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Make the world a better place… mit den Sozialhelden
Hallo zurück! Ich bin wieder mit einem Interview für euch im Gepäck dabei. Diesmal habe ich den Sascha von den Sozialhelden ein bissel für euch ausgefragt – z.B. auch, ob die (Selbst-)Bezeichnung “Held” nicht ein wenig arrogant ist… und was diese sog. “Sozialhelden” denn nun so Tolles treiben.
Ich finde das mal wieder eine total feine Sache & hoffe, es inspiriert euch, liebe Leserinnen und Leser zu … guten Taten ;-)
Tierhaltungsspezialitäten Teil 3 – FISCHE – „Aber Fische werden doch gar nicht gehalten?!“
Heute will ich über Fische erzählen.
Nee, nicht über die armen kleinen Delfine, die als Beifang aus Versehen verletzt werden. Und auch nicht über die Haie, denen die Flossen abgeschnitten werden und die dann wieder zurück ins Wasser geworfen werden und dort langsam und qualvoll sterben dürfen und auch nicht über all die Tonnen Fisch, die jährlich als Beifang dran glauben müssen. (Nur so am Rande: Wusstet ihr, dass auf ein Kilo Schrimps 5-10 Kilo Beifang kommen?)
Nein, da es hier ja schwerpunktmäßig um Tierhaltung gehen soll, geht es hier diesmal um – wie nennt man das – Fischhaltung?
Make the world a better place… und weiter geht es mit: “utopia”
Und schon folgt das zweite Interview meiner kleinen Serie. Nochmal kurz zur Erläuterung:
Ich stelle hier coole Projekte vor, die irgendwie ihren Teil dazu beitragen, die Welt a bissl besser zu machen – meist in kleinen Schritten – und meist mit irgendwelchen Mitmachanteilen für Jedermann und Jedefrau. Also: einfach mal lesen und vielleicht… inspirieren lassen? Oder zum Mitmachen verleiten? :-) … In jedem Fall sind es spannende Leute.
HIER findet ihr Teil 1.
Diesmal: Werner Stickler von der Plattform Utopia – einer Onlinecommunity für strategischen Konsum.
Bisschen was aus dem Nähkästchen: Ich kenne Werner durch meine äußerst aktive Bloggerei auf utopia.de. Da ich gern ein wenig die Dinge zuspitzte, war mein Blog oft sehr kontrovers diskutiert und so wurde er irgendwie auf mich aufmerksam, meine ich mich zu erinnern… . Schließlich war ich dann Zweitfotografin bei der Utopiakonferenz 2010 und durfte so mal “alle” in Echt treffen. Ja, das war´s. Keine Unterhosenzeigfotos vorhanden wie bei Katie ;-)
Wieso utopia? Ist das nicht ein bisschen hoch gegriffen als Bezeichnung?
Visionen müssen kraftvolle Bilder weit in der Zukunft zeigen, um Menschen begeistern zu können und zu motivieren, sich auf den Weg zu machen dorthin. Die gesteckten Ziele sind dann die Etappen auf diesem Weg. Dort wo kurz Rast gehalten werden kann und die Erreichung des Ziels genossen werden kann, bis die Vision einen wieder weiterzieht.
Make the world a better place… los geht es mit 10:10
Ich möchte eine kleine Vorstellungsrunde beginnen, in der ich all die tollen Projekte, die mir in den letzten Jahren so über den Weg gelaufen sind, einmal vorstelle und die irgendwie auf eine sympathische Weise versuchen… ja… kurz gesagt: die Welt ein bissl besser zu machen.
Los geht es mit 10:10, einem Umweltschutzprojekt, bei dem jede(r) Einzelne von uns total einfach mitmachen kann.
Damit das nicht ganz so trocken und langweilig wird, gibt es zu jedem Projekt einfach ein nettes Interview mit jemand Involviertem. Ich habe die Interviews alle am Sonntag verschickt… und dachte mir: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Und zuerst kam eben ganz frisch eingetrudelt die Antwortmail von Katie Griggs, der Kampagnenleiterin (u.a.für Deutschland) von 10:10.
Sie hat wirklich wahnsinnig offen auf alle Fragen reagiert und so bleibt eigentlich kaum etwas, das ich ergänzen müsste… Und deswegen findet ihr hier nun das Interview und ein paar Bilderchen, die ich während eines Vortrags von der tollen Dame geschossen habe.
Wer nach dem Lesen des Interviews immer noch nicht genug hat oder selbst aktiv werden möchte, findet die Webseite von 10:10 HIER.
Enjoy!!! Los geht’s nach dem Jump!
UBERDING der Woche: Blanke Brüste für eine bessere Welt
…eigentlich ein Widerspruch in sich aber genau deswegen zogen die aktivistischen Feministinnen der Ukraine massenhaft die Medien auf sich. Die jungen Frauen protestierten Oben-Ohne gegen einen (ihrer Meinung nach) sexistischen Radio-Wettbewerb aus Neuseeland. Mit Blumen und Brautschleiern geschmückt zogen die Ukrainerinnen durch die Hauptstadt Kiew und zeigten Brüste, sowie Plakate mit Aufschriften wie “Braut für einen Wilden” oder “Die Ukraine ist kein Bordell”.
Mit nackten Brüsten gegen Sexismus via Welt.de
Der neuseeländische Radiosender “The Rock FM” verloste bei einem Wettbewerb den Preis einer arrangierten Hochzeit mit einer Ukrainerin. Der Wettbewerb „Gewinne eine Ehefrau“ scheint etwas unter die Gürtellinie gerutscht zu sein. Dem Sieger eine „sexy“ Ukrainerin, die „vielleicht für immer seine Frau wird“ zu versprechen ist wohl doch ein bisschen respektlos.
So etwas entgeht der ukrainischen Frauengruppe mit dem Namen “Femen” nicht und so entblößten sie ihre Brüste für mehr Respekt. Die Aktivistinnen dieser Gruppe seien dafür bekannt, nackte Haut gegen soziale Missstände zu zeigen. Unter anderem zeigten sie schon gegen Ägyptens früheren Präsidenten Husni Mubarak nackte Haut. Ein weiterer Anlass die Hüllen fallen zu lassen war auch das geplantes Verbot, in der Hauptstadt der Ukraine den Einwohnern zu verbieten sich nur in Unterwäsche auf ihren Balkonen zu zeigen.
Mit nackten Brüsten gegen Sexismus via Welt.de
Blanke Brüste für eine bessere Welt ist unser UBERDING der Woche!
Wir vergessen nicht. Gaza
Heute vor 2 Jahren schrieb ich hier über den schlimmsten, wahrgewordenen Traum der Menschen in Israel rund um den Gaza-Streifen. Die Welt der Menschen begann langsam zu zerbrechen. Staubwolken, Feuer und Leid wurde plötzlich zum Alltag während wir hier in der westlichen Welt Weihnachten feierten. Über 14000 Leben wurde ausgelöscht, darunter zahlreiche Frauen und Kinder die nicht im geringsten etwas für ihr bzw. gegen ihr Schicksal unternehmen konnten.
Die Bomben trafen auch Schulen und Krankenhäuser. Sanitäre- und Versorgungseinrichtungen wie Kläranlagen, Stromnetzwerke und und und wurden zerstört oder beschädigt. Wir können es uns hier schwer vorstellen wie das Leben für die Menschen dort unerträglich wurde.
Was will ich damit sagen? Ich möchte hier nicht die Freude über die vergangenen Festtage nehmen, möchte kein schlechtes Gewissen machen weil es uns so gut geht, wir seit Weihnachten einen kleinen Leckereienbauch vor uns herschieben und uns schon wieder im Shoppingchaos befinden, wegen der bevorstehenden Silvesterparty, Ich möchte einfach nur sagen: Wir vergessen nicht. Die für immer vermissten Menschen wurden in einer Liste dokumentiert die hier im Netz abrufbar ist. Die Liste mit dem Namen “Naming the Dead” ist für alle erstellt worden, die nicht vergessen wollen. Frauen und Kinder sind farbig gekennzeichnet, damit man sehen kann, wie viele es sind. Fragwürdig eine solche Liste ins Internet zu stellen? Ich habe es mich auch gefragt. Trotzdem wird dadurch einmal mehr ersichtlich wie real die Bilder aus den Nachrichten sind, wie viele Zivilisten ihren Tod (wiedereinmal) durch einen Krieg verloren haben.
Es ist die Rede von einem neuen Angriff – wir hoffen dass dieser ausbleibt und wünschen den Menschen die dort immernoch mit der täglichen Angst und der Trauer leben müssen, das auch für sie ruhigere Tage bevorstehen.
Bright Brands: Carrot Clothing
Im Rahmen der Messetage präsentieren wir euch heute das Label Carrot Clothing!
Für viel Wirbel in seinem Heimatland Serbien sorgte Alex bereits 1999. In diesem Jahr schlug dieser standhafte Wurzeln, mit Mode durch welche er seine Stimme gegen den Krieg auf dem Balkan erhob.
via www.carrotclothing.net
Diese Wurzeln sollten auch militärischen Angriffen stand halten. Mit Anti-Kriegs-Nachrichten auf den ersten Shirts des revolutionären Jungdesigners sorgte dieser in gleichen Maßen für Aufruhr und Aufmerksamkeit, in seiner von den politischen Konflikten gebeutelten Heimat.
Seine innere Stimme und seine Auflehnung gegen die Missstände in Politik und Gesellschaft erreichten ein Ausmaß, dass er sie nach außen tragen musste. Eine Handlung die nicht ohne Folgen bleiben sollte. Er begann mit dem Druck seiner Messages auf Shirts, welche er an Familie und Freunde verteilte. Seine Messages verbreiteten sich wie ein Lauffeuer und erreichten auch bald die lokalen Behörden.
via www.carrotclothing.net
In dieser bewegten Zeit Serbiens galten T-Shirts mit politischen Aussagen, wie die ersten des heutigen Labels „Carrot Clothing“, als Terroristische-Politik und wurde ohne Zögern unterdrückt. Alex‘ Stimme sollte in den Mauern eines serbischen Gefängnisses erstickt werden.
“Afghan Star” – Musik statt Krieg!?
via ruhrbarone.de
Heute ist für mich ein sehr bewegender Tag. Krieg, Anschläge, die Taliban – und andere Bilder von Afghanistan lassen mich nicht ruhen. Spätestens dann, wenn das Treiben im fernen Afghanistan die eigene Familie betrifft, ist das was dort geschieht ganz nah, beinahe greifbar. …mehr
World refugee day 2009 – live webcam
Heute ist bei mir aus mehreren Gründen Nachdenken angesagt. Verschiedene politische Ereignisse bewegen gerade so einiges in meinem Kopf.
Proteste der Studenten und Schüler in Deutschland, politische Streitkämpfe im Irak, und Menschen die keine andere Möglichkeit haben, als die, ihre Heimat zu verlassen. Ihr Leben, ihre Freiheit, ihre Familie und Sicherheit ist bedroht. Heute ist der Weltflüchtlingstag 2009.



















