“Es ist der 12. Juli, als ich Abends in meiner linken Brust ein golfballgroßes Ei fühle. Drei Tage später, am 15. Juli, bekomme ich die Diagnose Brustkrebs und werde damit ins Wochenende gelassen. Alles verschwindet in einem dichten Nebel. Ich bin 26 Jahre alt und habe Brustkrebs. Das, was hier gerade passiert, passiert nicht mir. Das ist nicht mein Leben. Es folgen tägliche Arztbesuche. Aufklärung, Untersuchungen, die erste OP. Eine Woche später beginnt die Chemotherapie. „Das ist das Zeug, welches dafür verantwortlich ist, dass mir die Haare ausgehen.“, denke ich. Jetzt gibt es kein zurück. Es geht alles so schnell.” via

Brustkrebs. Ich glaube, jede unter euch Leserinnen denkt ab und zu daran. Eine Diagnose die uns alle treffen kann. Spätestens wenn man einen solchen Fall in der eigenen Familie oder im Bekanntenkreis durchlebt, weiß man, wie schnell es gehen kann. Wie schnell sich ein Leben schlagartigen wenden kann. Und dass keine unter uns wirklich die Garantie hat, vor der Diagnose Krebs sicher zu sein.
Gestern fanden meine täglichen Klicks den Weg zu diesem YouTube Video. Ich musste schlucken, war traurig und verspürte gleichzeitig so viel Respekt. Julia, sie ist eine von uns. Sie ist eine junge Kreative. Sie ist lebensfroh und hat so viele Ziele. Sie kommt aus Hamburg und ist Make-Up Artistin. Sie kämpft mit der wohl härtesten Therapie, der Chemo gegen den Krebs in ihrer Brust. Ihr Herz kämpft für ihre Träume und für ihr Leben. Und sie ist unglaublich stark.
Mit “Weil du schön bist” hilft sie anderen Leidensgenossinen, sich trotz Haarverlust und den Spuren der Therapie schön und weiblich zu fühlen. Ich bin unglaublich berührt und so voller Respekt für die Stärke und die Willenskraft dieser Lady. Alle Daumen hoch! Und die YouTube-Kommentare sprechen für sich.
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