Der Porsche Cayenne, der im Straßenbild längst zur Gewohnheit geworden ist, sorgte einst für mächtig Wirbel: Ein SUV von Porsche? Vielen konnten sich das nicht vorstellen! Doch es hat geklappt, der Cayenne wurde angenommen und so ist es wenig verwunderlich dass Porsche – wie mit dem Cayman/Boxster neben dem großen 911er  – auch dem Cayenne einen kleinen Bruder zur Seite stellt.

Dieser sieht in der Tat aus wie ein kleinerer Cayenne, gerade auf den Fotos, auf denen eine direkte Orientierung zur Größe fehlt, ist die Ähnlichkeit enorm. Und das ist auch wenig verwunderlich: Schließlich ist Porsche dafür bekannt, seinen Formen treu zu bleiben und nicht alle paar Jahre progressiv das Design zu verändern. Der Cayenne der zweiten Generation ist bereits optimiert, warum sollte man beim Macan also von Null beginnen? Fakt ist: Der Macan gefällt, die Form wirkt proportional optimal, sportlich und die Porsche DNA ist eindeutig zu erkennen. Im direkten Wettbewerb, wo für mich bisher der Audi Q5 dominierte, sehe ich den Macan nun als ebenbürtig.

Dafür spricht auch die Leistung: Die Turbo-Version, der ich mich hier natürlich widme, stemmt aus einem 3,6 Liter V6 400 PS. Mit Sport-Chrono-Paket, PDK und Allradantrieb sowie vielen weiteren kleinen Helferlein à la Porsche Torque Vectoring ist der Macan Turbo somit eine Fahrmaschine, die auf Dynamik ausgelegt ist und ordentlich Spaß macht. Die überschaubarere Größe sehe ich dabei nicht als Nachteil, in der Stadt ist diese sicher angenehm und auch für den Sportwagencharakter definitiv hilfreich.

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