Mädchen brauchen Heldinnen, weil man dadurch den Antrieb zum Anders sein bekommt, weil sie die Kindheit verzaubern, uns den Traumberuf erahnen lassen oder uns zu guten Taten inspirieren.
Und manchmal lassen sie uns auch eine andere Welt entdecken. Unsere persönliche Heldinnenliste mit ganz privatem Hintergrund und Augenzwinkern. Damit verabschieden wir uns vom heutigen Weltfrauentag und wünschen eine heldenreiche Nacht.

Uberding´s Heldinnen
Meine Oma Tutta, weil niemand wie sie Bratbrot in der Pfanne gebacken hat und niemand diese warmen, vertrauten Hände hat und diese sanfte Stimme. Sie ist eine Heldin weil- sie war NIEMALS unfair zu irgendjemandem. Sie hat mit Spiel und Spaß den Menschen ganz unterbewusst klar gemacht, wenn ihr etwas nicht gepasst hat, und hatte selber ihren Spaß dabei. Sie ist mein Frauenvorbild for eternity!!!
Karla Kolumna – weil sie so hektisch ist wie ich und auch immer den Fotoapparat dabei hat!!
Audrey Justine Tautou weil sie wunderbar ist! Wunderschön und natürlich und gesellschaftskritisch bringt sie in ihren Rollen das Wesentliche rüber. Wäre ich ein Mann würde ich für die Rolle ihres Bodyguards sterben glaube ich, um immer in ihrer Nähe sein zu dürfen.
Marion Mill Preminger, weil sie in den 60iger Jahren mit der Hilfe der amerikanischen Frauenorganisation die schreibende Welt verändert hat.
Regina Regenbogen, weil sie mir die Kindheit farbenfroher gestaltete und mich jedem Regenbogen hinterherlaufen ließ.
Katherine Hepburn, weil sie nicht nur die größte Schauspielerin aller Zeiten war (Vier Oscars), sondern sich dem damaligen Frauen- und Schönheitsideal vollkommen entzog und trotzdem oder gerade deswegen bis heute unvergessen bleibt.
Mila Superstar, weil niemand sonst auf der Welt so viele physikalisch völlig unmögliche Schmetterbälle beherrschte und mir beim Zuschauen so viel Freude machte.
Rosa Parks: Diese Frau ist ein Symbol und die Mutter der gewaltlosen Bürgerrechtsbewegung Ende der 50er und 60er Jahre in den Vereinigten Staaten. Ihre zivile Ungehorsamkeit gegenüber der Rassendiskriminierung lösten den Montgomery Bus Boykott aus, der wiederum als „großer Anfang“ der Bewegung gilt.
Mutter Theresa: Für ihre außerordentliche Arbeit in Indien hat sie im Jahr 1979 den Friedensnobelpreis bekommen. Sie setzte sich für die humanitäre Hilfe in Kalkutta ein, für Menschen die unter der extremsten Armut lebten. Dafür gründete sie ebenfalls den Orden ,,Missionarinnen der Nächstenliebe“. Ihr Glanz an Menschlichkeit hat in den letzten Jahren an Kraft verloren, weil sie für ihre extreme konservative Haltung kritisiert wurde. Sie hatte eine extrem negative Einstellung gegenüber der Abtreibung und Scheidung.
Auang Suu San Kyi: Sie ist eine „taffe“ Frau die sich für die Demokratisierung ihres Landes Myanmar einsetzt, seit den späten 80er Jahren. Sie hat den Friedensnobelpreis 1991 bekommen. Leider steht sie in Rangun unter Hausarrest in von insgesamt 10 Jahren.