Gaza : was it worth a war?

Posted in Arthouse, Outside by Mia Bühler | Tags: , , ,

Im Dezember habe ich schon einmal über die Konflikte in Gaza geschrieben. Heute eröffnet die Fotoausstellung ,,Gaza : was it worth a war?” des Fotographen Frederic Sautereau. Der Franzose Frederic Sautereau wurde 1973 geboren und ist Fotograph im Auftrag der Oeil Public Agent. Die Ausstellung geht von heute, 18. April bis zum 6. Juni 2009. Sie findet im Basementizid, in der Wollhausstr. 17, Heilbronn statt. Ichbin schon ganz gespannt und will unbedingt hin!

Foto via www.oeilpublic.com

Hier mehr zum Hintergrund der Fotoausstellung:

,,Gaza : was it worth a war?”
1330 Palästinenser starben, unter ihnen 315 Kinder. Über 5000 Menschen wurden verletzt. 4000 Häuser wurden zerstört, 17000 stark beschädigt. Durch Bomben zerstörte Schulen, Universitäten und Moscheen sind das tragische Resultat der dreiwöchigen israelischen Attacke im Gazastreifen.

Zivilisten und Beobachter verschiedener Menschenrechtsorganisationen, wie z.B. Human Rights Watch und Amnesty International waren Augenzeugen der durch die israelische Armee von Tsahal verübten Kriegsverbrechen und verurteilten diese auf das Heftigste. Diese Organisationen beschuldigen ausserdem die Hamas, Familien als menschliche Schutzschilde missbraucht zu haben, indem sie diese zwangen während der Bombenangriffe in deren Häuser zu bleiben. Die Ziele der israelischen Regierung wurden durch diesen Krieg nicht erreicht. Der Gaza Streifen befindet sich weiterhin in der „Eisernen Hand“ der Hamas.

Trotz der Angriffe schmuggeln palästinensische Aktivisten nach wie vor Waffen durch Tunnel von Ägypten nach Rafah. Diese Tunnel sind die einzige Hoffnung der Bevölkerung um Wasser und Essen zu erhalten und die Ölversorgung zu gewährleisten. Trotz des Waffenstillstands wurden mehrere Kassam-Raketen auf Israel abgefeuert. Von 2001 bis zum Beginn der israelischen Offensive, starben 14 Israelis durch diese Bomben.
Frederic Sautereau / Oeil Public

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Fotoblog von Yuji Mori

Posted in Arthouse by Mia Bühler | Tags: , ,

Wunderbare Fotos aus Japan gibt es auf dem Blog von Yuji Mori. Hier muss man kein Wort verstehen, die Bilder sagen genug.

Foto (c) Yuji Mori

Foto via Yuji Mori

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The Tought Project

Posted in Arthouse, Sounds by Mia Bühler | Tags: ,

“Woran denkst du gerade?” eine Frage der sich der dänisch Fotograph Simon Høgsberg annahm. Høgsberg ist für mich ein ganz besonderer Fotograph weil er sich Theman und Fragestellungen annimmt, die jedem im Laufe des Lebens immer und immer wieder begegnen.

Over a period of 3 months I stopped 150 strangers on the street and asked them what they were thinking about before I stopped them. Using a mic and a dictaphone I recorded what they told me, then took a picture of them. 55 of the 150 thoughts are presented on this website as quotes. All quotes state exactly what was said during the interviews. The interviews took place in Copenhagen, Denmark and New York City.

Schaut es euch hier an. Und woran denkst DU gerade?

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JR Art

Posted in Arthouse, Outside by Deniz Alaca; Doris Ansuh | Tags: ,

Der französische Künstler JR ist schon seit geraumer Zeit in aller Munde, auch wenn er sich selbst als undercover artist bezeichnet und lieber im Hintergrund agieren möchte.

Mit seinem Projekt 28Millimetres will er den vergessenen Menschen dieser Welt, die Armut, Hunger und Krieg leiden ein Gesicht geben.

Sein Projekt führte ihn jetzt weiter von Kenya nach Kambodscha und Indien. Women are Heroes- sagt JR und aus dem Grund wird den Frauen dieser Welt ein ganz besonderer Platz in diesem Projekt zugeteilt.

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Für Hedi würd ich mich ausziehen!

Posted in Arthouse by Mia Bühler | Tags: ,

Dass Hedi Slimane einfach einer der wunderbarsten Fotographen weltweit ist, brauche ich kaum noch zu erwähnen. Mit seinen Bildern von jungen Frauen und Männern, meist in schwarz-weiß, beeindruckt er mich seit langem. Immer wieder frage ich mich: Wie schafft es dieser Mann, so viel nackte Haut, mit so viel Klasse darzustellen!? Heute habe ich mich mal wieder in seinem “Fashion Diary” (alle Bilder via www.hedislimane.com) verloren.

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Erykah Badu ♥

Posted in Arthouse, Sounds by Deniz Alaca; Doris Ansuh | Tags: , ,

Wir lieben sie!

Die Bilder sind übrigens von TIMOTHY SACCENTI.

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Ohne euch…

Posted in Arthouse, Disco by Mia Bühler | Tags: , ,
…wäre es hier noch viel dreckiger!
Neue Bilder von Januar & Februar auf artisticLOFT.com. Stuttgart bei Nacht….ich finde auf artistcLOFT sieht das alles viel besser aus als ich es in echt empfinde. Leider!
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B/W nipples

Posted in Arthouse, Closet by Deniz Alaca; Doris Ansuh | Tags: , ,

Mario Sorrenti ist berühmt-berüchtigt für seine Inszenierungen nackter Models, überwiegend in der Vogue.
In der aktuellen italienischen Ausgabe der Vogue tut er das, was er am besten kann: schöne Frau-viel Haut-schwarz/weiß.
Nice.

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Julien Macdonald

Posted in Closet by Mia Bühler | Tags: , , ,

Julien Macdonald, selbst ein “Knirps” und weniger glamourös gekleidet. Doch die Mode des britischen Designers kommt riesig und lässt staunen. Die Fashionshow der neuen Kollektion Herbst/Winter 2009 ist jetzt online auf www.julienmacdonald.com anzuschauen.

Einige der Models sind für meinen Geschmack viel zu dürr, man achte auf Oberarme und Rippenknochen. Aber die Mode dieses Labels ist fantastisch!
Noch besser, als die aktuelle, hat mir allerdings die Frühjahr/Sommer 2009 Kollektion, welche sehr weiblich, und weniger “futuristisch” als die neuste Kollektion ist.

Exklusiv für euch haben wir hier einige Bilder aus dem Herbst/Winter Lookbook von Julien Macdonald. Kein anderer wie unser Liebling Alexandre Kurek (www.randbezirk.com) hat diese geschossen.



Bereits Wochen vor der Veröffentlichung der Kollektion hat er einige Kleidungsstücke dieser Kollektion vor die Linse bekommen. Ich freue mich über seinen Auftrag von einem der bedeutendsten Designer all over. Und noch mehr freue ich mich, dass uberding exklusive Bilder des Lookbooks heute endlich präsentieren darf! Danke hierfür uns weiterhin viel Erfolg in der Fashionszene!


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SUEI’ der Voyeur!

Posted in Arthouse, Closet by Mia Bühler | Tags: , ,

Juyan aka SUEI’ arbeitet nun seit geraumer Zeit an seinem Fotoprojekt  “Voyeur”. Wir von Uberding haben ihn begleitet und mit ihm gearbeitet. Seine Gedanken zur Fotografie und seine Arbeitsweise hat uns beeindruckt.

Mia: Juyan, wir kannten uns vor unserem Shootingtermin kaum, doch schnell haben wir gemerkt das du eine ziemlich interessante Person bist! Einige Hintergründe zu deiner Person, machen deine Bilder erst zu dem, was sie sind. Beschreibe dich, und deinen Weg zur Fotografie bitte kurz.

Juyan: Also ich bin Juyan (Duy-Anh) und komme aus Vietnam. Ich studiere Audiovisuelle Medien an der HdM in Stuttgart.
Wie komme ich zur Fotografie… puhh… naja… mein Onkel ist Fotograf und von ihm habe ich vor ein paar Jahren Fotografie als altes Handwerk gelernt (Analoge Fotografie). Das gelernte ließ ich dann erstmal 3-4 Jahre schlummern. Jedenfalls fing ich schon früh an, besser gesagt kleiner Bub Bilder aus Mamas Fashion Zeitschriften anzuschneiden und diese zu sammeln.
Vor ca. 1 Jahr bin ich dann wirklich aktiv in der Fotografie geworden. Ich schieße, nach wie vor, gern Analog, aber als Student ist es kaum noch finanzierbar. Meine Zukunft sehe ich aber eigentlich eher im Film, sprich cinematographie. Fotografie ist eher sowas wie eine Kunst für mich… ich verdiene ja damit auch nix, noch nicht.

Ich weiß ich noch nicht genau ob ich wirklich “voll” in die Fotografie will. Bin da etwas eigen. Ich schieß nur das, was mir gefällt. Wir haben z.B. Mediengestaltung und wir mussten dieses Semester einmal für so einen Auftrag Fotografieren – boah das hat mich angekotzt… wir mussten in der Stadt rumlaufen und… (lacht) .


Mia:
Apropo analoge Fotografie, dein Equipment ist ziemlich außergewöhnlich. Wie kommt es, dass du Kameras von der neusten, digitalen Spiegelreflex, bis hin zur 3 € – Einwegkamera verwendest?

Juyan: Ja, ich denk’ ich hab einfach eine Schwäche für sowas. Als mein Onkel mir Fotografieren beigebracht hat, zeigte er mir seine  Bilder, bei denen er 40-60 Jahre alte Kameras benutzt hatte und ich war erstaunt wie gut diese Bilder waren.
Da ich es ja sowieso Analog gelernt habe, bin ich da auch kleben geblieben. Ich finde man braucht nicht die teuerste SLR um DIE Bilder zu machen. Leute staunen immer wenn ich ihnen zeige mit welche Kameras ich arbeite und sie lachen mich schon etwas aus… weil sie es für einen schlechten Scherz halten.

Klar, digitale Fotografie ist auch was Feines, wenn es schnell gehen soll und es gibt weniger Probleme… beim Film kann vieles schieflaufen… z.B. ist beim Shooting mit dir mein Film gerissen und stecken geblieben – oder das Labor kann deine Bilder versauen, das hatte ich auch schon oft.  Aber das digitale Fotografieren macht mir einfach weniger Spass, weil man einfach abdrückt ohne genau zu gucken. Deshalb schieß ich, wenn ich digital schieße immer vollmanuell mit alten Objektiven wo ich auch Manuell Fokussieren kann.
Apropos Einwegkameras – Wer noch die alte Chuppa Chups Kamera zuhause hat – her damit!

Mia: Und nun zu deiner Fotoserie “Voyeur”, wie kamst du zu diesem Thema und was hat dich während deiner Arbeit inspiriert?

Juyan: Ich schieße momentan drei Serien parallel. Eins davon ist das Thema Voyeurismus… Das Thema ist für mich aber noch lange nicht abgeschlossen und wird mich noch etwa weitere 2 Jahre begleiten. Was ihr hier seht ist nur der Anfang.

Ich mochte schon seitjeher keine gestellten Bilder, wo das Model ihren  “Posekatalog” durchgeht. Die Fotos, auf denen diese Personen sich scheinbar sich unbeobachtet fühlten, fand ich immer am besten – es ist halt natürlich. Speziell zu diesen Thema wurde ich durch diverse Filme & “Filmchen” (jap.) inspiriert aber auch das tägliche herumfahren in öffentlichen Verkehrsmitteln. Wie oft kann man es beobachten, wenn eine, sagen wir mal “reizende” junge Frau die S-Bahn betritt und der Familienvater einfach die Augen woanders hat während die kleine Tochter daneben sitzt… sowas erlebt man tagtäglich. Im Grunde sind wir doch alle Spanner – mehr oder weniger. Das hat mich inspiriert und versuche Voyeurismus und Mode zu vereinen.

Mia: Wie man auf deinen Bildern sieht, haben sie alle ein ganz besonderen Stil, was macht dieser Stil deiner Voyeur-Serie aus?

Juyan: Ich muss sagen, dass ich generell alles andere als Hochglanz Bilder schieße. Ich mags einfach nicht wenn Fotos perfekt sind – denn das ist eine Frage der Technik. Halbdraufgedrückt und alles ist Scharf. Bei dieser Serie habe ich vollmanuell mit einem 35 Jahre alten Objektiv geschossen, wo ich manuell mit Augenmaß fokussieren musste – ich wollte mit der Unschärfe, die Hektik des Voyeurs rüberbringen.  Denn wer hat nicht Angst erwischt zu werden? Hier hab ich auch die Bildkomposition im traditionellen Sinne missachtet, denn der Zuschauer soll durch seine Augen sehen und für einen Voyeur steht das “Opfer” im Mittelpunkt.

Mia: Vielen Danke für das Interview und für deine Anfrage an mich als dein Model (bzw. Opfer hehe). Wir wünschen dir viel Erfolg im weiteren Ablauf deines Projektes!

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