Fotos für die Pressefreiheit


Das geht uns nichts an, denkt jetzt wahrscheinlich die Mehrheit. Doch es geht uns alle an, wir schreiben und schreien unsere Meinungen frei heraus, das ist für uns nicht sichtbarer Luxus, denn in ...mehr

Twentyone - Urlaub für den Kleiderschrank


Heute kam Mia aus ihrem Spontanurlaub zurück. Und ich saß eine Woche lang allein im Office, gezeichnet von Neid und Fernweh. In dieser Zeit habe ich abgesehen von der Büroarbeit mal wieder viel ...mehr

Unser UBERDING der Woche: GLÜCKLICH hunsrück canvas bag


Die Mädels unter euch werden das kennen. Wenn ihr durch die Stadt bummelt und eigentlich nichts Bestimmes sucht oder braucht und dann "BOOM Zack Boom...!" entdeckt man sein neues Lieblingsteil. Liebe auf den ...mehr

Uber-Shop der Woche: Fourseasons Streetart & Fashion


...tick tack tick tack wer hat an der Uhr gedreht?! Die Jahreszeiten kommen und gehen, das sieht man auch in den Stores und vor allem an unseren Garderoben. Die Wintermäntel machen Platz für ...mehr

Kultur

JUNGDES¡GNER @ Edged Showroom Berlin

Posted on by Dirk Hoffmann in Closet, Featured, Geschmacksache, Kultur | Leave a comment

Während der Berlin Fashion Week gab es in der ganzen Stadt verteilt die Ausstellungs-Stücke von Jungdesignern zu betrachten, so auch im Edged-Showroom und Pop-Up Store in Berlin Mitte.

Das Eröffnungsevent am 19. Januar konnte sich alle mal sehen lassen, denn der Edged Showroom präsentiert talentierte Jungdesigner und stellt diese im Zusammenhang mit Bekannten der Elite dar. So zieht sich die Aufmerksamkeit des Pop-Up Stors auf den Bereich des High-Fashion und avantgardistchen Stil.

Foto by Dirk Hoffmann

Foto by Dirk Hoffmann

Foto by Dirk Hoffmann

Foto by Dirk Hoffmann

Foto by Dirk Hoffmann

Foto by Dirk Hoffmann

Nach der freundlichen Begrüßung & dem allgemeinem Drumherum im Raum sticht ein Designer Stück besonders hervor. „Exploded View“ nennt sich die Abschlusskollektion des 23-Jährigen Michael Kampe. Inspiriert durch „Explosionszeichnungen“ bei denen Einzelteile perspektivisch dargestellt werden besticht der Trenchcoat auch in seinen Einzelteilen. Hingucker aber nicht ganz tragbar an normalen Tagen, dafür eine gute Umsetzung der Arbeit…

Foto by Dirk Hoffmann

Foto by Dirk Hoffmann

Im Allgemeinen sollte man sich den Namen “Kampe” merken, denn der Jungdesigner hat vor kurzem den IT#S NINE Diesel Award abgeräumt. Somit in naher Zukunft mehr zu seinem Stil der Denim-Arbeit.

Foto by Dirk Hoffmann

Foto by Dirk Hoffmann

Der Pop-Up Store bietet noch bis zum 31. Januar ein Designersale bei dem es limitierte Kleiderkollektionen mit günstigeren Preisen zu erwerben gibt.

Brands wie: Barbara i Gongini | Addertz | Butterflysoulfire | Dont shoot the Messengers | Paula Immich and many more sind an Ort & Stelle zu finden.

Ein kleiner Reisebericht

Posted on by Nils Kubbillun in Closet, Kultur | Leave a comment

In letzter Zeit war eine Menge los. Die Fashion Week mit all seinen unzähligen Events hatte die Hauptstadt fest im Griff und zwei berufsbedingte Reisen standen auch auch auf dem Programm. Eine gelungene Abwechslung zum Büroalltag.
Das Wochenende vor der Fashion Week bin ich in die charmante Stadt Amsterdam gereist um dort der „kleine Fabriek“ einen Besuch abzustatten. Die kleine Fabriek ist in Europa eine der wichtigsten Kindermodemessen, die als Inspirationsplattform für junge Designer, aber auch etablierten Labels dient. Auf der Messe verspührt man den Drang wieder ein kleines Kind zu sein. Noch einmal fünf Jahre alt zu sein und herum zu tollen. Insgesamt eine schöne Messe mit vielen außergewöhnlichen Brands.

Nach Amsterdam ging es direkt zum Flughafen Tempelhof, um die letzten Vorbereitungen für die Bread & Butter vorzunehmen. Mit unserem neuen Kidswear Messe Projekt, den „Youngstars“, hatten wir ein eigenes Gate oberhalb der Denim Base, das den letzten Schliff benötigte. Die Fashion Week konnte losgehen und ich war schier überwältigt von dem Bild, das sich kurz vor Zehn in der immens großen Eingangshalle des Tempelhofs abspielte.

Ich habe mir erst gar nicht die Mühe gemacht zu zählen oder ungefähr abzuschätzen wie viele Menschen darauf warteten endlich die historischen Hallen zu durchqueren. Unglaublich. Die Fashion Week konnte starten. Auf geht’s. Da ich zeitlich eher auf der Bread & Butter eingespannt war, habe ich den ganzen Trubel am Bebelplatz und auf der Premium, leider nicht mitbekommen. Nächstes Mal. Dann versuche ich auch die Woche vor zu schlafen, um beim Zirkus live dabei zu sein. Nichts desto trotz hatte ich ja liebe Kollegen wie Uber Mama Mia und Uber Schreiberling Dirk und Allula, die sich an den Ort des Geschehens heran getraut haben und mittendrin statt nur dabei waren. Danke für den Kurzbesuch!

So schnell die Fashion Week angefangen hat, war sie auch schon wieder für mich vorbei und ich musste in aller Herrgotts Frühe zum Flughafen Tegel, um von dort aus über einen kleinen Umweg nach Frankfurt im schönen bella Italia in Florenz zu landen. Vom Flughafen ging es direkt zum Messegelände. Die Pitti Bimbo, Europas etablierteste Kindermodemesse öffnete ihre Pforten und präsentierte knapp 400 Brands aus der ganzen Welt. Nach einigen Orientierungs– und Sprachschwierigkeiten, lief es dann auch.Viele wunderschöne Brands notierten wir fleißig auf unserem Notziblock, sammelten Lookbooks, Flyer, Magazine, Visitenkarten und der Weekender hatte schnell ein Gewicht von gefühlten 100 Kilo erreicht. Eine Sache die mir besonders aufgefallen ist, war die Tatsache, das es anscheinend nur zwei Jacken Typen in Italien zu kaufen gibt. Moncler und Woolrich .

Vereinzelt wurde auch ein anderer Jackentyp erspäht, was das Gesamtbild ein wenig zerstörte, aber durch die Sonnenbrillen an grauen Tagen wieder wett machte. Viel Zeit zum Sightseeing gab es nicht, aber der Ipod Touch war stets griffbereit, um wenigstens ein bisschen Atmosphäre der schönen Stadt Florenz einzufangen und wieder mit zurück nach Berlin zu nehmen.

Fazit: Eine aufregende und schöne Zeit. Viele Eindrücke, viele Menschen, viel Flugzeug, wunderbares Essen, wenig Schlaf, immer wieder gerne,  jederzeit…Danke!

Ausgesetzt in der Wildnis

Posted on by Andrea Cruse in Kultur | Leave a comment

Im Großstadtdschungel oder Kleinstadturwald müssen wir Tag für Tag  hart um unser Überleben kämpfen. Mal gelingt es kinderleicht und am nächsten Tag fühlt man sich wie ein Krieger an der Front. Kopfschutz und schießsichere Weste dienen als Zielscheibe. Männlein oder Weiblein können dieses manchmal nicht alleine meistern und die Überlebensstrategien sind genauso unterschiedlich wie unsere Geschlechter. Unsere Mütter und Väter haben uns zwar für die große Welt gerüstet, aber auch sie wussten nicht alles. Das ist auch gut so, denn sonst hätten es folgende Ratgeber schwer gehabt sich in den letzten drei Jahren zu behaupten.

Zwei Bücher die nie aus der Mode kommen, dafür aber immer wieder aufklären, aufheitern, antreiben und vor allem uns Kind sein lassen können.

Ein Mann – Ein Buch von Eduard Augustin, Philipp von Keisenberg, und Christian Zaschke

Ein Mann muß Held und zugleich Gentleman sein, das schafft man nur wenn er die besonderen Dinge im Leben kennt, z.B wie man eine Boeing 747 landet, wie man in die Fremdenlegion eintritt, wie man eine Fliege oder eine Krawatte bindet, wie man einen Aston Martin oder immerhin einen guten Anzug kauft, wie man Kriminalkommissar wird, wie man ein Bier zu Hause braut, wie man ein ordentliches Loch bohrt, wie man Papst wird, wie man nach dem Sex wach bleibt oder wie man bei der Geburt eines Kindes dabei ist, obwohl man es nicht selbst zur Welt bringt.

Eine Frau – Ein Buch von Heike Blümner und Jacqueline Thomae

Eine Frau sollte die richtigen Dinge über das Leben wissen: z.B. wie man überall reinkommt, Kunst kauft, einen LKW einparkt ohne dabei zu schwitzen, Diamanten erkennt und heilig gesprochen wird.

Dieses Buch verrät mehr Geheimnisse als die beste Freundin, kümmert sich wie eine Mutter, durchschaut die Rivalin, überzeugt die Chefin, treibt an wie ein Personal Trainer, erstaunt die Anwältin und lästert wie der schwule Freund.

Verlag: Süddeutsche Zeitung
Gebundene Ausgabe
416 Seiten
Sprache: Deutsch

Falls ihr diese Bücher noch nicht in der Hand hattet wird es Zeit, als Geschenk oder um selber darin zu blättern, jeder von uns will schließlich nur Überleben

Wenn sich Sport und Mode paaren – Velo Couture

Posted on by Mia Bühler in Closet, Featured, Kultur | Leave a comment

Seit länger Zeit wird der “neue” Trend zwischen Fashionbrand x Bike-Trends x Designobjekte verfolgt. Ein Zusammenspiel, welches zusammen ein Ganzes ergibt und sich ‘Velo Couture’ nennt. Fahrradfahren ist so populär wie nie.

Models wie Agyness Deyn werden immer häufiger mit ihren eleganten Drahteseln in den Metropolen von Paris bis New York ertappt. Es gibt zahlreiche Blogs welche sich ausschließlich mit diesem Thema befassen (Beispiel hier). Ein Thema, welches die letzten 2 bis 3 Jahre angeschlichen hat, wird nun auch von der PREMIUM aufgegriffen.

Velo Couture via fraujonason.blogspot.com

Velo Couture via fraujonason.blogspot.com

Bereits letztes Jahr fand die BERLINER FAHRRAD SCHAU, kurz BFS statt. Auch dieses Jahr wird die Show, welche von der PREMIUM Exhibitions GmbH ins Leben gerufen wurde, am 5. und 6. März statt finden. Innovation und Style, sowie Umwelt und Nachhaltigkeit stehen bei dieser Veranstaltung im Vordergrund. Spitzenprodukte der Technik und Design aus allen Fahrradgattungen sind zu Trend und für viele sogar zu einem wichtigen Bestandteil des individuellen Lebensstils geworden.

Ein Lifestyle-Objekt mit höchstem technischen Anspruch in modernsten Designs für eine trendorientierte, umweltbewusste Zielgruppe. Dieser Trend wird nun also ‘Velo Couture’ genannt und dazu gehört eben auch die entsprechend stylische Kleidung und Accessoires. Funktionelle Bike-Wear entwickelt sich nun also nach höchsten Fashionansprüchen.

Velo Couture via PREMIUM

Velo Couture via PREMIUM

Beim PREMIUM Symposium ‘Velo Couture’ sprechen 4 Experten über den neuen Trend. Darunter ist zum Beispiel Pingo Magduschewski, der seit über 30 Jahren eine der bekanntesten Persönlichkeiten in der Fahrradbranche ist. Für ihn ist das urbane Radfahren und die dazu passende Bekleidung der Absatzmarkt der Zukunft.Ein anderer Sprecher ist Quoc Pham, der 29 Jährige hat es sich zur Aufgabe gemacht seine Leidenschaften für den Sport und für die Mode zu kombinieren. Mit Erfolg, wie ihr hier auf seiner Website sehen könnt (wunderbare Musik im Background übrigens!!!).

Das Symposium findet am 21.1.2011 um 11 Uhr statt.
STATION-Berlin, Luckenwalder Str. 4–6, 10963 Berlin
Akkreditierung: velocouture@premiumexhibitions.com

Sehen wir uns?

Tausche das Labskausland gegen das Spätzeland

Posted on by Andrea Cruse in Kultur | Leave a comment

Zug fahren, einer meiner schlimmsten Phobien, doch ich mach es. Die Winterzeit hat die großen Flügel in Eis gelegt, das ist es doch sicherer mit dem Zug, obwohl die Bahn für die Verspätungen bekannt ist, nehme ich diese in Kauf.

Schwabenländle, die Seemannsbraut kommt mal wieder. In unregelmäßigen Abständen verzücke ich euch mit meinem Besuch, auch wenn es meistens nur zum Arbeiten ist.

Nun sitze ich in einem überfüllten Zug, eng mit lauter fremden Menschen, die fast alle das gleiche machen. Sie lesen, schlafen oder glotzen doof in der Luft herum. Ich dagegen bemühe mich leise in die Tasten zu hauen, um den älteren Herren gegenüber nicht zu belästigen, der noch vor wenigen Sekunden unsere Ohren von einem extrem störenden Klappern befreite.

In meinem Kopf hingegen klappert schon laut der schwäbische Dialekt, der mich zum Schmunzeln bringt. Ausdrücke die ich nie vergessen werde, damals nicht als ich zu den Schwaben zog und heute als Hinausgeschmeckte erst recht nicht.  Mein kleiner Magen dagegen freut sich  auf die Spezialitäten aus der schwäbischen Küche. Im Norden oft kopiert, aber niemals erreicht. Das können die Schwaben, leckere Maultaschen, saftige Käsespätzle oder deftige Linsen mit Saitenwürschtle.

Guten Appetit und falls mich jemand bekochen möchte, findetman  auf schwabenlands.rezeptbibliothek.de meine Lieblingsgerichte.

Glück ist Luxus

Posted on by Nils Kubbillun in Kultur | 1 Comment

Kennt ihr das Problem?Genau das zu haben was ihr nicht bekommen könnt? Genau das, was ihr möchtet, um endlich euren wohlverdienten Seelfrieden zu erlangen?

Ist es nicht immer das gleiche in dieser grossen verrückten Welt – das man nie wirklich zufrieden ist. Wer kann von sich schon selbst behaupten und das mit Überzeugung und ohne Finger kreuzen, das er glücklich ist, wie die Dinge laufen. Zu 80% sicherlich, aber mehr? Sind es nicht die vielen vielen kleinen Dinge im Leben nach denen wir uns zehren und gerne unser Eigen nennen würden.

Das Leben ist gut zu uns. Meistens jedenfalls und dafür sollten wir dankbar sein. Trotzdem wohnt in jedem von uns ein innerliches Streben. Ein Gedanke, der langsam aber sicher in uns keimt, sich verbreitet und vermehrt. Ein Streben nach dem, was wir nicht haben. Warum ist das Leben eines Hollywood Stars so interessant für uns, warum schauen wir stundenlang in Cafes sitzend Menschen an und urteilen über ihre Kleidung oder warum geben wir bei der Wohnungsuche als maximal Preis, einfach mal so 10.000 € ein, um zu schauen welche Wohnungen wir uns vielleicht niemals leisten können? Rein Interesse halber oder ist dieses Verlangen tiefer in uns drin als wir dachten?

Natürlich schauen wir gerne nach Dingen, die für uns erstmal unerschwinglich sind. Träumen ist schön und das Beste – es ist umsonst.

Beispiele und Situationen finden sich hierzu regelmässig im Alltag. Der Unterschied ist nur, ob wir dies bewusst wahrnehmen oder aber gar nicht mehr darüber nachdenken und immer und immer wieder direkt auf die schönsten, aber auch teuersten Klamotten zielgerichtet zusteuern, um dann mit trauriger Miene lieber nach billigeren Varianten ausschauhalten. Ist es nicht genauso wie in der Liebe, das wir immer nach dem Suchen, was wir eigentlich gerade nicht haben? Eigentlich könnte man sich glücklich schätzen eine Partnerin zu haben, mit der alles gut läuft. Warum spielt uns dann immer das Unterbewusstsein eine Streich und sagt: „Eigentlich könnte es auch besser sein!“ ?

Glück ist Luxus und nicht so einfach zu erlangen, wie es vorerst den Anschein hat. Man muss kämpfen, Steine aus dem Weg räumen und sich nicht auf sein Glück verlassen, um vielleicht eines Tages doch glücklich zu sein.

Seid ihr glücklich?

BASQUIAT | UNKNOWN PLEASURES #3

Posted on by Dirk Hoffmann in Events, Geschmacksache, Kultur | 2 Comments

Ein New Yorker Graffitikünstler und nun viel mehr ein Kunst-Star und noch mehr nach seinem Ableben, wird am Donnerstag für sein Vermächtnis auf dem Filmfestival der Unknown Pleasures #3 gefeiert. Die Rede ist von Jean-Michel Basquiat, ein Wunderkind wie es im Buche steht.

Zum jetzigen Zeitpunkt werden die nach jahrzehntelang unter Verschluss gehaltenen Interviews in einem Dokumentarfilm namens “Jean-Michel Basquiat: The Radiant Child” als Deutschlandpremiere gefeiert. Die nie zuvor gezeigten Szenen des Künstlers, welche die Regisseurin & Künstlerfreundin Tamra Davis 1986 mit ihm aufnahm, sind ein persönliches Porträt, des mit 27 Jahren jung Verstorbenen. Durch diese Hommage an die Ikone Basquiat erinnert und belegt sie durch Weggefährten die Faszination, die von Basquiat als Kreativer Mann ausging.

Basquiat (22. Dezember 1960 in New York City; † 12. August 1988) ist der Sohn eines Haitianers & einer Puertoricanerin, der sich ohne Schulabschluss um 1978 im New Yorker Untergrund herumtrieb.

Mit seinem Freund Al Diaz verbreitete er unter dem Synonym Samo (“Same old Shit”), Graffiti in Manhattan und erlangten so einen gewissen Grad an Berühmtheit. Überwasser hielt er sich durch gelegentliche Gigs mit seiner Band “Gray” und mit kleiner Kunst wie Postkarten oder T-Shirts, die vor New Yorker Museen vertrieben wurden.

Schnell entpuppte sich der autodidaktische Maler als einer der Künstler der Damaligen Zeit und die New Yorker Kunstszene wurde auf ihn aufmerksam. Im Jahr 1981, mit der Teilnahme an der Ausstellung “New York / New Wave”, erlangte er endgültig seinen künstlerischen Durchbruch. So wird der junge Künstler international bekannt als sich Ausstellung in Europa, Japan und den Vereinigten Staaten anschließen.

Als er 1984 den so ach bekannten Andy Warhol kennenlernt und dieser sofort das Potenzial des Jungen Künstlers erkennt, nimmt er sich dessen an. Andy Warhol wurde nicht nur einer seiner größten Förderer, sondern auch einer seiner engsten Freunde.

Durch seinen Nachlass mit mehr als 1000 Gemälden und Objekten, sowie 2000 Zeichnungen widmete die Fondation Beyeler dem Künstler bis 2010 einer große Retrospektive.

Die Dokumentation zu seinem Leben strahlt das BABYLON Kino am 6. Januar um 20 Uhr aus. Anschließende Party im Grünen Salon.

Kunstkenner wissen worauf ich hinweise & wer das verpasst ist selbst schuld.

Uberding Serie 2011

Posted on by Andrea Cruse in Featured, Kultur, Uber | Leave a comment

Pünktlich zum Jahresende schaut jeder von uns zurück, vielleicht auch nur flüchtig, weil die 365 Tage voller Schicksalsschläge waren oder Jahresstunden nicht berührten. Egal wie das Jahr für euch auch war, es kann nur besser oder doch auch schlimmer werden. Aber unterm Strich bleibt es spannend. Ein neues Jahr steht vor uns und schreit nach Eroberung.

Foto via Fraeulein C

Foto via Fraeulein C

Wir werden wieder atmen, laufen, denken, lieben, Chancen verstreichen lassen, Sehnsüchte ergreifen, das Herz fühlen, Tränen vergießen, in allen Farben kotzen, uns anlehnen, um fallen gelassen zu werden, wegrennen, um gefangen zu werden. Egal, was wir machen, das Jahr wird kommen. 365 Tage die uns neue Chancen bieten, in denen man gemachte Fehler ausbügeln kann.  Wir können es wild begrüßen, dagegen stänkern oder einfach am nächsten Morgen damit aufwachen.

Foto via Fraeulein C

Foto via Fraeulein C

Es wird da sein, das neue Jahr voller Überraschungen. Auch für uns Uberdinger kommt mal wieder eine Zeit voller Neuheiten auf uns zu. Heiße Eisen, die wir im Ofen haben, eine klare Sicht und erhellte Köpfe, was wollen wir mehr. Nichts, außer Euch damit verzücken.

Im diesen Sinne danken wir Euch für die wundervolle Unterstützung und lesen uns mit oder ohne Kater im neuen Jahr.

Prost Eure Ubers

Not in Fashion: Eine Ausstellung über die Modefotografie der 90er

Posted on by Alulla in Arthouse, Closet, Featured, Kultur | 2 Comments

Zur Zeit findet in Frankfurter Museum für Moderne Kunst eine Ausstellung statt die sich mit der Modeszene der 90er Jahre befasst. Es werden Werke ausgestellt von verschiedenen talentierten Künstlern und Designern die die 90er Jahre in ihrem Metier mit revolutioniert haben. „Diese Zeit ist der Ursprung einer neuen Generation, für die Identitätsfindung, Individualismus und ein selbstdefinierter Stil zentrale Bedeutung.“ sagt die Kuratorin Sophie von Olfers.

Man erblickt in dieser Ausstellung einige große Namen, die diese Zeit mit dirigiert haben, ob Yohji Yamamoto ist mit seiner s/w Kampagne, Martin Margiela kurz vor seiner Show oder Corinne Day mit dem Topmodel Kate Moss für das Label „3rd Summer of Love“. Die Ausstellung im MMK zeigt auf, wie radikal und innovativ diese Generation war und welchen Einfluss sie auf die Kunst bist heute haben. Viele der Designer haben Schulter an Schulter mit bekannten Fotografen zusammen gearbeitet wie Thomas Ruff, Renato Riberio Alves oder Larry Clark. Man bekommt von diesen Unikaten und aussagekräftigen Arbeiten nicht genug.

Die Grafikagentur M/M (Paris), die seit Anfang der 90er Jahre bahnbrechende arbeiten in Mode, Werbung und Magazindesign geleistet haben, stellen diese dokumentarische Übersicht für das MMK zusammen.

Zusätzlich hat das MMK die Ausstellung durch zahlreiche Live Events, die verdeutlichen sollen wie sehr sich Modedesign, Kunst und Design gegenseitig beeinflussen ausgeweitet.

Bilder via mmk-frankfurt.de/de/

Wir vergessen nicht. Gaza

Posted on by Mia Bühler in Kultur | Leave a comment

Heute vor 2 Jahren schrieb ich hier über den schlimmsten, wahrgewordenen Traum der Menschen in Israel rund um den Gaza-Streifen. Die Welt der Menschen begann langsam zu zerbrechen. Staubwolken, Feuer und Leid wurde plötzlich zum Alltag während wir hier in der westlichen Welt Weihnachten feierten. Über 14000 Leben wurde ausgelöscht, darunter zahlreiche Frauen und Kinder die nicht im geringsten etwas für ihr bzw. gegen ihr Schicksal unternehmen konnten.

Die Bomben trafen auch Schulen und Krankenhäuser. Sanitäre- und Versorgungseinrichtungen  wie Kläranlagen, Stromnetzwerke und und und wurden zerstört oder beschädigt. Wir können es uns hier schwer vorstellen wie das Leben für die Menschen dort unerträglich wurde.

Gaza - wir vergessen nicht

Gaza – wir vergessen nicht

Was will ich damit sagen? Ich möchte hier nicht die Freude über die vergangenen Festtage nehmen, möchte kein schlechtes Gewissen machen weil es uns so gut geht, wir seit Weihnachten einen kleinen Leckereienbauch vor uns herschieben und uns schon wieder im Shoppingchaos befinden, wegen der bevorstehenden Silvesterparty, Ich möchte einfach nur sagen: Wir vergessen nicht.  Die für immer vermissten Menschen wurden in einer Liste dokumentiert die hier im Netz abrufbar ist. Die Liste mit dem Namen “Naming the Dead” ist für alle erstellt worden, die nicht vergessen wollen. Frauen und Kinder sind farbig gekennzeichnet, damit man sehen kann, wie viele es sind. Fragwürdig eine solche Liste ins Internet zu stellen? Ich habe es mich auch gefragt. Trotzdem wird dadurch einmal mehr ersichtlich wie real die Bilder aus den Nachrichten sind, wie viele Zivilisten ihren Tod (wiedereinmal) durch einen Krieg verloren haben.

Es ist die Rede von einem neuen Angriff – wir hoffen dass dieser ausbleibt und wünschen den Menschen die dort immernoch mit der täglichen Angst und der Trauer leben müssen, das auch für sie ruhigere Tage bevorstehen.