August, be awesome, September, be smooth – October, be… original? Ja, so könnte das wohl heißen, denn so Richtung Jahresende darf es wenns nach mir geht gerne noch mal ordentlich knallen! 2014 war bisher irgendwie ein bisschen lame und ist vor allem viel zu schnell rumgegangen, findet ihr nicht? Also lieber Oktober, zeig mal was du kannst, spinn gern ein bisschen rum dabei, stell dich und mich auf den Kopf, benimm dich daneben und wirf Limonen in meine Richtung – ich habe dieses Jahr gelernt, aus Zitronen Limo zu machen.

Noch mehr als über Limonen würde ich mich aber über einen Kürbis freuen, der fröhlich in meine Richtung fliegt (nur bitte nicht gegen meinen Kopf). Momentan gibt es nämlich so gut wie keinen Tag, an dem ich ohne Kürbis-Aufnahme auskomme: Die leckeren Kürbis-Ravioli im Flieger, selbst gemachte Kürbissuppe zum Lunch, leckerste Pizza mit Kürbisbelag am Abend… Und ich kriege immer noch nicht genug! Ich liebe einfach dieses mal nussige, mal süße, mal herzhafte, immer reichhaltige Ding (das übrigens eine Nuss ist, wusste das irgendjemand vor mir?). Tatsächlich ist es aber so, dass meine Kreativität in Sachen Kürbiszubereitung mit Kürbissuppe, Ofengemüse und Quiche langsam aber sicher ausgeschöpft ist. Deshalb jetzt von mir für euch:

Die 5 originellsten Kürbis Rezepte

Gefunden habe ich die beim genüsslichen Stöbern in meinen Lieblingsblogs und auf Marley Spoon, den Foodliebhabern mit ausgewählten Köchen und Partnern, die regelmäßig Inspiration und Appetit in meinem Postfach hinterlassen und die selbst kreierten Rezepte auch mitsamt der Zutaten nach Hause liefern. Los geht es logischerweise mit dem Frühstück. Kürbis zum Frühstück? Ja, genau. Ich auch eher so äääähm… aber: Das könnte der Knaller sein.

1. Pumpkin-Banana-Bread

Die Idee von Stephan Pyles habe ich bei 101 Cookbooks gefunden und bin total begeistert. Banana Bread ist für mich – neben frischen Pfannkuchen, Poached Eggs oder Biscuits in Seattle – eins der Highlights auf dem Frühstückstisch. Und mit der richtigen Kürbissorte könnte das tatsächlich ziemlich gut schmecken… Das Rezept findet ihr hier.

Zum Mittag darf es bei mir zur Frostbeulen-Prävention aktuell gerne was Warmes, Deftiges sein. Wie wäre es also mit…

2. Pumpkin Gnocchi mit Quinoa und Haselnuss

Ja, Pasta mit Kürbis kennen wir schon, aber mit Quinoa und Haselnuss? Aran erzählt auf Canelle et Vanille eindrücklich, wie sie die Zutaten vom Bauernmarkt an einem ruhigen Sonntag in der Küche zubereitete und dabei an ihren ehemaligen Chefkoch dachte, der morgens bevor sich die Küche füllte immer erst mal frische Pasta zubereitete. Statt Meditation. Und ob ich noch meditieren müsste, wenn in der nächsten Mittagspause diese Gnocchi auf dem Tisch stünden? Wenn mir die jemand ins Office bringen will, das Rezept gibts hier.

Anschließend ist ja dann auch fast schon wieder Zeit für Kaffee. Und Kuchen. Oder, noch besser:

3. Pumpkin Feta Muffins

via Shutterstock von Tatiana Vorona

What?! Ja, ich weiß, jetzt dreh ich so langsam durch, aber es gibt so ein paar Grundregeln wenn es um meinen Geschmack geht: Feta, Süßkartoffeln und Schokolade machen grundsätzlich alles besser. Warum also nicht auch irgendwas mit Feta zum Kürbis machen? Findet auch Heidi, die das Rezept dafür im Kochbuch Martha Goes Green entdeckt hat. Ihr findet es hier.

Und wer immer noch nicht genug von süßen Kürbisspeisen hat, dem macht Jeanny von Zucker Zimt und Liebe mal wieder eine Freude:

4. Süße Kürbiswaffeln

Als ob Waffeln an sich nicht schon geil genug wären. Also, bei Jeannys Familie hat die Ankündigung dieser Leckerei natürlich auch erstmal nur Fragezeichen in die Gesichter gezaubert, aber ich hab das ganze schon mal nachgebacken, und da werden aus den Frage- ganz schnell Ausrufezeichen. Fett gedruckte. Das Rezept gibts hier.

via Shutterstock von Tatiana Vorona

Genug gegessen? Als ob! Zum Abendessen kommt jetzt noch ein absolutes Highlight:

5. Kürbis-Hummus mit Apfel-Bulgur-Salat und Kürbiskernöl

Knaller, oder? Das Rezept hierfür kann ich mir bisher nur so wie ihr aus den Fingern saugen: Hummus mit Kürbismus zubereiten, Bulgur aufsetzen und Apfelschnitzer einrühren, das Ganze mit Kürbiskernöl abschmecken?! Das genaue Rezept und vor allem alle Zutaten perfekt vorportioniert gibt es wie oben bereits kurz erwähnt bei Marley Spoon – einem der wohl bequemsten Food-Shopping-Portale des Internets: Hier könnt ihr ohne Abo per Mausklick ganz einfach die Gerichte bestellen, die euch ansprechen – und bekommt sie ein paar Tage später, zusammen mit einfachen Kochanweisungen, direkt an die Haustür geliefert.

Marley Spoon wurde diesen Sommer von Fabian Siegel und Till Neatby gegründet und will einfaches und genussvolles Kochen zurück in die Küche bringen: Die sieben Rezepte wechseln wöchentlich und werden von professionellen Köchen kreiert – jeder Kunde kann genau auswählen, was er davon geliefert bekommen möchte. Die Kürbisse für die Kürbiswoche von Marley Spoon kommen übrigens vom Brandenburgischen Rixmanns Hof. Hier baut Landwirt Georg Rixmann ganze 170 Kürbissorten an!

So, ich würde mich dann also mal an diesen Apfel-Bulgur-Salat machen! Für wie viele Portionen soll ich bestellen?!


Dieser Artikel entstand mit freundlicher Unterstützung von Marley Spoon.

Kommentare

Send this to a friend