Julia. Make-Up Artist. Wunderschön. Brustkrebs.


"Es ist der 12. Juli, als ich Abends in meiner linken Brust ein golfballgroßes Ei fühle. Drei Tage später, am 15. Juli, bekomme ich die Diagnose Brustkrebs und werde damit ins Wochenende gelassen. ...mehr

Ich habe dich zum Fressen gern!


In knapp 14 Tagen ist Valentinstag, ein Tag für die Liebe. Bisher verzichtete ich immer großzügig darauf, seitdem ich verheiratet bin ist für mich jeder Tag ein Valentinstag. Viele von euch werden dem ...mehr

Plötzlich verheiratet


„Liebe besiegt alles“,  schrieb ich im Dezember.  Selbst war ich jahrelang überzeugter Einzelkämpfer und durfte die Macht der Liebe am eigenem Leib erfahren, als ich meinen Liebsten kennenlernte. Und wie ihr wisst war ...mehr

Dietrich Emter - wo ist die Weiblichkeit?


Wir wissen alle: Manche bzw. die meisten Kreationen unserer geliebten Modedesigner sehen auf dem Laufsteg ganz einfach an schlanken Models toll aus. Die Stoffe fallen dann meist genau so wie der Designer es ...mehr

Cinema

Kino.tot

Posted on by Gastblogger in Kultur, Uber | 4 Comments

Aus gegebenem Anlass ein Gastbeitrag von Franz Unterbriker, welcher uns auch zur bevorstehenden Fashion Week nach Berlin begleiten wird und für euch alles in bewegten Bilder festhält! Los geht’s:

 

Hello,

was ist da los? Die sperren kino.to?
Was hier auf dem Spiel steht ist die Freiheit des Internets! Auch wenn im Moment sicher noch die meisten Leute lächelnd einfach zu einem anderen Anbieter wechseln. Im Jahr 2011 ist es mit Sicherheit nicht denkbar, alle Streaming und Download Seiten abzuschalten. Für die Abschaltung von kino.to haben die mal eben 6 Jahre benötigt. Aber was wenn die Herrschaften doch mal an Geschwindigkeit zunehmen? Was wenn die Film- und Musiklobby mehr und mehr Druck macht? Was wenn das Internet verkommt zum Stasistaat?

Im Moment leben wir in einer Zeit größter onlineerischer Freiheit. Wissen ist völlig frei zugängig und fördert so ein Bewusstsein durch alle Schichten. Aktuelle Informationen gehen sofort und ungefiltert um die Welt. (Ausnahmen bestätigen die Regel) Und Musik, Filme und Serien, die wichtigsten Kulturgüter der letzten Generationen, stehen auf einmal allen völlig frei zu Verfügung.
Ein kulturelles Erwachen also.


Natürlich leidet die Industrie darunter. Kleinere Produktionen vor allem mehr als größere. Das ist scheiße. Kann nicht vielleicht ein Weg gefunden werden, wie Tom Cruise seine Scientology Millionen mit dem verlorenen Etats aus Einkünften von Verleihern etc. verrechnet werden können. Also dafür wär ich ja…
Und ich bin sehr energisch für die Freiheit des Internets. Alter, da hat sich unsere Generation so was Krasses aufgebaut. Und spätestens seit 2.0 kann wohl fast jeder von sich mehr oder weniger behaupten, auch seinen Teil dazu beizutragen. Es klingt jetzt vielleicht etwas platt zu sagen: Das Internet gehört dem Volk. Aber ich hab echt keinen Bock auf Zensur, Überwachung oder sonstige Einschnitte in die Freiheit des Internets. Punkt.

Wenn die Herrn Politiker meinen den Kampf aufnehmen zu müssen, dann wünsch’ ich ihnen viel Spaß. Kriminalisiert alles! Aber es wird immer einen unter uns geben, der euch einen Schritt voraus ist.

Im Angesicht des Verbrechens

Posted on by Alulla in Kultur | Leave a comment

Wenn man sich die deutsche Serienlandschaft anschaut ist man recht enttäuscht über die schlechte Vielfalt die man präsentiert bekommt. Früher war es so das man zwischen öffentlich Rechtlichen und privat Sendern differenzieren konnte. Heute macht das kaum noch ein Unterschied ! Die großen Sender strahlen hauptsächlich Formate aus, um die Quoten zu steigern, damit die Werbeplätze für viel Geld weiterverkauft werden können. Ein Großteil der Serien stammt aus den USA wo viel Geld in gute Formate gesteckt wird um den Zuschauer für längere Zeit zu binden. In Deutschland sieht es leider anders aus. Es bleiben eine Handvoll guter Sendungen wie z.B. ,,Tatort“ das fast jeden Sonntag seit über Jahrzehnten gezeigt wird.

Siehe da, wir können es doch ! Es ist nach langer Zeit dem öffentlich Rechtlichen Sendern gelungen eine Serie zu produzieren die ein Meilenstein für das deutsche Fernsehen ist. Die Rede ist von der Serie „Im Angesicht des Verbrechens“, dass Anfang des Jahres auf der „Berlinale“ vorgeführt wurde. Die Serie wurde von den Kritikern mit Lob überhäuft. Zu Recht muss ich sagen.

Es handelt um zwei Polizisten die gegen die Russenmafia in Berlin ankämpfen. Einer der Hauptcharaktere ist der Polizist „Marek Grosky“, Sohn lettisch-jüdischer Einwanderer und sein aus Ost-Berlin stammender Kollege Sven Lottner. Grosky kann nicht vergessen, dass sein Bruder vor zehn Jahren ermordet wurde und das der Täter immer noch auf freiem Fuß ist. Als Polizist ist Grosky in seiner Familie und Gemeinde schlecht angesehen und gerät oft in Gewissensnöte, dazu kommt noch das seine große Schwester „Stella“ mit einem der führenden Männer der Mafia „Mischa“ verheiratet ist. Parallel wird die Geschichte von „Jelena“ und „Swetlana“ erzählt die aus der Ukraine gelockt und in Berlin zur Prostitution gezwungen werden. Auf der Suche nach dem entflohenen Mafioso „Sokolov“ haben Gorsky und Lottner es mit korrupten LKA-Beamten und Verrat unter rivalisierenden Kriminellen zu tun.

Das Milieu der Russenmafia wird gut durchleuchtet und dargestellt. Es bleibt nicht bei stupiden Stereotypen die sich gegenseitig abknallen, sondern ein Verbrecherclan der nach einem Kodex lebt und gewisse Traditionen beibehält. Die Schauspieler wirken sehr authentisch. Der Regisseure „Dominik Graf“ und Drehbuchautor „Rolf Basedow“ haben ein Fernsehe-Meisterwerk geschaffen, dass von der Perspektive und Machart wirklich einzigartig erscheint im deutschen Fernsehen. Die Serie wurde sogar mehrfach mit dem „Deutschen Fernsehpreis“ ausgezeichnet.

Diese detailreiche Serie erstreckt sich über zehn Folgen und wurde dieses Jahr schon zweimal ausgestrahlt, auf Arte und ARD. Keine Sorge wenn man es verpasst hat ! Es besteht die Möglichkeit sich es gemütlich nochmals anzuschauen in der „ARD Mediatheke“.

Bilder via. ARD Mediatheke

Somewhere – in den Kinos

Posted on by Nils Kubbillun in Arthouse | 4 Comments

Heute ist Donnerstag. Donnerstag ist Kinotag. Der Tag an dem alle neuen Filme in die Kinos kommen und ich kann mit Freude sagen, das ich diesen Donnerstag schon lange herbei sehne und die innerliche Freude immer weiter steigt, bis ich endlich das bekommen habe, was ich will. Somewhere- den neuen Film Sofia Coppola.

Somewhere erzählt die Geschichte des berühmten Schauspielers Johnny Marco (gespielt von Stephen Dorff), der von der Bling Bling Welt des Showbiz und dem wilden Partyleben die Nase voll hat und sich zurück ziehen will. Erst als seine 10-jährige Tochter Cleo (Elle Fanning Ja, die jüngere Schwester von Dakota Fanning) von ihrer Mutter vorbeigebracht wird, beginnt er seinen Alltag mit ein wenig mehr Freude zu begehen.

Madame Coppola dokumentiert in leisen und genial komponierten Einstellungen Johnnys völlige Antriebslosigkeit: Wie er gelangweilt auf der Couch vorm Fernseher sitzt, öde Computerspiele spielt oder von seinem Bett aus die scharfen Pogo-Tänzerinnen betrachtet und dabei einschläft.

Cleo reißt ihn aus seiner anhaltenden Lethargie und zeigt ihm, das das Leben auch einen anderen Sinn hat, und das es schön sein kann, wenn man jemanden gefunden hat, dem man etwas bedeutet.

Das Madame Coppola fantastische Filme Klassiker wie „Lost in Translation“ oder „Marie Antoinette“geschaffen hat, beweist einmal mehr ihr Können und Geschick für das Außergewöhnliche und ihre tragische Komik. Spätestens nach der Dior Werbung „Miss Dior Chérie“ hatte sie mich.

Der Soundtrack ist mit viel Liebe ausgesucht und untermalt den Film in besonders atmosphärischer Art und Weise. Den Song von den Strokes „I`ll try anything once“, den Sofia Coppola unteranderem als Trailer Musik ausgesucht hat, kriege ich schon seit einer Woche nicht mehr aus dem Kopf und begleitet mich seitdem tagtäglich. Nicht nur die Strokes finden Anklang im neuen Film, sondern auch (wie auch nicht anders zu erwarten) zwei Songs von Phoenix, Gwen Stefanie, Kiss, the Police und und und. Ein Soundtrack, den ich euch auf jeden Fall anhören solltet.

Ich bin sehr gespannt auf den neuen Film und werde schon mal Kinokarten reservieren und mich auf den Film und den Eimer Popcorn gedanklich einstellen.

Solltet ihr vielleicht auch schon mal machen. Schreibt uns, wie euch der Film gefallen hat. Don`t believe the hype oder habt ihr lange auf einen neuen Film gewartet?

Hier für euch der Trailer zu Somewhere

YouTube Preview Image

Alle Bilder via imdb.com

Der Herbst und Babies

Posted on by Mia Bühler in Arthouse, Uber | 3 Comments

Ich bin mir nicht sicher ob es nur mir so geht. Der Herbst steht vor der Tür, es wird kälter, ich krame die geliebten, handgestrickten Wollsocken von Oma aus der Schublade, kaufe mir Strickjacken und wünsche mir kuschelige Abende vor dem Fernsehn. Mit der Familie…am liebsten am heimischen Kachelofen.

Was ist da los…mutiere ich zur Stubenhockerin mit 22? Hab ich schon genug von wilden Partynächten..oder ist es das Heimweh nach Familie und Geborgenheit? Ich muss selber schon leicht schmunzeln beim Tippen dieser Sätze. Hoffnungslose Romantik, und DAS aus meinen Gedanken.

Da stimmt doch was nicht…
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2010 MTV Movie Awards – und Action!

Posted on by Nils Kubbillun in Arthouse, Sounds | 1 Comment

Endlich Sommer! Das konstante Warten auf den Sommer hat endlich ein Ende und Wörter wie Sonne, Biergarten, Sonnenbrille oder Grillen tauchen in letzter Zeit häufiger auf.

Die langen Abende vor dem Fernseher weichen ausgedehnten Seebuchen oder Eisdielen Besuchen. Wer trotzdem Zuhause bleibt, darf folgendes heute nicht verpassen.

Heute Nacht um 3 Uhr solltet ihr euren Fernseher entstauben und in die schöne Welt der Filme entführt werden.

Mehr nach dem Jump …mehr

Nexus – The Seed

Posted on by Mia Bühler in Arthouse | 1 Comment

Ich stehe total auf die Filmchen die unter der Direktion von Johnny Kelly entstehen. Ein bisschen Design, ein wenig Phantasie, ein Touch Wissenschaft und viele Farben. Voilá fertig ist ein neuer Kurzfilm.

Was man mit Cs4 nicht alles anstellen kann sehen wir zum Beispiel in “The Seed”.  Eine Zwei-Minuten Animation, die die kurze, aber schmackhafte Reise eines Apfelkerns durch die Natur zeigt.

Irrungen und Wirrungen eines bescheidenen Apfelkerns. Mehr über Nexus Productions, und das Making-Of findet ihr nach dem Jump.
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the eternal sunshine of the spotless mind – Vergiss mein nicht

Posted on by Mia Bühler in Arthouse | 4 Comments

Oh my darling, oh my darling, oh my darling Clementine. Eigentlich dachte ich, ich hätte längst uber den Liebling in meiner bescheidenen DVD Sammlung geschrieben – doch meine Suche hier in den vergangenen Artikeln lies mich erstaunlicher Weise nichts finden. Vielleicht habe ich es einfach vergessen ;)

vergiss_mein_nicht

Nun aber zum Thema. Ich habe ihn bereits unzählige Male angeschaut, gelacht und mitgefiebert, und jedesmal konnte ich am Ende des Filmes bestätigt nicken, ihn aus dem DVD Fach nehmen und zufrieden, zurück an seinen Platz stellen.

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Isenseven Videopremiere! Gewinne!

Posted on by Mia Bühler in Arthouse | Leave a comment

Unter dem Motto “Let’s get lost” präsentiert die Hall Eleven und das Pleasure Magazine das neue Video der ISENSEVEN Crew. Am Samstag den 21.11 kommt ISENSEVEN nach Stuttgart und feiern hier ihr 10 Jähriges Bestehen. Nach dem legendären Snowboard Movie „Teenage Love Graffiti“ folgt nun “Let’s get lost”.

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Unbeugsam – Defiance

Posted on by Mia Bühler in Arthouse | Leave a comment

Wenn die Katz’ den Hund jagt, dann wird’s spannend!
So auch der Film “Defiance” – welcher  die Geschichte der jüdischen Bielski-Brüder erzählt. Die Brüder bilden nach dam Überfall ihres Dorfes in Polen 1941 durch die Deutsche Wehrmacht eine Widerstandsgruppe. Hier sind die Juden nicht mehr die Opfer. Sie wehren sich mit Handgranaten und Maschinenpistolen gegen ihre Verfolger.

Filme über den Zweiten Weltkrieg und die Jahre um 1940 füllen ganze Reihen von DVD-Regalen – und viele davon beschäftigen sich mit dem Völkermord an den Juden wie zum Beispiel “Schindlers Liste” oder  “Der Pianist”.

Neben Inglorious Basterds kann ich euch also “Defiance” empfehlen, um diese Geschichten aus einem andern Blickwinkel und in anderer Aufmachung zu betrachten.

Die Hauptrolle ist kein anderer als 007 Agent Daniel Craig, der mit seiner smarten, britischen Art sicherlich einen Teil zur Qualität des Filmes beiträgt. Hinter der Regie steckt Edward Zwick, welcher unter anderen auch in “Blood Diamond”, “Last Samurai”  und  “Glory” die Anweisungen an die First Class Schauspieler gab.

Die DVD ist absofort im Handel erhältlich. Gute Unterhaltung!



Shnit – internationales Kurzfilmfestival

Posted on by Nina Stiller in Arthouse | Leave a comment

In der Kürze liegt die Würze. Nunja alt und ausgelutscht ist dieser Spruch. Wesentlich frischer sind die Kurzfilme die auf dem internationalen Kurzfilmfestival in Bern, und zeitgleich in Köln, gezeigt werden. Es müssen ja nicht immer die uberlangen und High-Budget Filme sein, die wir mit großen Augen, vor der Leinwand bestauenen. Vom 7 bis zum 11 Oktober werden 1 – 15 Minuten lange kurze,  kunstvolle Filme aus den verschiedensten Bereichen gezeigt. Freikarten für beide Städte verlost die Kinki. Ansonsten gibt es es Karten im Vorverkauf direkt unter shnit.ch.