Julia. Make-Up Artist. Wunderschön. Brustkrebs.


"Es ist der 12. Juli, als ich Abends in meiner linken Brust ein golfballgroßes Ei fühle. Drei Tage später, am 15. Juli, bekomme ich die Diagnose Brustkrebs und werde damit ins Wochenende gelassen. ...mehr

Ich habe dich zum Fressen gern!


In knapp 14 Tagen ist Valentinstag, ein Tag für die Liebe. Bisher verzichtete ich immer großzügig darauf, seitdem ich verheiratet bin ist für mich jeder Tag ein Valentinstag. Viele von euch werden dem ...mehr

Plötzlich verheiratet


„Liebe besiegt alles“,  schrieb ich im Dezember.  Selbst war ich jahrelang überzeugter Einzelkämpfer und durfte die Macht der Liebe am eigenem Leib erfahren, als ich meinen Liebsten kennenlernte. Und wie ihr wisst war ...mehr

Dietrich Emter - wo ist die Weiblichkeit?


Wir wissen alle: Manche bzw. die meisten Kreationen unserer geliebten Modedesigner sehen auf dem Laufsteg ganz einfach an schlanken Models toll aus. Die Stoffe fallen dann meist genau so wie der Designer es ...mehr

Buchtipp

Amazonen

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Wenn du Krebs hast, dann ziehst du in den Krieg und nur das Überleben zählt und wenn der Krieg die ersten Wunden sichtbar macht, dann erkennt man seine Feinde. Denn Krebs ist auch 2011 immer noch ein Tabuthema. Jährlich erkranken z.B. über 50.000 Frauen an Brustkrebs.

So auch 2009 Uta Melle, die sich vor der Therapie von ihrer Freundin Jackie Hardt ablichten ließ und nach einem Jahr des Kampfes haben Operation und Chemotherapie den Körper verändert.

Foto via Pink Rippon

Ein Bild voller Wut, Schmerz und Trauer würde unsereins denken, aber das Lachen lässt die fehlende Weiblichkeit in den Hintergrund rücken. Die Freude am Leben steht im Vordergrund und so stellte sich Uta Melle ihre eigene Armee zusammen. Frauen die sich entblößen um die Wahrheit dieses Krieges zu zeigen, Narben, fehlende Brüste, fehlendes Haar, die Sorgen und Ängste, die sie alle zu extrem starken Frauen machten.

Foto via Amazonen

Diesen Mut gibt es zu sehen, die Kraft kann man durch die Bilder spüren.

Sie wollen aufklären, wachrütteln und uns Frauen daran erinnern, dass die nächste Krebsvorsorge schon wieder fällig ist.

Amazonen – Das Brustkrebsprojekt von Uta Melle

Fotos: Esther Haase und Jackie Hardt.

Text von Sophie Albers und Beate Wedekind
erschienen im Verlag Kehrer 2011

 

Ade Klassefrauen – Willkommen Püppchen

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Frauen wollen gut aussehen und mindestens genauso intelligent eingeschätzt werden. Dafür haben die Frauenbeauftragten in unserem Land hart gearbeitet. Die Elite der Klassenfrauen hat sich schon längst zusammengeschlossen, um sich nicht zwischen schlau oder sexy sein zu entscheiden. Dachten wir bisher immer.

Parallel dazu schlossen sich auch eine andere Art von Frauengruppen zusammen, die Art Frauen die wie Püppchen auftreten. Das Aussehen in den Vordergrund stellen und ihre eigene Intelligenz ganz weit nach hinten schieben. Sich mit Absicht für dumm zu verkaufen und die Frau als Image zu präsentieren.  Vergleichbar mit der Entwicklung einer Comicfigur. Da wird noch mal drüber geschaut und Macken ordentlich ausgebessert, der Charakter wird auf die Brust zugeschnitten und für das Strahlen sorgt schon der Lip Gloss.

Die nachkommende weibliche Generation will den Job als Sexisten übernehmen.

Sind sie deswegen gefährlicher als jeder Macho oder wollen sie nur spielen?

In „Living Dolls“ sucht die britische Journalistin Natasha Walter nach Antworten. Seit Februar ist das Buch auch in Deutsch erhältlich und schafft es als Frau kritisch zu sein, aber dabei nicht zu verurteilen.

 

 

Ausgesetzt in der Wildnis

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Im Großstadtdschungel oder Kleinstadturwald müssen wir Tag für Tag  hart um unser Überleben kämpfen. Mal gelingt es kinderleicht und am nächsten Tag fühlt man sich wie ein Krieger an der Front. Kopfschutz und schießsichere Weste dienen als Zielscheibe. Männlein oder Weiblein können dieses manchmal nicht alleine meistern und die Überlebensstrategien sind genauso unterschiedlich wie unsere Geschlechter. Unsere Mütter und Väter haben uns zwar für die große Welt gerüstet, aber auch sie wussten nicht alles. Das ist auch gut so, denn sonst hätten es folgende Ratgeber schwer gehabt sich in den letzten drei Jahren zu behaupten.

Zwei Bücher die nie aus der Mode kommen, dafür aber immer wieder aufklären, aufheitern, antreiben und vor allem uns Kind sein lassen können.

Ein Mann – Ein Buch von Eduard Augustin, Philipp von Keisenberg, und Christian Zaschke

Ein Mann muß Held und zugleich Gentleman sein, das schafft man nur wenn er die besonderen Dinge im Leben kennt, z.B wie man eine Boeing 747 landet, wie man in die Fremdenlegion eintritt, wie man eine Fliege oder eine Krawatte bindet, wie man einen Aston Martin oder immerhin einen guten Anzug kauft, wie man Kriminalkommissar wird, wie man ein Bier zu Hause braut, wie man ein ordentliches Loch bohrt, wie man Papst wird, wie man nach dem Sex wach bleibt oder wie man bei der Geburt eines Kindes dabei ist, obwohl man es nicht selbst zur Welt bringt.

Eine Frau – Ein Buch von Heike Blümner und Jacqueline Thomae

Eine Frau sollte die richtigen Dinge über das Leben wissen: z.B. wie man überall reinkommt, Kunst kauft, einen LKW einparkt ohne dabei zu schwitzen, Diamanten erkennt und heilig gesprochen wird.

Dieses Buch verrät mehr Geheimnisse als die beste Freundin, kümmert sich wie eine Mutter, durchschaut die Rivalin, überzeugt die Chefin, treibt an wie ein Personal Trainer, erstaunt die Anwältin und lästert wie der schwule Freund.

Verlag: Süddeutsche Zeitung
Gebundene Ausgabe
416 Seiten
Sprache: Deutsch

Falls ihr diese Bücher noch nicht in der Hand hattet wird es Zeit, als Geschenk oder um selber darin zu blättern, jeder von uns will schließlich nur Überleben

Noch mal Leben vor dem Tod

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Deutschland ist ein freies Land, aber ein Land in dem man nicht sterben darf und wenn dann bitte hinter verschlossenen Türen. Der Tod ein absolutes Tabuthema. Jeder von uns wird sterben, keiner redet darüber, ein Kapitel im Leben mit dem man allein gelassen wird. Ein Bildband, welches Menschen vor und direkt nach dem Tod zeigt, scheint für viele pervers zu klingen.

“Noch mal leben vor dem Tod” zeigt Menschen die bewusst sterben, deren Hoffnung, Ängste, Trauer und Wut. Ein Bildband möchte aufklären, die Betroffenen die alle im Hospiz ihren letzten Gang antraten, wollen enttabuisieren, schließlich haben sie ihre Einwilligung für die Portraits gegeben.
Ein letzter Wille, der mutig ist und die unverständlichen Erfahrungen in der Gesellschaft widerspiegelt.

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Eine Welt voller Sticker – The Art of Rebellion

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The Art of Rebellion ist zwar kein neues Buch, dafür aber eines der aufschlußreichsten Bücher im Bereich Streetart und mittlerweile in der 4. Auflage erhältlich. Christian Hundertmark sammelte fleißig Nachrichten aus Stickern, Plakaten, mit Schablonen gesprühten Zeichen  die weltweit in den Straßen hinterlassen wurden.

Präsentiert werden rund 130 internationale Künstler, von Australien über Asien und Europa bis nach Amerika, die allesamt  ein neues Straßenbild geprägt haben. Die Bilder würdigen Momente die unsereins meistens nur flüchtig wahr nimmt.

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Blätter voller Sex – kein Witz!

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Heute ist es der Tag gekommen, um mal wieder die Buchläden eures Vertrauens zu stürmen. Warum fragt ihr euch? Paula Lambert bestätigt, was viele Frauen nur denken aber nicht aussprechen: Keine Panik, ich will nur Sex: Auf der Suche nach dem Mann für jede Lage!!

Wir hätten hier jetzt den Klappentext abdrucken können, damit ihr wisst wovon das Buch handelt, aber das machen die Anderen schon. Wir haben ihr lieber folgende Fragen gestellt:

Beim Titel ist mir sofort das Buch „Feuchtgebiete“ eingefallen! Was unterscheidet dein Buch davon?

Paula: „Feuchtgebiete“ ist ein fiktiver Roman. Die Geschichten in meinem Buch habe ich alle selbst erlebt. Also, abgesehen davon, dass wir beide in Druckbuchstaben schreiben und Sex drin vorkommt, gibt es eigentlich keine Gemeinsamkeiten. Analverkehr kommt nämlich nur sehr periphär vor – im wahrsten Sinne des Wortes.

Warum sollte man sich das Buch kaufen?

Paula: Weil es diese Kombination von Sex und Komik bisher nicht gibt. In Deutschland wird Sex ja eher als etwas sehr ernstes betrachtet. “Sei still, ich muss mich konzentrieren! Ich versuche hier Sex zu haben!” Dabei ist Sex an sich schon etwas sehr komisches, wenn man es genau betrachtet. Und am komischsten ist es, wenn es total in die Hose geht, weil der Mann irgendwie seltsam an einem rummacht – von einigen dieser Erlebnisse handelt das Buch.

Deine persönliche rasche Beschreibung?

Paula: Im Grunde ist es eine persönliche Vendetta gegen die Pfeifen zwischen meinen Schenkeln. 15 Liebhaber, die meine Orgasmuswahrscheinlichkeit von 100 Prozent auf nahezu Null gesenkt haben – denn ich bin da durchaus begabt. Sie haben eine grauenhafte Technik und schrauben an einer Klitoris herum, als würden sie verzweifelt einen Song auf ihrem iPod suchen … am besten ich nenne mal ein paar aus dem Inhaltsverzeichnis: der 26-Sekunden-Mann, der Fetischist, der Marathonmann, der Winzling. Es ist aber nicht halb so männerfeindlich, wie es sich anhört. Obwohl…

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Das perfekte Showwunder – Marlene Dietrich

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Es gibt wenige Frauen, die die Frauenwelt und gleichermaßen die der Männer einschlägig geprägt haben. Marlene Dietrich hat es getan und schafft es bis heute.

Über vierzig Jahre lang sah man sie nahezu auf jeder Leinwand. Ihre letzten zwanzig Jahre verbrachte sie, mal im Schwanenfederncap, im Gala-Glitzerkleid oder in Frack und Zylinder, auf den Bühnen unserer Welt. Die in der damaligen Theaterstadt Berlin geborene Künstlerin mit dem amerikanischen Pass und dem Wohnsitz in Paris erlangte als Diseuse internationalen Ruhm.

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Street-Art war Gestern – Street-Food ist Heute

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Kochbücher gibt es viele, aber mal unter uns: was nützen Rezepte, die von Fremdwörtern geprägt sind, die sowieso nur ein Küchenchef versteht und bei denen das Zubereiten länger dauert als ein Bürotag? Wer kocht denn nach sowas?

Wenn eine Küche also eine Bibel braucht, dann ist es definitiv „das urban Cookbook“, das ich euch wärmstens an den Magen legen möchte.

King Adz, einer meiner Lieblingskreativen aus England, vereint darin den urban Lifestyle mit urban Cookery. Ähnlich wie Streetart der breiten Masse die Schönheit der Kunst vor Augen führt, dreht sich beim Street-Food alles um vielseitige, leckere Gerichte für Jedermann.

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Wer nicht stirbt, hat nie gelebt!

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Tod und erstrecht das Sterben wird in unserem Land tabuisiert. Und wenn es als Thema auf den Tisch kommt, darf man keine Witze darüber machen, weil man sonst als Geschmacklos oder abgestumpft gilt

Doch jeder von uns hat bestimmt schon mal über eine Todesanzeige geschmunzelt oder fühlte sich zutiefst berührt und blätterte weiter in der Tageszeitung.

In wenigen Worten ein Leben zusammenfassen, das scheint sehr schwierig. Christian Sprang und Matthias Nöllke entwickelten schon früh die Leidenschaft Todesanzeigen zu sammeln.

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Zurück zur Natur

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via www.fundstuecke.at


Oft vergisst der Großstädter wie schön doch die Natur ist, nicht? Ich in jedem Fall! Schön, dass es ein wenig davon für Zuhause gibt! Ich empfehle “Kunstformen der Natur” von Ernst Häckel. Dieses Werk ist wunderschön. Es steht bereits seit über 100 Jahren zur Verfügung, aber ich hab es erst vor kurzem entdeckt. Süße Wintertage.