Es gibt so viele Menschen mit so vielen unterschiedlichen Leidenschaften. Manche davon finden wir auf den ersten Blick komisch, bescheuert, manchmal sogar abstoßend. Ich sag es ganz ehrlich: Bodybuilding gehört für mich dazu. Ich mag keine Muskelberge, weder an Männern noch an Frauen.

Und dann kommt da jemand, der lebt und liebt genau diesen Sport – und haut einen einfach um. Für mich war das schon letzten Sommer Alex Hipwell: Im Soho House ließ sie Livia, Mia und mich ordentlich abzappeln und ins Schwitzen geraten, und seit dem verfolge ich Alex‘ Fitnessleben auf instagram und Facebook. Sie war deshalb die Erste die mir einfiel, als mich bwin nach der deutschen Sportlerin fragte, die mich am meisten inspiriert.

Wer ist Alex Hipwell?

Die gebürtige Australierin lebt zusammen mit ihrem Mann, dem deutschen Schauspieler Dominic Boeer, in Berlin. Sie arbeitet als Personal Trainerin und ist eine der berühmt-berüchtigten Nike Master Trainerinnen. Wie alle Master Trainer steht sie dafür, dass sportlich besser ist als dünn – und auch diesmal hat sie uns wieder erklärt, dass eine gewisse Muskelmenge allein schon deshalb gut ist, weil man dann schon beim Spaziergang ums Eck mehr Energie verbrennt als andere Leute beim Joggen.

Frauen im Bodybuilding? Ist das nicht nur was für Männer?

Bei Alex selbst kann man von einer gewissen Muskelmenge allerdings nicht mehr sprechen. Muskelberge trifft es schon eher, absolut ausdefiniert sind die, und ganz ehrlich: Für meinen eigenen Geschmack echt zu viel. Aber fürs Bodybuilding ist das offensichtlich genau richtig: 2013 gewann Alex die Deutsche Meisterschaft im Bodybuilding in der Figurklasse über 1,65. Denn ja, auch Frauen betreiben Bodybuilding, und das nicht zu knapp. Dass Alex für ihren Stahlkörper jetzt ausgezeichnet wurde, verwundert mich nicht im geringsten.

Das liegt zum einen natürlich an der wahnsinnigen Disziplin, die dafür notwendig ist. Zum anderen aber auch an Alex wahnsinniger Ausstrahlung. Sie ist einer dieser Menschen mit einem Grinsen von einem Ohr zum anderen. Sie ist leidenschaftlich, sie ist authentisch, sie ist motivierend. Sie tritt dir mit Freude in den Hintern, wenn du dich gehen lässt – und gibt dir ein fettes High Five, wenn du deine Squats endlich geschafft hast. Und das wichtigste: Sie macht ihr Ding. Egal, wie viele Leute ihr in ihren Körper und ihren Lebensstil reinreden wollen, sie ist unbeirrbar. Und manchmal hat das einfach nur meinen dicken Respekt verdient – auch wenn ich dieses Ding selbst vielleicht nicht so toll finde.


Dieser Artikel entstand in Kooperation mit bwin.

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