Julia. Make-Up Artist. Wunderschön. Brustkrebs.


"Es ist der 12. Juli, als ich Abends in meiner linken Brust ein golfballgroßes Ei fühle. Drei Tage später, am 15. Juli, bekomme ich die Diagnose Brustkrebs und werde damit ins Wochenende gelassen. ...mehr

Ich habe dich zum Fressen gern!


In knapp 14 Tagen ist Valentinstag, ein Tag für die Liebe. Bisher verzichtete ich immer großzügig darauf, seitdem ich verheiratet bin ist für mich jeder Tag ein Valentinstag. Viele von euch werden dem ...mehr

Plötzlich verheiratet


„Liebe besiegt alles“,  schrieb ich im Dezember.  Selbst war ich jahrelang überzeugter Einzelkämpfer und durfte die Macht der Liebe am eigenem Leib erfahren, als ich meinen Liebsten kennenlernte. Und wie ihr wisst war ...mehr

Dietrich Emter - wo ist die Weiblichkeit?


Wir wissen alle: Manche bzw. die meisten Kreationen unserer geliebten Modedesigner sehen auf dem Laufsteg ganz einfach an schlanken Models toll aus. Die Stoffe fallen dann meist genau so wie der Designer es ...mehr

Gaza

Wir vergessen nicht. Gaza

Posted on by Mia Bühler in Kultur | Leave a comment

Heute vor 2 Jahren schrieb ich hier über den schlimmsten, wahrgewordenen Traum der Menschen in Israel rund um den Gaza-Streifen. Die Welt der Menschen begann langsam zu zerbrechen. Staubwolken, Feuer und Leid wurde plötzlich zum Alltag während wir hier in der westlichen Welt Weihnachten feierten. Über 14000 Leben wurde ausgelöscht, darunter zahlreiche Frauen und Kinder die nicht im geringsten etwas für ihr bzw. gegen ihr Schicksal unternehmen konnten.

Die Bomben trafen auch Schulen und Krankenhäuser. Sanitäre- und Versorgungseinrichtungen  wie Kläranlagen, Stromnetzwerke und und und wurden zerstört oder beschädigt. Wir können es uns hier schwer vorstellen wie das Leben für die Menschen dort unerträglich wurde.

Gaza - wir vergessen nicht

Gaza – wir vergessen nicht

Was will ich damit sagen? Ich möchte hier nicht die Freude über die vergangenen Festtage nehmen, möchte kein schlechtes Gewissen machen weil es uns so gut geht, wir seit Weihnachten einen kleinen Leckereienbauch vor uns herschieben und uns schon wieder im Shoppingchaos befinden, wegen der bevorstehenden Silvesterparty, Ich möchte einfach nur sagen: Wir vergessen nicht.  Die für immer vermissten Menschen wurden in einer Liste dokumentiert die hier im Netz abrufbar ist. Die Liste mit dem Namen “Naming the Dead” ist für alle erstellt worden, die nicht vergessen wollen. Frauen und Kinder sind farbig gekennzeichnet, damit man sehen kann, wie viele es sind. Fragwürdig eine solche Liste ins Internet zu stellen? Ich habe es mich auch gefragt. Trotzdem wird dadurch einmal mehr ersichtlich wie real die Bilder aus den Nachrichten sind, wie viele Zivilisten ihren Tod (wiedereinmal) durch einen Krieg verloren haben.

Es ist die Rede von einem neuen Angriff – wir hoffen dass dieser ausbleibt und wünschen den Menschen die dort immernoch mit der täglichen Angst und der Trauer leben müssen, das auch für sie ruhigere Tage bevorstehen.

Gaza : was it worth a war?

Posted on by Mia Bühler in Arthouse | Leave a comment

Im Dezember habe ich schon einmal über die Konflikte in Gaza geschrieben. Heute eröffnet die Fotoausstellung ,,Gaza : was it worth a war?” des Fotographen Frederic Sautereau. Der Franzose Frederic Sautereau wurde 1973 geboren und ist Fotograph im Auftrag der Oeil Public Agent. Die Ausstellung geht von heute, 18. April bis zum 6. Juni 2009. Sie findet im Basementizid, in der Wollhausstr. 17, Heilbronn statt. Ichbin schon ganz gespannt und will unbedingt hin!

Foto via www.oeilpublic.com

Hier mehr zum Hintergrund der Fotoausstellung:

,,Gaza : was it worth a war?”
1330 Palästinenser starben, unter ihnen 315 Kinder. Über 5000 Menschen wurden verletzt. 4000 Häuser wurden zerstört, 17000 stark beschädigt. Durch Bomben zerstörte Schulen, Universitäten und Moscheen sind das tragische Resultat der dreiwöchigen israelischen Attacke im Gazastreifen.

Zivilisten und Beobachter verschiedener Menschenrechtsorganisationen, wie z.B. Human Rights Watch und Amnesty International waren Augenzeugen der durch die israelische Armee von Tsahal verübten Kriegsverbrechen und verurteilten diese auf das Heftigste. Diese Organisationen beschuldigen ausserdem die Hamas, Familien als menschliche Schutzschilde missbraucht zu haben, indem sie diese zwangen während der Bombenangriffe in deren Häuser zu bleiben. Die Ziele der israelischen Regierung wurden durch diesen Krieg nicht erreicht. Der Gaza Streifen befindet sich weiterhin in der „Eisernen Hand“ der Hamas.

Trotz der Angriffe schmuggeln palästinensische Aktivisten nach wie vor Waffen durch Tunnel von Ägypten nach Rafah. Diese Tunnel sind die einzige Hoffnung der Bevölkerung um Wasser und Essen zu erhalten und die Ölversorgung zu gewährleisten. Trotz des Waffenstillstands wurden mehrere Kassam-Raketen auf Israel abgefeuert. Von 2001 bis zum Beginn der israelischen Offensive, starben 14 Israelis durch diese Bomben.
Frederic Sautereau / Oeil Public

Jerusalem macht ernst!

Posted on by Mia Bühler in Kultur | 2 Comments

Die Tage um Weihnachten passiert irgendwie jedes Jahr viel dramatisches. Zwei Tage voller Bomben, Trümmer, tote Menschen. Schreie, Tränen, Blut erreicht die Menschen durch die Aufzeichnungen im Fernsehen. Doch erreicht es uns wirklich? Oder sehen wir sowas schon als alltäglich? Sind wir abgestumpft, gefühlskalt und zucken wir überhaupt mit der Wimper bei solchen Bildern?

Foto: tagesschau.de

Zerbombte Wohngegenden im Gazastreifen, die Zahl der toten Zivilisten steigt. Eine Wohngegend wie hier in Stuttgart, Köln, München, oder ganz egal wo du dich gerade befindest. Das alles ist so real wie das verbrannte Toastbrot auf meinem Teller, oder der Kater des vergangenen Wochenendes.

Gewusst das die Zahl der Todesopfer, der letzten Tage, die höchste seit der Staatsgründung Israels durch den Nahost-Konflikt ist? Nein? Spricht ja auch kaum jemand davon. Wichtiger ist wer an wessen Brust genuckelt, wer das beste Weihnachtsgeschenk bekommen, und wer die neusten Sneakers hat.

Wir leben in einer anderen Welt wie die Menschen dort. Wirklich? Nein.
Darum nutze ich unseren Blog heute erneut um mal wieder das politische Geschehen da draußen, in unserer Welt  dem einen oder anderen zu Gemüte zu führen.

Die Konflikte im Gazastreifen beschäftigen mich besonders, da die Hälfte der Einwohner jünger als 15 Jahre sind. Es herrscht Arbeitslosigkeit, Armut und durch den starken Bevölkerungszuwachs steigt die Bedürftigkeit dort stetig an. Es sind Jungendliche, wie du und ich, die dort, zwischen Israel und Ägypten solangsam die Hoffnung auf ein friedliches Leben verlieren.

Foto: tagesschau.de

Eine neue Episode des Dauerkonflikts

Posted on by Mia Bühler Leave a comment

Die Jahre, nach dem Ölschock und dem schleppenden Wirtschaftswachstum der Siebziger, sind von Euphorie und Gewinnen gezeichnet. Durchbrüche in Technologie, Forschung und Informatik. Eine Globalisierung, die es selbst einfachen Bürgern wie mir, ermöglichen, Gedanken übers WorldWideWeb zu bloggen, hat sich ausgedehnt.
Doch die herrvorragende Ausbreitung der Weltwirtschaft bringt auch Gefahren mit sich. Es ist einfacher und schneller denn je, möglich, über die Grenzen hinaus, Terrorismus und Attentate mit den einfachsten Mitteln durchzuführen.

Es trifft Städte, Verkehrswege, Knotenpunkte, Verbindungsträger, Konzerne und Menschen, wie dich und mich. Infrastruktureinrichtungen wie Ölpipelines oder Förderanlagen.

Durch die Globalisierung sind wir anfällig geworden. Attentate steigen. Um einen großen Konzern anzugreifen müssen Terroristen heute nicht einmal mehr ihr Heimatland verlassen. Keine Reise zur Firmenzentrale nach Frankfurt oder Detroit ist nötig, denn ihre Akteure und Manager sind überall, und quartieren sich vielleicht genau in diesem Moment, vertrauensvoll, in ein Luxushotel wie das Taj Mahal, ein.

Der ökonomische Krieg nimmt kein Ende. Der Kampf um das schwarze Gold geht weiter. Anschläge wie die von Mumbai zeigen uns die Gefahren der Globalisierung, und die Grenzen unserer selbst. Konflikte welche durch die Bankenkrise ihren Höhepunkt finden.

Ein Video zu den Anschlägen in Mumbai findet ihr hier bei SPIEGEL ONLINE