Clubs drehn’ am Rad, Konzerte kochen über und Festivals voller jubelnder Kids!
Am Start immer das kühle Blonde, nur wer macht sich auf die Socken und stellt es kalt?
Flink zu Fuß sind die Jungs, die sich am Abend um die Getränke kümmern. Zu jedem Barkeeper zählt der Runner, der sich wie eine Wühlmaus mit vollgepackten Armen durch die Meute schleusen muss, denn die Bar braucht Nachschub an Getränken.
8 / 16 / 24 h sind keine Seltenheit ran zu klotzen, denn oft haben die Bars über Tage geöffnet, besonders hier in Berlin. Der Sound ist bei dieser Arbeit oft Nebensache, Schweiß tropft von der Decke ,sowie von einem selbst und man ist immer auf dem Sprung.
Vor zurück, auf ab, hin und her, mit jedemSschritt kommen volle Getränke zur Bar und leere Flaschen wieder ins Lager, wenn der Ball erst einmal am Rollen ist. Der Club schließt, wenn der letzte Gast geht, solange muss dafür gesorgt sein das alles aufgefüllt bleibt, gut gekühlt, sowie mit Obst versorgt ist. Teamarbeit- ein Muss und keine Seltenheit, oft arbeiten sie in Schichten und zu 5 – 10 an einer Bar.

Nehmen wir einmal die Berlin Musik Days, beim BERMUDAFestival konnte ich selbst als Runner mit anpacken, denn es war ein Spektakel der besonderen Klasse. Mit dem Aufgebot altbekannter DJs und neuen Acts, wie The Koletzkis, zeigte die Club Szene Berlins, sie sind noch da. Ganz ohne Sponsoren oder der Gleichen wurde ein Festival zum zweiten Mal auf die Beine gestellt.
Im letzen Jahr war dies noch der Ersatz zur POPkomm. Somit kam es zum Menschen Auflauf von fast 10000 an der Zahl. Die wollen immer hin gut organisiert sein und besonders versorgt. Da kann schon so einiges drunter und drüber gehen. Massen Stürmen nach den Sets der DJs an die Bars, jeder hat Durst, alle wollen auf die schnelle einen Drink. Wer zuerst kommt malt zuerst. Die Bardamen kommen kaum noch hinter her und so läuft unser Team zu Hochtouren auf. Denn hinter uns, im zweiten Hangar, spielen sich Tiefschwarz die Finger wund. Schnell noch ein Drink und ab dafür. So gibt es das ein oder andere Geschrei, denn irgendwie kommt jeder mal zu kurz.

Irgendwann kamen doch alle zum Zuge, das Eis war immer randvoll, mein Team und ich hatten Spaß. Denn jeder ist dabei auf seine Kosten gekommen und die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Warten wir ab, was uns das kommende Jahr bringt. Ich versuch mich auf alle fälle weiter als Runner, denn wie gesagt: Steckt einige Facetten in eurem Leben ab und erfindet euch neu!
Also dann: Ich schluck mir’n Spuck aus meiner CoseDola- ach nee, ich nehm mir’n Schluck aus meiner Dose Cola. (Blumentopf / MC Rene)