Heute sind wir bei unserer letzten Kurzgeschichte aus dem CUT Magazine angelangt. Wir stellen euch zusammen mit der CUT Ausgabe #4 Pia Aleborg vor. Der Titel des Artikels “Schwämmchen und Sperrholzkreise. Latex und Holzstöckchen. Oder wie aus Alltag Schmuck wird.” hat mich neugierig gemacht. Zurecht, lest selbst, welche Eindrücke die CUT Redaktion von Pia gesammelt hat. In der aktuellen Ausgabe 4, findet ihr mehr Bilder und Infos über die Dame. Auch mit Schnittmuster und vielen Tipps und Tricks werdet ihr versorgt. Wie ihr das Magazin gewinnen könnt erfahrt ihr nach dem Jump, aber zuerst gönnen wir uns diese Geschichte.
Neongrüne Klebepunkte auf einer kreisrunden Metallbrosche könnte man sich gut als Accessoire eines Berliner Berufsjugendlichen in der Schlange zum „Berghain“ vorstellen. Ein zartlila schimmerndes Kristall eher am Revers esoterisch angehauchter Damen mittleren Alters. Kombiniert, ist beides von ungewohnter Schönheit, bei der ein Hauch Melancholie mitschwingt. Vor allem wenn Pia Aleborg ihre Kreation selbst trägt, so wie an diesem Mai-Tag, als wir uns in dem leeren Speisesaal ihres Berliner Hotels treffen.
Neben ihrer Tätigkeit als selbstständige Schmuckdesignerin arbeitet die Schwedin ab und an auch als Kostümbildnerin für Film und Theater und ist gerade zur Premiere ihres Stücks „Conte d’Amour“ in der Hauptstadt. Am nächsten Tag geht es bereits wieder zurück – nach Göteborg, in ihre Heimat, wo die 36-Jährige mit Ehemann und Tochter lebt. Sie kann es kaum erwarten, sich endlich wieder der Stille ihres Studios hinzugeben, um zu entwerfen. Dabei entstehen überdimensionale Ketten aus Silberdraht und Gold, skurril gepaart mit schmuckfremden Materialien. Ein bisschen ist Pia Aleborg wie ihre Schmuckstücke – angenehm merkwürdig. Nur ein wenig leiser.





















