Fotos für die Pressefreiheit


Das geht uns nichts an, denkt jetzt wahrscheinlich die Mehrheit. Doch es geht uns alle an, wir schreiben und schreien unsere Meinungen frei heraus, das ist für uns nicht sichtbarer Luxus, denn in ...mehr

Twentyone - Urlaub für den Kleiderschrank


Heute kam Mia aus ihrem Spontanurlaub zurück. Und ich saß eine Woche lang allein im Office, gezeichnet von Neid und Fernweh. In dieser Zeit habe ich abgesehen von der Büroarbeit mal wieder viel ...mehr

Unser UBERDING der Woche: GLÜCKLICH hunsrück canvas bag


Die Mädels unter euch werden das kennen. Wenn ihr durch die Stadt bummelt und eigentlich nichts Bestimmes sucht oder braucht und dann "BOOM Zack Boom...!" entdeckt man sein neues Lieblingsteil. Liebe auf den ...mehr

Uber-Shop der Woche: Fourseasons Streetart & Fashion


...tick tack tick tack wer hat an der Uhr gedreht?! Die Jahreszeiten kommen und gehen, das sieht man auch in den Stores und vor allem an unseren Garderoben. Die Wintermäntel machen Platz für ...mehr

Paris

Charlie le Mindu –
We just do funny things with the hair

Posted on by Mia Bühler in Closet | Leave a comment

Oft sind die Dinge die wir als Kind gerne taten heute weit fern ab von unserer heutigen Realität. Als Kind wollte ich Bäckerin werden, dannach Tierärztin und irgendwann bestimmt auch mal die Legesteine neu erfinden.

Doch nichts von all dem hat sich je erfüllt. Worüber ich nicht mal klagen kann.

Bei Charlie le Mindu allerdings war es anders. Schon seine Kindheit verbrachte er damit Barbiepuppen die Haare zu schneiden, zu färben und irgendwelche, wilde Kreaturen auf den glänzenden Plastikköpfen zu gestalten.

Von damals bis heute hat sich bei Charlie nichts geändert. Bis auf eines: Anstatt die unbedeutenden Köpfe von Barbie und Ken sind es heute jene von Lady Gaga, Peaches Geldof und Diamanda Galas. Charlie hat seinen Kindheitstraum erfüllt und es mit seiner Leidenschaft für Haare, oder das was eigentlich Haare darstellen sollen, bis auf die Catwalk der Londonder Fashion Week geschafft.

Charlie Le Mindu ist derzeit einer der gefragtesten Friseure der Mode- und Musikbranche. Bekannt wurde er in Berlin, wo er mit seinem mobilen Salon durch die Clubs zog und feierwütigen Menschen die Mähne stutzte.


Begonnen seine Spielereinen zu einem ernsthaften Beruf zu wandeln hat Charlie le Mindu als Teenager. Er arbeitete in einem Salon, welcher sich auf die Haarpracht von Punks spezialisiert hat.

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Viktor & Rolf S/S 10

Posted on by Mia Bühler in Closet | Leave a comment

Bereits als ich die ersten Bilder aus dem Spring/Summer 2010 Lookbook von Viktor & Rolf sah, war ich überzeugt, hier verlieren sich die Grenzen zwischen Mode und Kunst. Hier ein paar Bilder aus der “Espace Ephémère Tuileries” in Paris.

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A Life Less Ordinary

Posted on by Mia Bühler in Arthouse | 1 Comment

Oh – wie lange habe ich auf diesen Artikel gewartet! Und endlich ist er abgerduckt – in der aktuellen Kinki Ausgabe. Freundin und Kinki-Schreiberin Christina hatte mir bereits kurz von ihrem Paris-Trip mit dem Photographen David Spaeth erzählt. Und so konnte ich es kaum abwarten, mehr von ihren Erlebnissen, und dem Grund ihrer Reise zu erfahren.

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The Selby @ Lanvin Homme

Posted on by Uberding in Closet | 1 Comment

Wenn man wissen will, wie die Kreativen und Wichtigen leben bzw. arbeiten, kommt man nicht an The Selby vorbei. Intime Einblicke, Inspiration pur. Ach wie schön. Letztens stattete The Selby dem Paris Office von Lanvin Homme einen kleinen Besuch ab. Goldener Aufzug, Inspirations Boards und Bücher, Schuhe über Schuhe. Jup, so lässt sich arbeiten.

Hello Paris

Posted on by Uberding in Closet | Leave a comment

Paris ist cool, Paris ist stylisch, wenn dann auch noch die Paris Fashion Week stattfindet dann, ja dann…ach, kuckt selber:

Im “Randbezirk”

Posted on by Mia Bühler in Arthouse | 1 Comment

Mit der anstehenden Jubiläumsfeier von “Select” am 21.November 2008 steht mir nicht nur eine Reise ins heiß geliebte Köln bevor, sondern auch ein Wiedersehn mit Freund und Fotograf Alexandre Kurek, welcher unter dem Namen “Randbezirk” sein Unwesen treibt.
Alex verbrachte die letzten Tage in Clichy-sous-Bois, einem Vorort etwa 15 km von der französischen Hauptstadt Paris entfernt. Mit seinem neuen Equipment machte er sich in den Vorort um das Leben dort künstlerisch und realistisch festzuhalten. Leider kehrte er bereits nach einer Woche, mit unvollendetem Werk zurück.
Am 4.11 um 22:26 erreichte mich die SMS “Ich wurd zusammengeschlagen und ausgeraubt. Bin wieder in Deutschland..” WHAT THE HELL!? Mir rutschte erst mal das Herz in die Hose. Doch zum Glück geht es Alex trotz des Rückschlags wieder super und er ist wohl auf, mit neuem Equipment, und noch mehr Tatendrang.

Zum Thema stellte ich ihm einige Fragen die mir angesichts der bevorstehenden Ereignisse auf der Seele brennen.


Mia: Bald steht das 2-jährige Jubiläum von “Select” mit einer Ausstellung bevor. Dort wirst du wie auch schon vor einem Jahr Bilder von dir ausstellen. Wie kamst du zu dieser Möglichkeit bei den beliebten Ausstellungen von Select mitzuwirken?
Alex: Das begann mit meinem Umzug nach Köln vor fast 2 Jahren. Ich war mit meinen Mitbewohnern auf Kneipentour quer durch Köln und lernte dort Marcel, einem der Select-Köpfe, kennen. Wir unterhielten uns über die Fotografie und so drückte er mir auch schon den Flyer der damaligen Fotoausstellung in die Hand. So war der Kontakt zu “Select” hergestellt, und mein Bild fand einen Platz auf der Ausstellung bei der c/o pop cologne 2007.

Mia: Das war dann also deine erste Ausstellung, was hat dir der Kontakt mit “Select” und diese Ausstellung für deinen weiteren Werdegang gebracht?
Alex: Select gab mir neben der Möglichkeit meine Bilder zu publizieren, die Chance Kontakt mit anderen Künstlern und Fotografen aufzunehmen. Der Austausch mit anderen Künstlern bedeutet mir viel, da mich andere Werke und die, dahinter stehenden Menschen inspirieren und damals war das der erste intensive Austausch mit Gleichgesinnten über die Kunst der Fotografie.

Mia: Auf deinem künstlerischen Werdegang werden dir immer wieder Steine in den Weg gelegt. Oft zweifelst du an der Kunst und an deiner Entscheidung diesen Weg zu gehen. Was bewegt dich zu solchen Momenten?
Alex (lacht zynisch): mich treibt vor allem dieser “Boom” der “Pseudofotografen” auf Plattformen wie Myspace in den Wahnsinn! Plötzlich verwendet jeder Begriffe wie “Shooting” und “Kunst”.


Mein Größtes Hindernis, der größte Stein auf meinem Weg, bin ich mir aber eigentlich selbst. Ich mach’ mir viel zu viele Gedanke über diesen “Boom” welcher mich unter unnötigen Druck setzt.

Mia: Bist du am Ende eines Tages mit deiner Arbeit zufrieden?
Alex (platzt laut raus): NEIN! Ich bin nie zufrieden! Während des Arbeitens sehe ich mir die Bilder kurz durch und finde sie im Banne meiner Euphorie gigantisch, doch am nächsten Tag macht sich dann wieder eine große Unzufriedenheit breit…(seufzte) Mia (wirft ein): welche eigentlich unbegründet ist! Alex: Mag sein, aber dennoch ist diese Unzufriedenheit immer ein Antrieb für mich in Bewegung zu bleiben und ständige Verbesserungen anzustreben.

Mia: Was bewegt dich, an einem Ort wie Clichy- sous-Bois zu fotografieren?
Alex: Vor 8 Jahren war ich zum ersten Mal in Clichy-sous-Bois und seit dem bin ich von diesem Vorort fasziniert. Mein Onkel wohnt dort und hat mich bei sich, in einem der typischen Hochhäuser, aufgenommen. Ich befinde mich also mitten im Leben einer ärmlichen, gefährlichen Vorstadt von Paris. Was mich sehr reizt.
Ich beschäftigte mich mit der Szenerie und dem Leben dort, welches für mich sehr ansprechend ist. Ich bin kein Fotograf der Wert auf perfekte Settings, Beauty und Ausleuchtung legt. Ich mags ehr ugly und verratzt (grinst).

Mia: Du hast dich auch intensiv mit den Jugendlichen dort, und mit der französischen Politik beschäftigt. Was hast du empfunden als das Portrait von Greorory entstand?
Alex: Ich zog mit Greory durch das Treppenhaus eines der Hochhäuser. Aus dem banalen Grund, dass er draußen nicht rauchen wollte, da seine Eltern dies nicht sehen sollten (lacht). Gregory erzählte von seinem Leben dort und von den Problemen in Vororten wie Clichy-sous-Bois. Es war ein sehr angespanntes und emotionales Gespräch, da ich deutlich spürte das diese Dinge Gregory sehr beschäftigten. Wir rauchten, lachten und waren zugleich auch wütend auf die aktuelle Situation der Menschen und der Politik dort. Irgendwann sagte mir meine innere Stimme es sei an der Zeit für das Portrait, und so enstand eines der beiden, bisher, einzigen Portraits.

Mia: Was denkst du gibt den Jugendlichen in den französischen Hauptstädten den Zündstoff für die Aggressivität und die Wut, wie man sie aus typischen Tagesschau-Szenen kennt?
Alex (uff):  boah Mia ey, das is ne sehr krasse und komplexe Frage. (zögert kurz) Alles was die Menschen dort wollen ist Anerkennung, Akzeptanz von der Gesellschaft und den regierenden “Mächten”. In solchen Vororten ist ein großer Anteil Ausländer und Einwanderer welche von der französischen Regierung sozusagen in die Vorstädte “abgeschoben” werden. Da man ihnen nicht die Chance gibt einen gut bezahlten Job auszuüben, und sie also zwangsweise in den verwahrlosten Vororten leben müssen. Die Regierung unter Sarkozy sieht zu, und tut nichts um diesen menschen zu helfen. Ganz im Gegenteil! Sie kürzen sogar Gelder für soziale Einrichtungen. Dieses Desinteresse der Regierung zwingt die Jugendlichen sozusagen zu einem “Aufschrei”. Doch die Krawallen und Aufstände werden durch die Medien meistens ins falsche Licht gerückt und maßlos überspitzt dargestellt.


Mia: Du nimmst also einiges auf dich, in einigen Wochen wirst du wieder nach Clichy fahren und dein Werk zu Ende bringen. Was erwartest du von deiner Arbeit, was sind deine Ziele?
Alex (zögernd): Erstens, ich will meinen Drang stillen meine begonnene Arbeit zu Ende zu bringen, deshalb geh ich zurück. Und zweitens, hm es ist schwer zu erklären. Sagt einer “Paris” denken alle gleich an Baguette, den Eifelturm und “die Stadt” der Liebe. Eine teure Stadt. Und das Paris in der Realität sehr dreckig, laut und eine Stadt mit sehr viel Hass und Wut ist, sehen die Menschen nicht. ich möchte mit meiner Arbeit, unser Nachbarland abseits der typischen Tourist-Plätzen zeigen. Ich möchte Interesse auf die Unterschicht lenken. Auf jene Menschen die die Stütze einer jeden Gesellschaft bilden, und ohne diese Menschen eine Gesellschaft nicht funktionieren würde. Diese Menschen verdienen Aufmerksamkeit…u
nd Gleichberechtigung!


Links zum Thema:

Randbezirk on myspace

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