In meinem letzten bzw. ersten Blogbeitrag zum Thema „Tierhaltungsspezialitäten“ habe ich dieses Thema bereits angeschnitten. Da es jedoch etwas so Großes ist, weil viele Produkte, die die meisten Deutschen täglich konsumieren, damit in Verbindung stehen, möchte ich der Thematik des Sexens einen eigenen Beitrag „widmen“.
Stell dir vor, du bringst ein Huhn um. Geht grade so? Ja, wenn du vor der Wahl stündest, entweder nichts zu essen oder das Huhn, dann könntest du das? Ja? Sicher?
Okay, dann will ich dir das einmal glauben. Du könntest also ein Huhn töten, um es zu essen.
Ein Beispiel für ein viel konsumiertes Produkt mit Ei (den darum geht es diesmal irgendwie): Eiersalat. Scheinbar sehr beliebt in Holland. Hier stammt das Ei vom "Scharrelkippen", also aus Bodenhaltung.
Moment, wirfst du ein, ich kann ein Huhn nur töten, um es zu essen, wenn ich kurz vor dem Verhungern bin! – Okayokay… Du kannst also ein Huhn töten, um es zu essen, wenn du keine andere Wahl hast. Einverstanden mit der Formulierung? Ja?
Und wenn es nun ein kleines junges Huhn wäre? Genauer gesagt: es wäre ein frischgeschlüpftes männliches Küken. Würdest du dem auch den Hals umdrehen können, wenn du Hunger hättest? Nein? Ich kann mir denken, dass du jetzt meinst, dass ich ein bisschen blöde bin, wenn ich so Fragen stelle. Denn wer tötet schon ein frischgeschlüpftes Küken. Macht ja keinen Sinn. Würde man ja nicht einmal satt von werden oder so.
Macht also nicht einmal im Gedankenkonstrukt „verhungern“ oder „Huhn töten“ Sinn.
Nein, du schüttelst bestimmt den Kopf, nein, auf gar keinen Fall (!) würdest du ein frischgeschlüpftes Küken töten. Das wäre ja nur grausam und sinnlos noch dazu. (Ich kann mir sehr gut dieses nachgeschobene und empörte: “Für wen hältst du mich?” vorstellen.)
…mehr