Und dann war es soweit, nach einem lauschigen Abend irgendwo im Nirgendwo erwachten wir in Ibstone und erblickten die Wolken über London, aßen Porridge, tranken noch einen Tee gegen das Kratzen im Hals, sprachen uns gut zu und dann hieß es für unser Team: Auf in den Kampf.

Für uns alle war es ein Kampf zusammen im Team, ein Kampf gegen 18 Kilometer, ein Kampf gegen unsere Ängste, ein Kampf gegen den inneren Schweinehund, ein Kampf gegen den Regen und die Kälte und bei mir kam noch der Kampf gegen eine unermüdliche Erkältung hinzu. Ob ich als Sieger aus diesem Kampf geschritten bin?

Ich würde jetzt ganz klar JA antworten. Denn erhobenen, nassen, mit Matsch verdreckten Hauptes das Handtuch zu werfen muss doch auch ganz klar als Sieg anerkannt werden, oder? Ihr habt mich aus der Ferne angefeuert und Lisa bestärkte mich mit ihrem Statement „Man muss auch mal scheitern können“. Und deshalb hörte ich auf meinen Körper und ließ Schwäche zu.

Alles auf die Erkältung zu schieben wäre nicht richtig, auch im gesunden Zustand wäre meine Ausdauer nicht ausreichend für 18 km im Matsch gewesen, aber die Teilnahme hat trotzdem Spaß gemacht. Ich konnte meine Grenzen testen und weiß jetzt für das kommende Tough Mudder Event im September in Süddeutschland bestens Bescheid. Und dann heißt es wieder: Rambazamba, pew, pew! Viel Spaß mit dem Video!


Zu diesem hirnrissigen Event wurde ich von Tough Mudder eingeladen. Naja, ich bin eben jung und brauche den Matsch. Wahhh!

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