Lofts auf Wolke 7. Konzerte als Schulersatz. Marshmallowregen. Sonnenschein auf Knopfdruck und DU auf deiner Couch - in Gedanken in einer Welt, die viel zu weit entfernt scheint. Wie oft hat man das? Die Vorstellung von dem Leben, das man selber nicht hat. Ob es nun eine fiktive Welt ist, die man sich schafft oder die bloße Vorstellung von sich in der Rolle von Audrey Tautou in “Eine fabelhafte Welt der Amélie”. All diese Lebensträume sind so weit von uns entfernt, dass man sich gar nicht mehr traut, als in Gedanken in diesen Welten zu schweben.
Gedanken fesseln uns an viel zu vielen Tagen und lenken vom grauen Alltag ab. Ein kleiner Ausflug ans Mittelmeer oder eine Spritztour mit dem roten Ferrari vom Nachbarn. Unbegrenzte Möglichkeiten sich die unmöglichsten Dinge vorzustellen. Der Mund spricht das aus, was der Verstand niemals bejahen würde. Auch das ist möglich und erleichtert uns oft genug das Leben. Viel zu selten denken wir jedoch über die Tatsache nach, dass wir in unseren Gedanken eine eigene Welt geschaffen haben. Nur in der Welt erscheint es möglich den Träumen ein Stück näher zu kommen und zu planen wie man im nächsten Schritt einen Weg in die Richtung schlagen könnte. Man lebt quasi ein Doppelleben. Das Leben in Gedanken und das Leben in Worten.










