Vielleicht erinnert ihr euch an meinen Artikel über das Tiny House Movement. Einer Bewegung von Menschen die sich für ein ziemlich unkonventionelles Leben auf kleinem Raum aber mit einer unendlichen Freiheit entschieden haben. Das Thema und diese Lebensweise fasziniert mich und darum bin ich jetzt auch vom Fotoprojekt von Fotograf Andrew Waits begeistert.

Home is neither here nor there.
Home is within you, or home is nowhere at all.
– Hermann Hesse

Für die meisten ist das Auto ein reines Fortbewegungsmittel, oder ein Luxusgut, oder ein Statussymbol. Oder eben all das zusammen. Für uns alle ist es wohl ein Stück Freiheit und Unabhängigkeit. Und für gar nicht mal so wenige Menschen ist das Auto ihr Zuhause. Es ist ihr Ort der Geborgenheit. Es ist der Ort an dem sie ihrer Familie „Gute Nacht“ sagen. Manchmal geht es um das reine Überleben, manchmal geht es aber auch um das ganz eigene Konzept von „zu Hause“. Könntet ihr es euch vorstellen so zu leben?

via andrewwaits.com

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Lisa sagte vor kurzem in einem Nebensatz „man trägt sein Zuhause irgendwann in sich selbst“, und seit dem ich selbst so viel reise weiß ich was sie damit meint. Es ist etwas das uns Menschen wohl nicht angeboren ist, aber wir lernen das.

Und wir fühlen uns mit unserem Köfferchen wohl – und „angekommen“ in uns selbst. Weil es oft keinen anderen vertrauten Ort gibt der Schutz bietet. „Heimat“ wird von vielen unserer Generation losgelöst von Eigentum, Städten und oft auch von den Menschen die wir gerne täglich um uns hätten. Häuslichkeit und die Verbundenheit an einen geographischen Ort verschwinden – vor allem im amerikanischen Lebensstil.

Fotograf Andrew Waits hat seine Fotostrecke in Seattle begonnen und fuhr dann an der Westküste entlang. Das Motiv dieser Serie war unter anderem die jüngsten Immobilienkriese, welche viele Familien in dieses „andere Leben“ riss. Waits zog also los, auf der Suche nach Menschen die diesen Lebensstil leben. Gewollt oder gezwungener Maßen. Was dabei heraus kam fasziniert und schockiert mich in gleichen Maßen.

Um die Geschichten hinter diesen und anderen Gesichtern zu lesen, werft doch auch mal einen Blick auf meine Quelle, der Website von Andrew Waits!

via andrewwaits.com

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