Der Montag ist voll mit Indie, Electro und Alternativ-Pop. Dieses Mal habe ich mich durch die neue Musikplattform AMPYA gestöbert. Mal gucken was die so kann und wer weiß, vielleicht entdecke ich ja damit den ein oder anderen neuen Lieblingstrack.

Irgendwas zwischen „leichter Kost“ und „alte Jugendliebe“ würde ich meine heutigen MondayTunes bezeichnen. Denn manchmal ist es doch einfach an der Zeit sich zu- zulächeln, oder zurück. Auch wenn man sich eigentlich fremd ist. Und machmal finden sich in der Menge unbemerkt fremde Hände oder man tanzt Schulter an Schulter. Und dann fegt plötzlich ein Wind durch die Massen und fremde Haare durch dein Gesicht. Aber macht ja nichts, einfach Augen zu und weiter tanzen! Oft blinzeln wir uns dann noch einmal zu, bevor wir wieder getrennte Wege gehen. Manchmal sehen wir uns dann wieder und denken „du weißt genau was da los ist“, wir müssen lachen und tanzen ein weiteres Mal auf die verrückte aber wahre Redewendung „Man sieht sich immer zwei mal…“.

Mindestens zwei Mal hören solltet ihr auch diese Tunes (heute direkt auf AMPYA gefeatured). Denn einige davon gehen einfach ein bisschen tiefer. Sie sind nicht so sehr für die Oberfläche. Sie katzen, sie wollen rein. Solche Tunes sind zum Beispiel „Ms“ von der  britische Alternative-Pop-Band Alt-J. Oder mit „Spanish Sahara“ von Foals. Ein netter Remix von Deadboy übrigens, der an die 9 Minuten dauert und zu dem es sich wunderbar Tippen lässt.

Auch so einer, der nicht nur leicht an die Oberfläche  streichelt ist natürlich der gute Ben Howard und „Hide & Seek“ von Imogen Heap. Heute gibt es davon natürlich auch jede Menge Mixe, aber ich bleibe bei dieser Version, da ich dazu schon zu Teenie Tagen geheult habe. Und wie das eben so ist…rufen Tracks dieses ganz gewisse Gefühl wieder in einem hervor, was nur Lieder oder Gerüche können. Und manchmal fühlt sich das gar nicht mal so übel an.

Zwischen drin geht’s natürlich auch ein bisschen leichter zu, denn Montags-Madness ist zwar völlig okay aber ab und an müssen wir doch vor allem an Montagen ganz einfach den Kopf aus – und das im Takt wackelnde Bein – einschalten! Geht gut mit New Young Pony Club oder mit „Chocolate“ von „The 1975“.  Und weil wir schon beim Thema sind: Ich mache mir jetzt ’ne heiße Schoki und genieße den Rest des süßen Montags!

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