Fotos für die Pressefreiheit


Das geht uns nichts an, denkt jetzt wahrscheinlich die Mehrheit. Doch es geht uns alle an, wir schreiben und schreien unsere Meinungen frei heraus, das ist für uns nicht sichtbarer Luxus, denn in ...mehr

Twentyone - Urlaub für den Kleiderschrank


Heute kam Mia aus ihrem Spontanurlaub zurück. Und ich saß eine Woche lang allein im Office, gezeichnet von Neid und Fernweh. In dieser Zeit habe ich abgesehen von der Büroarbeit mal wieder viel ...mehr

Unser UBERDING der Woche: GLÜCKLICH hunsrück canvas bag


Die Mädels unter euch werden das kennen. Wenn ihr durch die Stadt bummelt und eigentlich nichts Bestimmes sucht oder braucht und dann "BOOM Zack Boom...!" entdeckt man sein neues Lieblingsteil. Liebe auf den ...mehr

Uber-Shop der Woche: Fourseasons Streetart & Fashion


...tick tack tick tack wer hat an der Uhr gedreht?! Die Jahreszeiten kommen und gehen, das sieht man auch in den Stores und vor allem an unseren Garderoben. Die Wintermäntel machen Platz für ...mehr

Fotografie

Neue Lieblinge im World Wide Web!

Posted on by Mia Bühler in Arthouse, Closet | 4 Comments

Unsere Favourites sind um einige Links reicher geworden. 2 ganz Besondere davon, haben es erwähnt einen eigenen Blogpost zu bekommen. Dabei handelt es sich um die neu entstandene Website von Duy Anh aus Stuttgart den wir schon seit längerem verfolgen und bewundern. Seit wenigen Tagen ist seine Website duyanhlepahm.com online. Hier stellt er einige seiner aktuellen, so wie auch vergangene Arbeiten vor.

Zum anderen möchte ich euch eine neue Style Site ans Herz legen. …mehr

Via mala

Posted on by Mia Bühler in Arthouse | 2 Comments

Im aktuellen kinki magazine ist mir ganz besodners dieser Artikel und diese Bilder ins Auge gefallen. Ich fand Parallelen zu meinem Lieblingsbuch “11 Minuten” von Paulo Coelho, und war ebenso begeistert vom Interview und den Fotos die Jacek Pulawski in der “Kinkiheimat” Schweiz eingefangen hat. Danke Kinki!

Text: Rainer Brenner (Kinki Magazine # 14, gekürzt und gebloggt von Mia)

Der Tessiner Fotograf Jacek Pulawski dokumentierte mit seiner Kamera über zehn Monate hinweg das Leben der Prostituierten zwischen Lugano und Chiasso. Entstanden sind intime
Porträts und Aufnahmen aus dem tristen Alltag dieser Parallelwelt. Geblieben ist der Glaube an die wahre Liebe, wie er uns im Interview verrät.

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Tapetenwechsel durch “shniks”

Posted on by Mia Bühler in Arthouse | Leave a comment

Man wächst in der gleichen Gegend auf, lernt im Laufe der Jahre Menschen kennen, die einen gewinnt man lieb, die anderen ziehen an einem vorbei. So ist es auch bei Steven und mir. Aus der gleichen Heimat hat es ihn nach Köln gezogen, bald in die Staaten und dann ab nach Berlin.

Das Leben nimmt seinen Lauf. Doch vergessen werd ich den verwirrten Lockenkopf und Teilzeit Glatzkopf wohl nicht. Ein Mensch der viel nachdenkt und immer wieder komische Fragen stellt ;) oh ja so bleibt er mir n Erinnerung.

Seine etwas spezielle Art bringt er auch in seiner Fotographie zum Ausdruck die ich euch heute vorstellen möchte. Mehr davon gibt es hier und a sofort auch auf seinem Fotoblog zu sehen.

Suei ist wieder am Werk!

Posted on by Mia Bühler in Arthouse | 1 Comment

Lange wurde es still um unseren 0711-mixed-equip-Fotographen Suei hier auf Uberding. Aber natürlich ist er nicht verschwunden, sondernn er werkelt still und heimlich an seinem Editorial welches im Sommer 2009 in vollem Glanze erscheinen wird.

Spickeln können wir hier schon mal:

Achso, und für die, die es nicht wissen: Das rechts ist keine Bastelanleitung für einen hübschen Foto Becher. So schauen originale Polaroids von Studiokameras aus ;)

Mehr verraten wir von seiner kommenden Arbeit noch nicht, aber eines könnte euch noch interessieren: Juyan sucht noch weitere Gesichter mit Charakter für seine berauschenden Shootings!

Melden könnt ihr euch hier bei ihm:

E-mail an suei.photographer@gmail.com mit dem Betreff  “mug shots 2009″

Links zu Suei:

Suei on Myspace

Behance Gallery

Nirrimi Joy Hakanson

Posted on by Uberding in Arthouse | 3 Comments

So jung und schon so gut. Die erst 16 Jährige australische Fotografin mit dem außergewöhnlichen Namen erobert die Welt. Ihr Ziel ist es vor ihrem 21. Geburtstag für die Vogue gearbeitet zu haben. Wenn sie so weiter macht, könnte das sogar klappen.

Mehr von ihr findet ihr hier.

Lenny Kravitz für die russische Vogue

Posted on by Uberding in Arthouse, Sounds | 1 Comment

Singen reicht dem Guten wohl nicht mehr. Nun macht er auch Fotos.

Hab ich übrigens bei LateBoots gefunden.

The Vice Photo Book

Posted on by Mia Bühler in Arthouse | Leave a comment

Ein ganz großes Highlight das ich dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt habe. Das Vice Photo Book mit den besten Fotographien aller vergangenen Vice Magazine. Nicht nur ein Augenorgasmus für alle Fotoliebhaber, sondern auch einfach nur um zu lachen, staunen und gern haben. Ein Hoch auf die VICE und die Kunst.

Ertappt!

Posted on by Mia Bühler in Arthouse, Uber | 1 Comment

VOYEUR, VOYEUR, VOYEUR!
Er beobachtet, sie beobachtet, es beobachtet, wir beobachten, ‘SUEI beobachtet!
Und zwar duch die verschiedensten Linsen, seines eigenartigen Equipments. Von analoger Kamera aus Mamas Kindheit bis digitaler Spiegelrefelx. Er hat sie alle. Und er sieht sie alle!

Er arbeitet fleißig an seinem Voyeur-Fotoprojekt, welches Januar/Febrauar zu sehen sein wird.

Von der Zusammenarbeit mit ihm haben wir bereits berichtet. Ich bin gespannt was ‘SUEI mit seinen Kameras und Models am Ende zu präsentieren hat.

Wir wünschen dir weiterhin viel Spaß und Erfolg bei deinem Projekt!

Psss….take a look

Posted on by Uberding in Arthouse, Uber | Leave a comment

Na, wer versteckt sich denn da so schüchtern hinter ihrem Kleidchen? Uberding Mia.

Der Tag heute wurde überschattet von Müdigkeit, Kälte und Hunger. Nichtsdestotrotz hatten wir viel Fun. Mia vor der Kamera, Suei und ich hinter der Kamera. Worum es ging?…….Kriegt ihr bald zu sehen und lesen.

Hier aber schon 2 Appetizer für euch:

Im “Randbezirk”

Posted on by Mia Bühler in Arthouse | 1 Comment

Mit der anstehenden Jubiläumsfeier von “Select” am 21.November 2008 steht mir nicht nur eine Reise ins heiß geliebte Köln bevor, sondern auch ein Wiedersehn mit Freund und Fotograf Alexandre Kurek, welcher unter dem Namen “Randbezirk” sein Unwesen treibt.
Alex verbrachte die letzten Tage in Clichy-sous-Bois, einem Vorort etwa 15 km von der französischen Hauptstadt Paris entfernt. Mit seinem neuen Equipment machte er sich in den Vorort um das Leben dort künstlerisch und realistisch festzuhalten. Leider kehrte er bereits nach einer Woche, mit unvollendetem Werk zurück.
Am 4.11 um 22:26 erreichte mich die SMS “Ich wurd zusammengeschlagen und ausgeraubt. Bin wieder in Deutschland..” WHAT THE HELL!? Mir rutschte erst mal das Herz in die Hose. Doch zum Glück geht es Alex trotz des Rückschlags wieder super und er ist wohl auf, mit neuem Equipment, und noch mehr Tatendrang.

Zum Thema stellte ich ihm einige Fragen die mir angesichts der bevorstehenden Ereignisse auf der Seele brennen.


Mia: Bald steht das 2-jährige Jubiläum von “Select” mit einer Ausstellung bevor. Dort wirst du wie auch schon vor einem Jahr Bilder von dir ausstellen. Wie kamst du zu dieser Möglichkeit bei den beliebten Ausstellungen von Select mitzuwirken?
Alex: Das begann mit meinem Umzug nach Köln vor fast 2 Jahren. Ich war mit meinen Mitbewohnern auf Kneipentour quer durch Köln und lernte dort Marcel, einem der Select-Köpfe, kennen. Wir unterhielten uns über die Fotografie und so drückte er mir auch schon den Flyer der damaligen Fotoausstellung in die Hand. So war der Kontakt zu “Select” hergestellt, und mein Bild fand einen Platz auf der Ausstellung bei der c/o pop cologne 2007.

Mia: Das war dann also deine erste Ausstellung, was hat dir der Kontakt mit “Select” und diese Ausstellung für deinen weiteren Werdegang gebracht?
Alex: Select gab mir neben der Möglichkeit meine Bilder zu publizieren, die Chance Kontakt mit anderen Künstlern und Fotografen aufzunehmen. Der Austausch mit anderen Künstlern bedeutet mir viel, da mich andere Werke und die, dahinter stehenden Menschen inspirieren und damals war das der erste intensive Austausch mit Gleichgesinnten über die Kunst der Fotografie.

Mia: Auf deinem künstlerischen Werdegang werden dir immer wieder Steine in den Weg gelegt. Oft zweifelst du an der Kunst und an deiner Entscheidung diesen Weg zu gehen. Was bewegt dich zu solchen Momenten?
Alex (lacht zynisch): mich treibt vor allem dieser “Boom” der “Pseudofotografen” auf Plattformen wie Myspace in den Wahnsinn! Plötzlich verwendet jeder Begriffe wie “Shooting” und “Kunst”.


Mein Größtes Hindernis, der größte Stein auf meinem Weg, bin ich mir aber eigentlich selbst. Ich mach’ mir viel zu viele Gedanke über diesen “Boom” welcher mich unter unnötigen Druck setzt.

Mia: Bist du am Ende eines Tages mit deiner Arbeit zufrieden?
Alex (platzt laut raus): NEIN! Ich bin nie zufrieden! Während des Arbeitens sehe ich mir die Bilder kurz durch und finde sie im Banne meiner Euphorie gigantisch, doch am nächsten Tag macht sich dann wieder eine große Unzufriedenheit breit…(seufzte) Mia (wirft ein): welche eigentlich unbegründet ist! Alex: Mag sein, aber dennoch ist diese Unzufriedenheit immer ein Antrieb für mich in Bewegung zu bleiben und ständige Verbesserungen anzustreben.

Mia: Was bewegt dich, an einem Ort wie Clichy- sous-Bois zu fotografieren?
Alex: Vor 8 Jahren war ich zum ersten Mal in Clichy-sous-Bois und seit dem bin ich von diesem Vorort fasziniert. Mein Onkel wohnt dort und hat mich bei sich, in einem der typischen Hochhäuser, aufgenommen. Ich befinde mich also mitten im Leben einer ärmlichen, gefährlichen Vorstadt von Paris. Was mich sehr reizt.
Ich beschäftigte mich mit der Szenerie und dem Leben dort, welches für mich sehr ansprechend ist. Ich bin kein Fotograf der Wert auf perfekte Settings, Beauty und Ausleuchtung legt. Ich mags ehr ugly und verratzt (grinst).

Mia: Du hast dich auch intensiv mit den Jugendlichen dort, und mit der französischen Politik beschäftigt. Was hast du empfunden als das Portrait von Greorory entstand?
Alex: Ich zog mit Greory durch das Treppenhaus eines der Hochhäuser. Aus dem banalen Grund, dass er draußen nicht rauchen wollte, da seine Eltern dies nicht sehen sollten (lacht). Gregory erzählte von seinem Leben dort und von den Problemen in Vororten wie Clichy-sous-Bois. Es war ein sehr angespanntes und emotionales Gespräch, da ich deutlich spürte das diese Dinge Gregory sehr beschäftigten. Wir rauchten, lachten und waren zugleich auch wütend auf die aktuelle Situation der Menschen und der Politik dort. Irgendwann sagte mir meine innere Stimme es sei an der Zeit für das Portrait, und so enstand eines der beiden, bisher, einzigen Portraits.

Mia: Was denkst du gibt den Jugendlichen in den französischen Hauptstädten den Zündstoff für die Aggressivität und die Wut, wie man sie aus typischen Tagesschau-Szenen kennt?
Alex (uff):  boah Mia ey, das is ne sehr krasse und komplexe Frage. (zögert kurz) Alles was die Menschen dort wollen ist Anerkennung, Akzeptanz von der Gesellschaft und den regierenden “Mächten”. In solchen Vororten ist ein großer Anteil Ausländer und Einwanderer welche von der französischen Regierung sozusagen in die Vorstädte “abgeschoben” werden. Da man ihnen nicht die Chance gibt einen gut bezahlten Job auszuüben, und sie also zwangsweise in den verwahrlosten Vororten leben müssen. Die Regierung unter Sarkozy sieht zu, und tut nichts um diesen menschen zu helfen. Ganz im Gegenteil! Sie kürzen sogar Gelder für soziale Einrichtungen. Dieses Desinteresse der Regierung zwingt die Jugendlichen sozusagen zu einem “Aufschrei”. Doch die Krawallen und Aufstände werden durch die Medien meistens ins falsche Licht gerückt und maßlos überspitzt dargestellt.


Mia: Du nimmst also einiges auf dich, in einigen Wochen wirst du wieder nach Clichy fahren und dein Werk zu Ende bringen. Was erwartest du von deiner Arbeit, was sind deine Ziele?
Alex (zögernd): Erstens, ich will meinen Drang stillen meine begonnene Arbeit zu Ende zu bringen, deshalb geh ich zurück. Und zweitens, hm es ist schwer zu erklären. Sagt einer “Paris” denken alle gleich an Baguette, den Eifelturm und “die Stadt” der Liebe. Eine teure Stadt. Und das Paris in der Realität sehr dreckig, laut und eine Stadt mit sehr viel Hass und Wut ist, sehen die Menschen nicht. ich möchte mit meiner Arbeit, unser Nachbarland abseits der typischen Tourist-Plätzen zeigen. Ich möchte Interesse auf die Unterschicht lenken. Auf jene Menschen die die Stütze einer jeden Gesellschaft bilden, und ohne diese Menschen eine Gesellschaft nicht funktionieren würde. Diese Menschen verdienen Aufmerksamkeit…u
nd Gleichberechtigung!


Links zum Thema:

Randbezirk on myspace

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