
Foto aus lastfm.de
Mathangi “Maya” Arulpragasam besser bekannt unter “M.I.A.”, 1977 geboren in London. Für mich seit Bekannmachung ihres ersten Albums “Arular” ein absoluter Star. Warum? Weil sie provozierend ist. Ihre Musik, eine Mischung aus Hip Hop, Electro, Dancehall und Grime, klingt oft aggressiv und unmelodisch. In Verbindung mit ihrem Lebenslauf und den Videoclips erkennt man schnell die Hintergründe ihrer Musik.
Als Kleinkind von London in die Heimat der Eltern Sri Lanka. Krieg, Armut Gewalt und die anschließende Flucht, zurück nach London. Daher auch der Name M.I.A. “Missing In Action” wird im angloamerikanischen Sprachgebrauch für den Status von vermissten Soldaten verwendet.
Doch nicht nur ihre Musik erregt Aufsehen, sondern auch Maya’s Artworks und ihr Styling. Es ist einfach eigen, demonstrativ, wild und verrückt. Und wie die letzten Monate zeigten, wird ihre Provokation auf die Politik und die herrschenden Umstände wahrgenommen, und, was auch sonst, aus dem Wege geräumt.
M.I.A. wurde also 2006 die Einreise in die USA verwehrt, genau Gründe warum, wurden nicht genannt.
Auch in ihrem Hit “Paper Planes” wurden, die in ihren Songs immer wiederkehrenden Schuss-Sequenzen, aus Jugendschutzgründen durch “harmlosere” Sequenzen ersetzt. Irre. Kunst ist frei. Worte, Bilder, Töne, alles zensieren?
Foto aus lastfm.de
“People don’t realize that I had to come from a village in Sri Lanka to get here. So the journey is about the journey itself, not just about doing music... Nobody wants to be dancing to political songs. Every bit of music out there that’s making it into the mainstream is really about nothing. I wanted to see if I could write songs about something important and make it sound like nothing.” ( aus tamilnation.org)