Aus gegebenem Anlass ein Gastbeitrag von Franz Unterbriker, welcher uns auch zur bevorstehenden Fashion Week nach Berlin begleiten wird und für euch alles in bewegten Bilder festhält! Los geht’s:
Hello,
was ist da los? Die sperren kino.to?
Was hier auf dem Spiel steht ist die Freiheit des Internets! Auch wenn im Moment sicher noch die meisten Leute lächelnd einfach zu einem anderen Anbieter wechseln. Im Jahr 2011 ist es mit Sicherheit nicht denkbar, alle Streaming und Download Seiten abzuschalten. Für die Abschaltung von kino.to haben die mal eben 6 Jahre benötigt. Aber was wenn die Herrschaften doch mal an Geschwindigkeit zunehmen? Was wenn die Film- und Musiklobby mehr und mehr Druck macht? Was wenn das Internet verkommt zum Stasistaat?

Im Moment leben wir in einer Zeit größter onlineerischer Freiheit. Wissen ist völlig frei zugängig und fördert so ein Bewusstsein durch alle Schichten. Aktuelle Informationen gehen sofort und ungefiltert um die Welt. (Ausnahmen bestätigen die Regel) Und Musik, Filme und Serien, die wichtigsten Kulturgüter der letzten Generationen, stehen auf einmal allen völlig frei zu Verfügung.
Ein kulturelles Erwachen also.

Natürlich leidet die Industrie darunter. Kleinere Produktionen vor allem mehr als größere. Das ist scheiße. Kann nicht vielleicht ein Weg gefunden werden, wie Tom Cruise seine Scientology Millionen mit dem verlorenen Etats aus Einkünften von Verleihern etc. verrechnet werden können. Also dafür wär ich ja…
Und ich bin sehr energisch für die Freiheit des Internets. Alter, da hat sich unsere Generation so was Krasses aufgebaut. Und spätestens seit 2.0 kann wohl fast jeder von sich mehr oder weniger behaupten, auch seinen Teil dazu beizutragen. Es klingt jetzt vielleicht etwas platt zu sagen: Das Internet gehört dem Volk. Aber ich hab echt keinen Bock auf Zensur, Überwachung oder sonstige Einschnitte in die Freiheit des Internets. Punkt.
Wenn die Herrn Politiker meinen den Kampf aufnehmen zu müssen, dann wünsch’ ich ihnen viel Spaß. Kriminalisiert alles! Aber es wird immer einen unter uns geben, der euch einen Schritt voraus ist.
























