Lovely Festival Items von esomi - Gewinne!


Sommer heißt für viele unter uns vor allem eines: Festival-Fieber! Von Kopf bis Fuß lässig gekleidet. Ein Strahlen im Gesicht auch wenn es junge Katzen regnet. Barfuss im Schlamm tanzen, heiserne Stimmen und ...mehr

Absolut UBER! Hoteltipp Kehl


Das Hotel "Rebstock" in Kehl (5 Autominuten, 15 Fahrradminuten oder 10 S-Bahn-Minuten von Strasbourg entfernt) hört sich zwar unglaublich langweilig und bieder an, ist es aber so ganz und gar nicht. ...'ne Webseite gibt ...mehr

Fotos für die Pressefreiheit


Das geht uns nichts an, denkt jetzt wahrscheinlich die Mehrheit. Doch es geht uns alle an, wir schreiben und schreien unsere Meinungen frei heraus, das ist für uns nicht sichtbarer Luxus, denn in ...mehr

Twentyone - Urlaub für den Kleiderschrank


Heute kam Mia aus ihrem Spontanurlaub zurück. Und ich saß eine Woche lang allein im Office, gezeichnet von Neid und Fernweh. In dieser Zeit habe ich abgesehen von der Büroarbeit mal wieder viel ...mehr

Vernissage

Auf auf ins Stuttgarter Baskenland – Es gibt Sangria und Jamón

Posted on by Mia Bühler in Arthouse, Closet, Events, Kultur | Leave a comment

Fernweh ist so schrecklich und so schön zu gleich. Während die einen braun gebrannt und erholt aus ihrem Sommerurlaub zurückkehren, stolz Fotos zeigen und auf sozialen Netzwerken mit Urlaubsbildern, Musik und Erlebnissen nur so prahlen sitze ich hier am Schreibtisch, schaue in den grauen Himmel und wünsche mich weit weit weg!

Noch 20 Tage muss ich hier ausharren, wegschaffen, ackern – bis es auch für mich Sonne, Strand, gute Musik und noch besseres Essen heißt. Ich gehe dann, wenn die anderen schon mitten im Herbst sind. Auch schön, nicht wahr? Und dann werde ich euch meine Urlaubsbilder sowas von um die Ohren hauen!

Aber hilft ja alles nichts – darum lasst uns doch zusammen einen Kurztrip ins Baskenland unternehmen! Dies ist morgen, am 15.09 in Stuttgart, genauer gesagt im theflashgib, möglich. Es gibt Sangria und Jamón – aber das ist nicht Grund genug für baskisches Feeling. Denn jeder der schon einmal zu einem Surftrip ins spanische Baskenland aufgebrochen ist weiss, dass die baskische Küche und Region mehr zu bieten hat wie leckeres Essen. Das Baskenland  bietet viele tolle Surfspots, einen lässigen Kleidungsstil und generell eine beeindruckende kulturelle Vielfalt.

Loreak Mendian via lookbook.nu

Loreak Mendian via lookbook.nu

Darum wird morgen neben dem free Sangria und Jamón die Herbst / Winter Kollektion von Loreak Mendian präsentiert, die Ausstellung mit dem Titel “SURFEURS VOUS N’AVEZ RIEN COMPRIS” von Künstler Xabier Zirikiain eröffnet und zur abendlichen Stund der Film “Screening Modernist Bassque Surfing” vorgeführt.

…mehr

Mythen, Sagen und Fabelwesen und Stefan Raab

Posted on by Mia Bühler in Arthouse | Leave a comment

Was hat Stefan Raab mit Mythen, Sagen und Fabelwesen zu tun? Ich verrats euch. Klingt zwar komisch, ist aber so: Seit diese Raab Coming Back Werbung durch die Flimmerkiste rauscht und er dort den Satz “wie eine Art moderner Wolpertinger” von sich gab, hat es mich so ein bisschen erwischt. Nichtsahnend musste ich den Begriff goggeln – denn, wusstet ihr so aus dem Stehgreif was ein “Wolpertinger” ist?

Jedenfalls…ein Fabelwesen, welches aus verschiedenen Körperteilen von unterschiedlichen Tierarten zusammengesetzt ist. Raab meinte damit also, dass er eine Art moderne, eierlegende Wollmilchsau sei. Auch wahr! Was ich euch eigentlich sagen will?

Sugarhigh lädt euch noch bis zum 11. September ins Kunsthaus “meinblau“, Christinenstr. 18-19, Haus 5in Berlin ein. Warum?

…mehr

3 Jahre UBERDING: Vernissage X Altruism Art Auction

Posted on by Mia Bühler in Arthouse, Featured, Kultur | 6 Comments

Wir blicken diesen Sommer auf drei aufregende, spannende und vor allem wortreiche Jahre zurück. Durch die Mithilfe einer unkontrollierbaren Wunderwaffe namens Internet sind diese drei Jahre erbarmungslos dokumentiert und für eine Ewigkeit festgehalten. Festgehalten sind vor allem Künstlerportraits, Modeliebeleien und ganz viel Leidenschaft zum Menschsein.

Was das genau bedeutet, darf am Samstag dem 9. Juli von 19 bis 21 Uhr erlebt werden. An diesem Abend wird nordischer Charme, Ruhrpottslang, schwäbische Disziplin und die Berliner Leichtigkeit in der Mutterstadt zusammentreffen und euch zum dreijährigen Jubeltag des Online Magazins einladen.

Zusammen mit Galerie Kollaborativ und THECOUP lassen wir die Korken knallen und die Kunst sprechen. Mode wird an den Körpern der Gastgeber, fernab der Catwalks der Fashionweek, zur Show gestellt – anfassen erlaubt. Im Mittelpunkt des Abends, steht genauso wie im virtuellen Auftreten der Truppe Kunst, Mode, Musik und ganz viel Nächstenliebe. Unter dem Motto „VERNISSAGE X ALTRUISM ART AUCTION“ kurz und knapp einfach „3XA UBERDING“ wird die Kunst der bereits auf UBERDING portraitierten Künstler Oliver Rath, Ewen Gur, Dirk Hoffmann, Sebastian Otto und Alex Diamond präsentiert.

Kunst verbindet Menschen und Kunst soll an diesen Abend auch eine Brücke zu denjenigen Menschen schaffen – die Unterstützung nötig haben. Deshalb wird es am besagten Abend neben Musik und Kunst auch eine Auktion geben. Jeweils ein Werk je Künstler wird unter den Besuchern zur Feier der Nächstenliebe an das ausgewählte Charityprojekt “Hoffnungsliebe” versteigert.

ALTRUISM:
Social Project „Hoffnungsliebe“
Das Projekt hat sich die kreative Äußerung von Frustrationen auf die Fahne geschrieben. Die Zielgruppe sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 7 bis 25 Jahren. Sie werden durch kollektives Arbeiten dazu befähigt, ein gemeinsames Ziel zu verfolgen, Verständnis füreinander zu entwickeln und sich gegenseitig zu helfen. Wöchentliche Aufgaben haben zur Folge, den Teamgeist und die Kommunikation unter – und miteinander zu fördern.

Durch den verbalen Ausdruck erlernen die Kinder und Jugendlichen gemeinsam Lösungen zur Problembewältigung. Mittelfristig werden die Faszination des Erkenntnisgewinns sowie das Interesse an Literatur und Bildung geweckt und ausgebaut. Durch kollektive Gespräche werden negative Erlebnisse aus dem Alltag der Kinder und Jugendlichen verarbeitet und das Bewusstsein für ihre Zukunft gestärkt. Das Projekt behandelt ausschließlich die heutige Problematik der Jugendlichen, deren Frustration, Gewaltbereitschaft, Hoffnungslosigkeit und verborgene Wünsche.

Die Äußerung und kreative Umsetzung dieser Thematik wird zu einem Erfolgserlebnis führen, welches den meisten Menschen aus dem sozialen Brennpunkt verborgen bleibt und der Befreiung ihrer Ängste dient. Der Glaube an die eigenen Träume wird dadurch ermutigt und Ideale bekommen einen höheren Stellenwert in unserer abgestumpften Gesellschaft. Dieses Projekt dient zum Aufruf für die verlorenen Werte, gewaltfreie Problembewältigung und mehr Chancengerechtigkeit für benachteiligte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.


ART AUCTION:
In einer Kunst-Auktion am Abend der Vernissage versteigern die ausstellenden Künstler jeweils ein ausgesuchtes Werk um Spenden für das sozialen Projekt Hoffnungsliebe zu generieren. Kunstliebhaber bekommen die Möglichkeit, mit einmalig günstigen Startangeboten zwischen 250 – 295 Euro etwas Gutes zu tun. Die Künstler, Mode-Aktivisten sowie die Unterstützer der sozialen Projekte sind vor Ort und zeigen die Stärke der Solidarität aus Kunst und Mode auf. Unternehmen aller Branchen sind eingeladen, sich an dem Spektakel zu beteiligen.

Oliver Rath: Rath’sche Photo-Inszenierungen haben eine enorme Energie, einen Drang, eine Sucht, keine Sehnsucht, nichts Ungesundes, niemand ist unglücklich, obwohl er das Leben in all seinen Facetten zeigt, knallhart und so wunderbar, dass man sich darin verliert.

Ewen Gur: Mit Humor reflektieren seine Bilder unsere Konsumgesellschaft mit ihren Verwerfungen und Absurditäten, in seiner naiven Zeichentechnik spiegelt sich der destruktive Wahnsinn der Menschheit. Seine bevorzugten Themen sind die Stadt und die Konsumgesellschaft. Ewen Gur zeichnet sie völlig unbefangen, wie ein Kind von dieser vertikalen Maßlosigkeit fasziniert. Doch trotz seines kritischen Blicks auf diese Gesellschaft bleibt sein Werk immer optimistisch.

Alex Diamond: Wer einen Personenkult errichten möchte, beißt bei Alex Diamond auf Granit. Im Mittelpunkt steht nicht der Künstler sondern das Werk. Da erscheint es sinnvoll und richtig, dass aus Alex Diamond inzwischen die Alex Diamond Mining Company geworden ist, der sich neue und wechselnde Kollaborateure angeschlossen haben.

Dirk Hoffmann: Jungfotograf aus Berlin. Die Kamera als Werkzeug lässt ihn mit einer optischen dominierten Welt spielen. Hierbei meint Spielen nicht die Machbarkeit der Welt, nicht die Möglichkeit zur Veränderung – Spielen meint das Mitteilen neuer Perspektiven.

Sebastian Otto: Sebastian Otto malt – er malt am liebsten mit Kreide und Kohle. Wir sehen in seinen Bildern Kinder – vor allem Mädchen. Doch er malt sie nicht wie man sie sich gerne vorstellt, fröhlich und lachend aus den Bildern strahlend sondern er malt die Kehrseite. Er scheint in die kleinen Seelen hineinzublicken, diese unschuldigen, zerbrechlichen Wesen. Vielleicht berühren uns seine Werke deshalb so sehr – weil sie das Innere und nicht die Äußerlichkeit, in welche wir uns in dieser oberflächlichen Welt so gerne flüchten, zeigen.

Kurz und knapp sagen wir trotz all der Liebe zu den Worten: Über Kunst zu schreiben ist wie über Architektur zu tanzen. Stimmt schon, mit Wörtern allein kann man die Schönheit und Kraft eines großartigen Kunstwerkes kaum fassen und so laden wir euch ein.

ARDT – der Schnittpunkt zwischen Kunst und Fashion

Posted on by Mia Bühler in Arthouse, Kultur | 6 Comments

In den letzten paar Jahren hat sich das T-Shirt Design in einem avantgardistischen Schnittpunkt zwischen Kunst und Fashion wiedergefunden. theflashgib und ARDT aus Singapur bringen acht Designer & Künstler nach Stuttgart, München und Berlin.

ARDT x Flashgib

ARDT x Flashgib

Es würde an dieser Stelle wenig bringen die Worte des Teams hinter “ARDT” mit dem gleichen Inhalt aber verpackt in Synonymen zu wiederholen, wenn die Crew doch selbst solch kraftvolle Gedanken über ihr Konzept in Worte gehüllt hat:

“Nicht nur originell, sondern auch experimentiell. Nicht nur inspiriert, sondern auch mutig. Nicht nur modern, sondern auch fortschrittlich. Wir streben danach, am Puls des künstlerischen Schaffens zu sein, welches am Herzen von allen Individuen, dem Künstler und jenen, für welche genau diese Form der Kunst geschaffen wird, ist.

Seine freie Form, enge Integration in den Alltag und die Möglichkeit, eine tragbare Leinwand für Künstler die diese füllen wollen, zu schaffen, öffnete eine neue Dimension von künstlerischen Experimenten und Interferenzen, sowie einen neuen Markt und eine Basis für eine neue Form des eigenen Ausdrucks. T-Shirt Designs sind mannigfaltig, höchst raffiniert, Sammelstücke und oft die perfekte Kombination von künstlerischem Einfallsreichtum und Handwerkskunst.
ARDT kollaboriert mit internationalen Künstlern um ihre Artworks auf dem, was sie unter tragbaren Leinwänden verstehen, zu präsentieren, dem ARDENTEE. Das Resultat ist eine Kollektion an Shirts, welche gleichzeitig einzigartige Designs sowie Drucke einer sehr hohen Qualitätsstufe repräsentieren. ARDT bringt damit die Fusion von Fashion und Kunst zustande und zeigt dabei gleichzeitig den fundamentalen Zweck der eingetretenen Künstler und derer Künste ein.”

Krzysztof Domaradzki – Poland

Krzysztof Domaradzki – Poland

Hier die Termine:

05.05.2011 – ab 20 Uhr SHOW OPENING @ THEFLASHGIB STUTTGART

06.05. 2011 – 14.08.2011 @ THEFLASHGIB STUTTGART

26.05.2011 – 29.05.2011 @ STROKE ART FAIR MÜNCHEN

28.05.2011 – 29.05.2011 @ FORMAGANDA BERLIN

Passend zum Event verlosen wir ein Graphic-Tee für euch. Verlost wird das “Dancing Whale” von Alvvino aus der ARDENTEES Kollektion. theflashgib stellt uns dieses Shirt in Größe S zur Verfügung…ist übrigens unisex wie ihr im Foto seht ;) Schreibt uns hier doch einfach einen Kommentar mit eurer Ergänzung “Der Wal tanz auf dem Shirt und ich würde darin…” Mitmachen könnt ihr bis zum 3.5.11! Viel Glück!

Déjà-vu: Bar25

Posted on by Dirk Hoffmann in Events, Featured, Kultur, Sounds | Leave a comment

und da ist sie wieder…

Nach zahlreich vorgetäuschten Schließungen der Bar25, die immer wieder eine PR-reiche Aufmachung der Kommune war, aber auch ein gewisses Maß an Wahrheit beinhaltete, ist der Platz der tagelangen Partys nun leider dem Erdboden gleich gemacht.

Ein Grund mehr um diese Welt bei einem ausgefallenem Essen mit Fotos und Film Revue passieren zu lassen.

Foto by Carolin Saage

Foto by Carolin Saage

Das RADIALSYSTEM V ermöglicht es und beehrt uns in erster Linie mit dem kulinarischem Essen des Bar25 Restaurants, denn hier schlägt es sein Winterquartier auf. So lädt die Küche mit altbekanntem Spreeblick und hervorragendem Essen zum Vier-Gänge-Menü.
(Dies leider nur an ausgewählten Tagen, denn die Plätze sind rar)

Nach der Vorspeise kommt bekanntlich der Hauptgang. So eröffnen sich die Arbeiten der Fotografin Carolin Saage, erstmalig im Großformat, in einer Ausstellung über “7 Jahre Mikrokosmos Bar25″.

Foto by Carolin Saage

Foto by Carolin Saage

Ort und protagonistische Paradiesvögel sind in sieben Jahren Begleitung auf imaginäres Zelluloid Festgehalten. Lebensgefühl & Einzigartigkeit zeigt Carolin Saage in ihren Bildern. All die Persönlichkeiten werden in detailstarken und vergangenen Mikrokosmos der “Bar25″ als Dokumentation dargestellt.

Foto by Carolin Saage

Foto by Carolin Saage

Als Parallelität zur Fotoausstellung werden Ausschnitte & Eindrücke in einer Videoinstallation von “25Films” präsentiert.

Also lasst euch am 12. und 19. Februar blicken denn das Spiel geht weiter…

Auf fünf: 1 2 3 4 25!

Eintritt ist frei bis 23 Uhr, Karten dann ab 23 Uhr 5 €

C/O Berlin Robert Mapplethorpe

Posted on by Mia Bühler in Arthouse | 3 Comments

Letzte Woche besuchten wir die aktuelle Ausstellung in der Oranienburger Strasse, im C/O Berlin. Die beeindruckenden Räume des ehemaligen, kaiserlichen Postfuhramtes ist seit 2000 das international Forum For Visual Dialogues. Ein kulturelles Programm mit internationalem Rang lockt hier täglich neue Besucher. So auch uns. Alulla ist großer Fan von Robert Mapplethorpe und so ließ auch der Rest der Truppe sich schnell überzeigen die Werke des Künstlers zu bestaunen.

„I never liked photography. Not for the sake of photography. I like the object.“
Robert Mapplethorpe

Nacktheit, Stilleben, Portraits und Kinder. Mapplethorpe fing in den frühen 80gern an Freunde Patti Smith (seine damalige Freundin), sowie viele Persönlichkeiten wie unter anderem Andy Warhol, Deborah Harry, Richard Gere, Peter Gabriel und Grace Jones zu portraitieren. Zunächst mit einer Polaroidkamera.


Der junge Fotograf fand schließlich seine Leidenschaft in makellosen Körpern, sexuell anrüchige Kompositionen, Reinheit und Harmonie, die er mit hartem Licht in Szene setzte. Für die damalige Zeit provozierte er gekonnt, blieb dennoch stets ästhetisch und öffnete die Augen des Betrachters für das Wesentliche. Auch seine zahlreichen Selbstportraits sind Zeugen seiner Entwicklung.

C/O Berlin präsentiert 187 Bilder aus dem Gesamtwerk von Robert Mapplethorpe. Die Ausstellung konzentriert sich auf seine fotografische Entwicklung, die anhand der frühen Polaroids bis hin zu den späten Stilleben und Porträts nachgezeichnet wird. Hier wird auch deutlich, dass das Skandalöse seiner Fotografien nur aus dem zeitlichen Kontext heraus erklärbar ist und somit allein von der Interpretation des Betrachters abhängt.

“Teile dieser Ausstellung könnten gegen Ihr moralisches Empfinden verstoßen. Zutritt unter 18 Jahre nur in Begleitung eines Erwachsenen.” Die Werke von Robert Mapplethorpe könnt ihr noch bis zum 27. März 2011 bewundern. Viel Spass!

Oranienburger Str 35/36 . 10117 Berlin

Fashionweek: “Fashion! Modefotografie von Camilla Åkrans”

Posted on by Mia Bühler in Arthouse, Closet, Featured | Leave a comment

…ich packe meinen Koffer und nehme einen vollgepackten Terminkalender mit!

Nur noch 1,5 Tage und mein ICE wird mich einmal mehr in die Hauptstadt kutschieren. Die Mercedes Benz Fashionweek erwartet uns mit all ihren Highlights. Natürlich werde ich wieder fleißig fotografieren und hier, sowie auf “What’s heart?” meinen Senf zu all dem Erlebten und Gesehenem geben. Dennoch sind einige Events es wert, auch im Voraus hier angekündigt zu werden. Eines dieser Events ist die Ausstellung “Fashion! Modefotografie von Camilla Åkrans“.

Die Ausstellung der Modefotografien zeigt einen Teil ihrer Fotografien im Rahmen des Projekts “Swedish Fashion goes Berlin”. Das Projekt liefert uns jede Menge Sehenswertes aus Skandinavien in die Hauptstadt. Die junge, schwedische Fashionszene präsentiert sich neben der Fotoausstellung von Camilla Åkrans mit einem Screening von Fashionvideos, einer Fashionshow sowie einer Lecture.

Ich freue mich auf die wunderbaren Modefotografien und ihre Perspektiven der Mode.

Celebrity with Elmgreen & Dragset

Posted on by Gastblogger in Arthouse | 1 Comment

Wer immer mal wissen wollte, wie es ist ein Star zu sein und wie der Weg dahin beschritten wird, der begibt sich – ganz klar – nach Karlsruhe! Und zwar ins Zentrum für Kunst und Medientechnologie.
Das skandinavische Künstlerduo Michael Elmgreen & Ingar Dragset gehört nicht erst seit der letzten Biennale 2009 in Venedig zu den innovativsten Schöpfern, die mit Skulpturen, Installationen und Performances unterschiedliche Verhaltens- und Wahrnehmungsmuster hinterfragen sowie die Parameter des Ausstellens von Kunst bis in den letzten Winkel ausreizen.

Elmgreen & Dragset Wagengespann Mailand

Elmgreen & Dragset Wagengespann Mailand via www02.zkm.de/celebrity/

Meine persönlichen Installationsfavoriten des Duos sind eine nachgebaute Prada-Boutique inmitten der texanischen Wüste und ein optisch aus dem Boden brechendes Wohnwagengespann inmitten einer noblen Mailänder Einkaufsgalerie. Das ZKM Karlsruhe initiiert mit „Elmgreen & Dragset. Celebrity – The One & The Many“ die erste große Einzelausstellung der beiden Künstler in Deutschland. In der Ausstellung „Celebrity“ werden verschiedene Facetten des gesellschaftlich-kulturellen Klimas thematisiert.

Innerhalb dieser Auseinandersetzungen werden eine Reihe miteinander verflochtener Erzählungen inszeniert, die den Besucher die Perspektiven auf soziale, politische und nicht zuletzt auch künstlerische Aspekte lenken will.

Der Besucher ist Voyer und Celebrity zugleich und ist Teil des Gesamtkunstwerkes. In den beiden großen Lichthöfen des ZKMs sind von den beiden Künstlern zwei große Installationen zu besichtigen, die eigens für die Architektur des Museums entwickelt wurden: Mit einem vier Stockwerke hohen Plattenbau werden äußerst bescheidene Wohnunterkünfte präsentiert. Betretbar ist der Bau leider nicht, der Besucher muss von außen in die zahlreichen Räume Einblick finden. Ihnen gemeinsam ist, dass sie Bewohner präsentieren, die sich nach der Berühmtheit sehen und mit Ihrem Talent dem Schattendasein entfliehen wollen.

Elmgreen & Dragset

Elmgreen & Dragset via www02.zkm.de/celebrity/

Ein Stück soziale Realität wird mit dieser riesigen Skulptur in den künstlerischen Kontext versetzt. Der zweite Lichthof des Museums wird von einem prunkhaften aber leeren Festsaal dominiert, der an einer rundherum stattfindenden Party grenzt. Dieses Parallelevent ist lediglich durch Schattenrisse auf Glastüren sowie einiger Soundeffekte zu erahnen. Der Ausstellungsbesucher ist in diesem Fall der Celebrity und von der realen Welt um sich herum ausgeschlossen und hört lediglich den Tratsch und die Geräusche der Party.
In der Ausstellung „Celebrity – The One & The Many“ geht es in erster Linie nicht um den „traditionellen“ Star – sondern eher um die jungen Menschen, die für die berühmten „15- Minutes of fame“ oder sogar nur für einen Augenblick der Aufmerksamkeit jede Castingshow besuchen und damit jedes Mal Gefahr laufen ihre Würde aufs Spiel setzen. Diese neue Form des Eskapismus ist in einem bisher nicht bekannten Ausmaß festzustellen und wird in dieser Ausstellung auf künstlerische Weise untersucht.

Zu Bestaunen ist das Projekt noch bis zum 27. März 2011

Halb Tier, halb Mensch – Kelsey Brookes “Caped Creatures”

Posted on by Mia Bühler in Arthouse | 1 Comment

Ich kenne Kelsey Brookes vom RVCA ANP, ein Netzwerk für Künstler welches vom Label RVCA aufgebaut wurde. Den zotteligen jungen Mann aus Kalifornien sah ich das letzte Mal vor 2 Jahren in Berlin. Nun ist er wieder da! Dieses Mal mit einer Solo-Ausstellung (unten mehr dazu). Grund genug ihn und seine Kunst kurz vorzustellen:

Kelsey Brookes ist ein ehemaliger Biochemiker und lebt am Strand von San Diego, Kalifornien. Wo auch sonst. Künstler. Langhaarig. Kalifornien.

Seinen radikalen künstlerischen Stil führt er auf ein Bildungssystem zurück, dass sich weigerte „den Forschern das Malen beizubringen“. Er gab die Biochemie auf – ein Verlust für die Wissenschaft, aber ein Gewinn für die Kunst. Das innovative Potenzial seiner Werke liegt an der Art, wie historische und ultra-moderne Referenzen aufeinanderprallen und wie die Elemente Sex und Tod, die in seinem Werk einen großen Teil einnehmen, einen Bezug zueinander finden. Brookes beschreibt seine Kunst als „Eine grobe und vielleicht ungeschickte Mischung aus Sex, Comedy und Tieren. Alles Dinge, die ich leidenschaftlich auslebe, wenn auch getrennt voneinander.” Uberding findet das trifft zu! Laut, bunt, abstrakt!

Kelsey Brookes, welche 1978 geboren ist, beeindruckt mit einer psychedelischen Arche Noah voll mit halb menschlichen, halb tierischen Chimären, die Brookes als „Caped Creatures“ bezeichnet. Laut Brookes erinnern uns diese Geschöpfe daran, dass wir gar nicht so weit entfernt von ihnen sind, wie wir es uns gerne vormachen: „Wir Menschen sehen uns selbst gerne außerhalb des Tierreiches stehend, weit weg von all dem Fell und all der Wildheit. Die Darstellung der Figuren als halb menschliche, halb tierische Wesen macht uns bewusst, dass wir eben doch zu diesem Tierreich gehören.“

Wir freuen uns auf die Ausstellung in der CIRCLECULTURE GALLERY! VERNISSAGE: 18. November 2010, 19 Uhr.

Hoffnung – Liebe – Terror aus Russland

Posted on by Uberding in Arthouse | 1 Comment

Ein gutes Stück Russland in Stuttgart – genau das bringt Karina Kino, längst bekannt in Moskau nun in den Kessel. Während der Fashion Weeks war die russische Künstlerin schon mit uns in Berlin unterwegs – ab morgen zeigt Sie die dort entstandenen Werke im the flashgib in Stuttgart. Beginn des “russischen Abends” ist 20 Uhr.


…mehr