Ich weiß, jetzt schon an Weihnachtsgeschenke zu denken (vor allem, während Mia sich im sonnigen Südafrika rumtreibt) erscheint ein bisschen übertrieben. Andererseits wissen wir doch alle, wie es sonst wieder endet: Drei Tage vor Weihnachten fällt uns auf, dass wir bis auf den Likör für Papa noch kein Geschenk gekauft, geschweige denn verpackt haben. Panisch rennen wir in irgendwelche Geschäfte oder schreiben Gutscheine, die nie eingelöst werden.

Um das zu vermeiden habe ich schon vor ein paar Jahren angefangen, übers Jahr verteilt Geschenke anzusammeln – wenn ich etwas sehe, das mir gefällt und mich an einen meiner Liebsten denken lässt, nehme ich es mit, packe es in meine Geschenke-Schublade… und denke hoffentlich dran, wenn es dann soweit ist. Für alle weniger organisierten Wichtel unter euch oder die Lücken, die sich in meinem Spießerplan auftun, gibt es zum Glück Institutionen wie den Designachtsmarkt, Designachten oder das traditionelle Holy Shit Shopping, das schon seit neun Jahren zum Weihnachtseinkauf lädt.

Die Idee dahinter ist schnell erklärt (und den meisten von euch wahrscheinlich bekannt): Kunst, Design, Schmuck, Möbel und andere Lifestyleprodukte werden von kleinen und großen Designern auf einem hübschen Event zu humanen Preisen verkauft, damit dieses Event zu einem echten Happening wird läuft im Hintergrund gute Musik und nebenbei werden leckere Snacks feilgeboten. Klingt für mich nach ner wunderbaren Art, seinen Samstag- oder Sonntagnachmittag zu verbringen, oder?

Das Holy Shit Shopping findet auch dieses Jahr wieder in Hamburg, Köln, Berlin und Stuttgart statt und bringt Produkte von ungefähr 200 Designern und Kreativen mit. Wer kommt mit shoppen? Alleine werden wir jedenfalls nicht sein: Mittlerweile kommen pro Wochenende zwischen 6.000 und 12.000 Besucher zum Holy Shit Shopping.

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