Letztes Wochenende war ich in Tel Aviv, einer Stadt, die Larissa hier vielleicht ganz treffend als das Berlin Israels bezeichnet hat. Ich mag es dort, war jetzt schon mehrmals da und fühle mich pudelwohl. Und die angekündigten 23° steigerten meine Vorfreude ins Grenzenlose. Etwas trübe war es zwar, als ich nach meinem typischen Hotelbettschlaf (Ankunft war so um vier Uhr nachts, nach der Arbeit habe ich natürlich geschlafen wie ein Baby!) aus dem Fenster blickte, aber das macht dem kleinen Stadtindianer in mir natürlich gar nichts aus. Also rein in die Klamotten, Kamera her und los geht’s!
Blick aus dem Hotelzimmer aufs Meer
… und auf die Stadt.
Erste Mission: Frühstück besorgen! Dafür schlendere ich gern über den Carmel Market und gönne mir ein, zwei Leckereien und einen frisch gepressten Saft. Yummie! Klamotten kann man da auch finden, die entsprechen aber nicht immer meinem Geschmack…
Carmel Market
Carmel Market
Geschmacksache

Weiter geht’s dann für mich erstmal rund um den Magen David Square, hier kann man sich gut treiben lassen.




Auch wenn ich immer wieder neue Viertel auf dem Plan habe, diesmal erfuhr ich vom Concierge das mein eigentliches Ziel, der Helena Rubinstein Pavilion, an diesem Tag geschlossen hatte – und so zog es mich dann doch wieder, wie meist, die Sheinkin Street runter, da geht’s ziemlich europäisch zu und wimmelt vor netten kleinen Geschäftchen und Cafés.

Es lohnt sich, immer mal in die Hinterhöfe zu spazieren…
…denn da gibt es oft gemütliche Sitzecken, in denen man einen kleinen Plausch mit den Ladenbesitzern führen kann…

…und innen siehts dann so aus.

Das Cala ist definitiv einer meiner Lieblinge (31 Shenkin St.)
Vor dem Liligrace kann man auch ganz gut Pause machen.
Liligrace von innen
Um die Ecke habe ich dann auch noch ein superniedliches Kinderlädchen entdeckt, das erst seit kurzem in Tel Aviv existiert: Shooka in der Rambam St. 7. So süß!
Das ist ein in Tel Aviv eher seltenes Bild.
Neben Mode schlägt mein kleines Herz ja auch ein bisschen für Streetart… Und da kann Tel Aviv so einiges. Worauf ich spontan so gestoßen bin:







Gegen Abend muss natürlich auch noch das Meer (zum Glück direkt neben dem Hotel) besucht werden – mit Blick auf Jaffa, Tel Avivs Altstadt.

Und wer sich fragt, wie warm es war: Ballerina-Zeit! Auf das Jäckchen hätte ich teilweise auch gut verzichten können, aber den Großteil des Tages sah ich so aus.

War von euch schonmal jemand in Tel Aviv? Wie hat es euch gefallen?