Ein kulinarisches Wintermärchen mit Bocuse d'Or und Lillet für EUCH


Es war einmal im Jahr 1987 ein Meister namens Paul Bocuse. Dieser Meister hatte eine Vision. Er lebte im Kochhimmel und wollte die Kunst zu Leben und das Leben zu genießen, kurz "Savoir-Vivre!", ...mehr

Julia. Make-Up Artist. Wunderschön. Brustkrebs.


"Es ist der 12. Juli, als ich Abends in meiner linken Brust ein golfballgroßes Ei fühle. Drei Tage später, am 15. Juli, bekomme ich die Diagnose Brustkrebs und werde damit ins Wochenende gelassen. ...mehr

Ich habe dich zum Fressen gern!


In knapp 14 Tagen ist Valentinstag, ein Tag für die Liebe. Bisher verzichtete ich immer großzügig darauf, seitdem ich verheiratet bin ist für mich jeder Tag ein Valentinstag. Viele von euch werden dem ...mehr

Plötzlich verheiratet


„Liebe besiegt alles“,  schrieb ich im Dezember.  Selbst war ich jahrelang überzeugter Einzelkämpfer und durfte die Macht der Liebe am eigenem Leib erfahren, als ich meinen Liebsten kennenlernte. Und wie ihr wisst war ...mehr

randbezirk

Adventsaktion Uberding – 11.Dez – randbezirk

Posted on by Uberding in Arthouse | 1 Comment

Über den jungen Herrn der hinter diesem Blog steckt haben wir bereits das ein oder andere Wort verloren.

Auch viele seiner Bilder schmückten bisher Artikel in unserem Blog. Dem Uberding ist er im Laufe der Monate ans Herz gewachsen und legen wir euch seinen Blog, an euer Herz!

Frage 1: “Randbezirk” wie kommst du auf den Namen deines Blogs und was soll dieser aussagen?

Der Name Randbezirk steht für alles ausserhalb des Mainstreams!

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Uberding sagt Tschüss: Select Closing

Posted on by Mia Bühler in Arthouse | 2 Comments

Schon mehrere Male habe ich über die Select Partys und Ausstellungen in Köln berichtet. Hände wurden geschüttelt, Fotos bestaunt, Gläser geschwungen und gefeiert bis tief in die Nacht. Die ein oder andere Bekanntschaft wurde gemacht, und viele Fotografen haben wir in unser Uberherz geschlossen. Darunter zum Beispiel Eva Thonke und Alexandre Kurek oder Philipp Trudt von der Select Crew.

Doch alles Gute hat leider auch mal ein Ende. Ob vorübergehend oder für immer ist mir unklar. Und bestimmt wird das Bunte Treiben von Select in der Kölner Szene vermisst.

Die letzte Chance einmal seine eigene Fotografie auf einer Select Ausstellung zu präsentieren ist am 20. November gegeben. Die Ausstellung heißt, einleuchtend “Last Shots”. Das Thema wurde bewusst offen gelassen. So, dass alle fotografisch tätigen nochmal die Chance haben, ihre ganz persönlichen Lieblingsbilder zur Ausstellung in Köln einzureichen. “Bewerbungsschluss” ist der 8. November. Mehr Infos findet ihr direkt bei select.

Ein Herz für Blogs

Posted on by Mia Bühler in Uber | 8 Comments

Natürlich machen auch wir bei der Aktion “Ein ♥ für Blogs”, welche von Kai (StyleSpion.de) angezettelt wurde mit. Mal uber den eigenen Blogtellerrand schauen und andere lesenswerte deutsche Blogs vorstellen, die sich in unserem Reader befinden. Hier is eine minikleine Auswahl:

1.teetharejade

Die Berliner Zwillinge Desi und Nisi berichten uber ganz viel Mode, ihr Leben und was sie sonst noch interessiert. Die vielen coolen Outfitposts machen den Blog der jungen Mädels noch lesenswerter.

2. blog.randbezirk.com

Als fleißige Blogleser tut es gut auch mal auf reinen Fotoblogs rumzuklicken und sich einfach nur von den Bildern inspierieren zu lassen. Ein Fotoblog aus Deutschland ist der von Alexandre Kurek. Ob Fashion, Lifestyle oder einfach nur aus dem Leben eines Nachwuchstalents, hier gefällt mir die Abwechslung!

3. Jiniuzzz

Einer meiner Faves ist definitiv jiniuz-designz. Wie der Name schon sagt, dreht sich meistens alles um Design. Es gibt aber auch viel Musik und Kunst.
Ab und an fotografiert der Gute auch selbst. Lesenswert.

Der Winterschlaf ist vorbei!

Posted on by Mia Bühler in Arthouse | Leave a comment

Die letzten Tage war ich mir da noch nicht so 100%-ig sicher, aber jetzt kommt der Frühling! Ich glaub ganz fest daran!

Die angenehmen Temperaturen ziehen auch die Rollbrettler, Fotographen und Filmer auf die Straßen. Dabei entstehen so wunderbare Bilder wie diese hier!

Mehr Bilder von Alexandre Kurek und Crew gibt es auf dem Fotoblog hier.

3 Ubers for WELTENBUERGER

Posted on by Mia Bühler in Closet, Uber | Leave a comment

Ein Wochenende lang haben wir gelacht, geweint, gepost, gebellt, geschwitzt, gefroren und jede Menge hübsche Vintage Mode, vor der Kamera von Alexandre Kurek, präsentiert.

Der Webstore unseres Lieblings-Vintageshops in Stuttgart befindet sich in Arbeit. 8 1/2 Engel für Bryan und jede Menge hübscher Kleider, Shorts und Tees für euch!

Ab Mitte März könnt ihr also bequem von überall Weltenbuerger Mode ordern, wir werden euch hier auf uberding.de wöchentlich unsre Lieblings Outfit präsentieren.

Wir freuen uns auf die vielen Fashionbilder und auf die Eröffnung des WELTENBUERGER Webstores!

Fashionportfolio

Posted on by Mia Bühler in Arthouse, Closet | Leave a comment

Die Kälte und der Regen waren in den letzten Tagen unser Feind. Doch erfolgreich kämpften wir gegen sie an und sind äußerst zufrieden mit den Ergebnissen. Wovon ich schreibe? Die letzten Tage verbrachte ich vor der Kamera von Alexandre Kurek / Randbezirk.com. Er arbeitet gerade an seinem neuen Modeportfolio, welches 2009 bewundert werden kann.

Gestern Abend machten wir es uns mit Deniz, Glühwein und vielen Leckereien gemütlich und besprachen alles. Outfits, Spots und Co. wurden kombiniert und dann heute erneut in Bildern festgehalten. Es war ein Spaß mit Deniz vor der Kamera zu posieren. Und so sind auch Bilder speziell für unseren Blog entstanden. Ich hoffe damit sind unsere raren Blogposts der letzten Tage vergessen.

Dori war dieses Wochenende in München und ist daher leider nicht auf den Bildern zu sehen.
Auf weitere Vorschaubilder zum neuen Modeportfolio von Alexandre Kurek hier auf UBERDING dürft ihr euch freuen.
Ein Shooting mit uns allen drei zusammen, steht uns im Januar in Köln bevor.

UBERDING auf der Select in Köln

Posted on by Mia Bühler in Arthouse, Sounds | 1 Comment

Foto von Randbezirk

Wie im Artikel “Im Randbezirk” bereits angekündigt, verbrachte ich das vergangenen Wochenende in meiner Wohlfühlstadt Köln. Zum einen um Freunde zu besuchen, zum anderen um das 2. jährige Jubiläum von Select im Bogen 2 in Köln mitzuerleben. Und ja, es war ein Erlebnis.

Fashionshow, Dapayk als DJ und visuelle Stimulation durch die Werke von ca. 20 best of Fotografen der letzten 2 Jahre select.

Foto von Randbezirk

Foto von Randbezirk

Foto von 7daysisaweekend; oben rechts sind die Bilder von Randbezirk zu sehen

Zu Beginn ließen die Gäste die zahlreichen Fotografien und den Sekt auf sich wirken. Die Location füllte sich schnell, da die Modenshow von den Jungdesginerinnen Fieda y Maya (fym) für 23 Uhr angekündigt wurde. Die Location Bogen 2 verwandelte sich also schnurr straks zu einem Laufsteg mit Puplikum, weches gespannt auf die Präsentation der Models der neuen Kollektion von fym waren. Welche Worte fallen mir für diese Kollektion ein? Pompös, edel und Barock.

Graziös passend zur Kollektion stolzierten die Models den Laufsteg entlang und gaben der Location, welche sich unter einer Eisenbahnbrücke befindet, einen unbeschreiblich edlen Touch.

Foto von 7daysisaweekend

Die Nacht nahm ihren Lauf, und ich war erstaunt wieviele kreative Geister hier aufeinander traffen. Erfreut war ich natürlich besonders über das Treffen mit Patric von fashionaire.de und Fotograf Rainer von 7daysisaweekend. Hier bleibt die Zusammenarbeit sicherlich nicht nur bei einem Gastbeitrag von UBERDING auf fashionaire. Ich freu mich auf Weiteres.

7daysisaweekend, UBERDING Mia & fashionaire; Foto von 7daysisaweekend

Auch zu erwähnen ist die Begegnung mit  Aki. Seine fotografische Leistung haut mich immer wieder um und es war schön auch mal außerhalb von Myspace das ein oder andere Wort zu wechseln. Daumen hoch für Aki!

Aki; Foto von 7daysisaweekend

Mit Benni von Place for skateboarding wurde auch angestoßen. Die Crew von Place und Lieblingsfotograf Randbezirk werden am Dienstag eine Tour nach Berlin starten. Macht euch auf exclusive Berichte und Bilder gefasst.

Ein großes Dankeschön geht an Sara und David (LIKE) für die herzliche Aufnahme in ihrer WG und an meine herzallerliebste Eva Thonke, die mich mit einem herrlichen Frühstück beglückt und meine Tage in Köln versüßt hat.

Auch Sie bereichert UBERDING immer wieder gerne mit Fotos.

Foto von 7daysisaweekend


Im “Randbezirk”

Posted on by Mia Bühler in Arthouse | 1 Comment

Mit der anstehenden Jubiläumsfeier von “Select” am 21.November 2008 steht mir nicht nur eine Reise ins heiß geliebte Köln bevor, sondern auch ein Wiedersehn mit Freund und Fotograf Alexandre Kurek, welcher unter dem Namen “Randbezirk” sein Unwesen treibt.
Alex verbrachte die letzten Tage in Clichy-sous-Bois, einem Vorort etwa 15 km von der französischen Hauptstadt Paris entfernt. Mit seinem neuen Equipment machte er sich in den Vorort um das Leben dort künstlerisch und realistisch festzuhalten. Leider kehrte er bereits nach einer Woche, mit unvollendetem Werk zurück.
Am 4.11 um 22:26 erreichte mich die SMS “Ich wurd zusammengeschlagen und ausgeraubt. Bin wieder in Deutschland..” WHAT THE HELL!? Mir rutschte erst mal das Herz in die Hose. Doch zum Glück geht es Alex trotz des Rückschlags wieder super und er ist wohl auf, mit neuem Equipment, und noch mehr Tatendrang.

Zum Thema stellte ich ihm einige Fragen die mir angesichts der bevorstehenden Ereignisse auf der Seele brennen.


Mia: Bald steht das 2-jährige Jubiläum von “Select” mit einer Ausstellung bevor. Dort wirst du wie auch schon vor einem Jahr Bilder von dir ausstellen. Wie kamst du zu dieser Möglichkeit bei den beliebten Ausstellungen von Select mitzuwirken?
Alex: Das begann mit meinem Umzug nach Köln vor fast 2 Jahren. Ich war mit meinen Mitbewohnern auf Kneipentour quer durch Köln und lernte dort Marcel, einem der Select-Köpfe, kennen. Wir unterhielten uns über die Fotografie und so drückte er mir auch schon den Flyer der damaligen Fotoausstellung in die Hand. So war der Kontakt zu “Select” hergestellt, und mein Bild fand einen Platz auf der Ausstellung bei der c/o pop cologne 2007.

Mia: Das war dann also deine erste Ausstellung, was hat dir der Kontakt mit “Select” und diese Ausstellung für deinen weiteren Werdegang gebracht?
Alex: Select gab mir neben der Möglichkeit meine Bilder zu publizieren, die Chance Kontakt mit anderen Künstlern und Fotografen aufzunehmen. Der Austausch mit anderen Künstlern bedeutet mir viel, da mich andere Werke und die, dahinter stehenden Menschen inspirieren und damals war das der erste intensive Austausch mit Gleichgesinnten über die Kunst der Fotografie.

Mia: Auf deinem künstlerischen Werdegang werden dir immer wieder Steine in den Weg gelegt. Oft zweifelst du an der Kunst und an deiner Entscheidung diesen Weg zu gehen. Was bewegt dich zu solchen Momenten?
Alex (lacht zynisch): mich treibt vor allem dieser “Boom” der “Pseudofotografen” auf Plattformen wie Myspace in den Wahnsinn! Plötzlich verwendet jeder Begriffe wie “Shooting” und “Kunst”.


Mein Größtes Hindernis, der größte Stein auf meinem Weg, bin ich mir aber eigentlich selbst. Ich mach’ mir viel zu viele Gedanke über diesen “Boom” welcher mich unter unnötigen Druck setzt.

Mia: Bist du am Ende eines Tages mit deiner Arbeit zufrieden?
Alex (platzt laut raus): NEIN! Ich bin nie zufrieden! Während des Arbeitens sehe ich mir die Bilder kurz durch und finde sie im Banne meiner Euphorie gigantisch, doch am nächsten Tag macht sich dann wieder eine große Unzufriedenheit breit…(seufzte) Mia (wirft ein): welche eigentlich unbegründet ist! Alex: Mag sein, aber dennoch ist diese Unzufriedenheit immer ein Antrieb für mich in Bewegung zu bleiben und ständige Verbesserungen anzustreben.

Mia: Was bewegt dich, an einem Ort wie Clichy- sous-Bois zu fotografieren?
Alex: Vor 8 Jahren war ich zum ersten Mal in Clichy-sous-Bois und seit dem bin ich von diesem Vorort fasziniert. Mein Onkel wohnt dort und hat mich bei sich, in einem der typischen Hochhäuser, aufgenommen. Ich befinde mich also mitten im Leben einer ärmlichen, gefährlichen Vorstadt von Paris. Was mich sehr reizt.
Ich beschäftigte mich mit der Szenerie und dem Leben dort, welches für mich sehr ansprechend ist. Ich bin kein Fotograf der Wert auf perfekte Settings, Beauty und Ausleuchtung legt. Ich mags ehr ugly und verratzt (grinst).

Mia: Du hast dich auch intensiv mit den Jugendlichen dort, und mit der französischen Politik beschäftigt. Was hast du empfunden als das Portrait von Greorory entstand?
Alex: Ich zog mit Greory durch das Treppenhaus eines der Hochhäuser. Aus dem banalen Grund, dass er draußen nicht rauchen wollte, da seine Eltern dies nicht sehen sollten (lacht). Gregory erzählte von seinem Leben dort und von den Problemen in Vororten wie Clichy-sous-Bois. Es war ein sehr angespanntes und emotionales Gespräch, da ich deutlich spürte das diese Dinge Gregory sehr beschäftigten. Wir rauchten, lachten und waren zugleich auch wütend auf die aktuelle Situation der Menschen und der Politik dort. Irgendwann sagte mir meine innere Stimme es sei an der Zeit für das Portrait, und so enstand eines der beiden, bisher, einzigen Portraits.

Mia: Was denkst du gibt den Jugendlichen in den französischen Hauptstädten den Zündstoff für die Aggressivität und die Wut, wie man sie aus typischen Tagesschau-Szenen kennt?
Alex (uff):  boah Mia ey, das is ne sehr krasse und komplexe Frage. (zögert kurz) Alles was die Menschen dort wollen ist Anerkennung, Akzeptanz von der Gesellschaft und den regierenden “Mächten”. In solchen Vororten ist ein großer Anteil Ausländer und Einwanderer welche von der französischen Regierung sozusagen in die Vorstädte “abgeschoben” werden. Da man ihnen nicht die Chance gibt einen gut bezahlten Job auszuüben, und sie also zwangsweise in den verwahrlosten Vororten leben müssen. Die Regierung unter Sarkozy sieht zu, und tut nichts um diesen menschen zu helfen. Ganz im Gegenteil! Sie kürzen sogar Gelder für soziale Einrichtungen. Dieses Desinteresse der Regierung zwingt die Jugendlichen sozusagen zu einem “Aufschrei”. Doch die Krawallen und Aufstände werden durch die Medien meistens ins falsche Licht gerückt und maßlos überspitzt dargestellt.


Mia: Du nimmst also einiges auf dich, in einigen Wochen wirst du wieder nach Clichy fahren und dein Werk zu Ende bringen. Was erwartest du von deiner Arbeit, was sind deine Ziele?
Alex (zögernd): Erstens, ich will meinen Drang stillen meine begonnene Arbeit zu Ende zu bringen, deshalb geh ich zurück. Und zweitens, hm es ist schwer zu erklären. Sagt einer “Paris” denken alle gleich an Baguette, den Eifelturm und “die Stadt” der Liebe. Eine teure Stadt. Und das Paris in der Realität sehr dreckig, laut und eine Stadt mit sehr viel Hass und Wut ist, sehen die Menschen nicht. ich möchte mit meiner Arbeit, unser Nachbarland abseits der typischen Tourist-Plätzen zeigen. Ich möchte Interesse auf die Unterschicht lenken. Auf jene Menschen die die Stütze einer jeden Gesellschaft bilden, und ohne diese Menschen eine Gesellschaft nicht funktionieren würde. Diese Menschen verdienen Aufmerksamkeit…u
nd Gleichberechtigung!


Links zum Thema:

Randbezirk on myspace

select