Ich habe schon diverse Urlaubs-Aktivitäten durch: Reiten in Colorado, Schnorcheln durch mexikanische Zenoten, Klippenspringen, Windsurfen und Jet Ski-Fahren. Zu jedem Winter gehört für mich seit ich klein bin mindestens ein Skiurlaub, Snowboarden hab ich auch schon durch. Aber ein typischer Urlaubssport fehlt mir noch – und ausgerechnet der lockt mich ganz gewaltig: Tauchen.

Während ich an den verschiedensten Orten Schnorcheln war (von Saudi-Arabien über Mexico bis Ägypten), habe ich es immer noch nicht erwähnenswert tiefer unter die Wasseroberfläche geschafft. Und das, obwohl ich eine absolute Wasserratte bin. Klar, die unendlichen Tiefen des Ozeans jagen auch mir ein bisschen Ehrfurcht ein, aber genau diese Angst kann einem das Tauchen doch nehmen, oder? Ich hätte jedenfalls nichts dagegen, endlich mal richtig Tauchen zu gehen. Was bisher dagegen sprach: Zu kurze Aufenthalte (vor und nach dem Tauchen darf man mindestens 24 Stunden nicht fliegen), zu hohe Kosten. Wenn mich also mal jemand auf einen zweiwöchigen Tauchtrip einladen möchte – bitte, tut euch keinen Zwang an!

Zur Vorbereitung habe ich jetzt schon mal einen Schnupperkurs in der Hamburger Tauchschule 7oceans gemacht. An einem verregneten Nachmittag in Hamburg waren wir eigentlich eher gemütlich eingestellt und der Chlorgeruch im Schwimmbad machte kurz Lust auf einen Wellnessabend im Spa. Aber nix da – ab in die Neos, Flossen an die Füsse und los! Der erste Schock, dass wir tatsächlich im Außenbecken tauchen gehen würden (es hatte hanseatische 18° und mit Nieselregen war zu rechnen…), war recht schnell überwunden. Sieben-Millimeter-Neos können ganz schön warm halten, und so fror selbst ich Frostbeule keine Minute lang.

Das Equipment: Flossen, Maske, Flaschen und rein ins Jacket. Noch ein bisschen Blei um die Hüften und ab unter Wasser! Die Tarier-Weste sorgt für den richtigen Auftrieb, wenn es dann mal nach oben  gehen soll.

Man taucht übrigens nie alleine! Hier erklärt mir mein PADI Guide, worauf es am Anfang vor allem ankommt: Weiteratmen!

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Und sonst so? Ja, was soll ich sagen. Wenn man sich erstmal an das Atmen unter Wasser gewöhnt hat (beziehungsweise akzeptiert hat dass es da schlichtweg nix zum Gewöhnen gibt, geht nämlich genauso wie über Wasser!), genügend Blei um die Hüfte und Gleichgewichts- sowie Koordinationssinn trotz Flasche auf dem Rücken hat – dann ist das einfach nur wundervoll. Schwerelos, geräuschlos, gedankenlos. Mein Kopf war tatsächlich so leer wie lange nicht mehr, und allein das ist ein Zustand den ich sehr genieße. Aber jetzt bin ich angefixt und will mehr unter Wasser, als nur schwerelos sein. Wo sind die Fische, Schildkröten und Korallenriffe? Wann buchen wir den Tauchurlaub?!

Kennt ihr auch jemanden, der so einen Kurs gerne mal machen würde? Oder der von einem anderen actionreichen Erlebnis wie Bungee-Jump, Wildwasser-Rafting oder Wakeboarding träumt? Mit den Jochen Schweizer Erlebnisgutscheinen kann man solche Erlebnisse ganz toll verschenken und dem Beschenkten dabei ganz schön viel Entscheidungsfreiraum lassen.

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