jahreszeit.
Woher ich den kleinen Schwarzen habe weiß ich gar nicht mehr – aber wichtiger ist auch das er bleibt. Die Hose ist übrigens von Zara und super bequem. Hosenträger von American Apparel und Shirt und Schleife von Asos. Und fertig ist mein Lieblinsoutfit. Die Fotos hat Nina Stiller aus Braunschweig geschossen – das Make-Up hat Isabell Lüddecke gezaubert.
Mehr Bilder nach dem Jump.