Seit Michael Knight aus der Serie Knight Rider in meiner frühen Kindheit jeden Samstag über den Bildschirm flimmerte wünschte ich mir so eine coole Uhr wie er damals hatte. Seine Uhr hatte es so richtig in sich, er konnte per Sprachsteuerung sein Auto K.I.T.T. einfach herbeirufen! Als kleiner Junge saß ich ganz fasziniert vor dem Fernseher und wollte auch so ein cooles Gadget haben. Doch leider war das Ganze noch Zukunftsmusik.

Doch jetzt, Anno 2015, sind Smartwatches nicht mehr wegzudenken. Im Mediamarkt begrüßen sie uns gleich versammelt unter mehreren ihresgleichen und allesamt sind sie der damaligen Uhr von Michael Knights in vielen Dingen überlegen und sehen nicht nur cooler aus sondern sind auch viel umfangreicher in ihren Funktionen. Tja, damit haben die damals nicht gerechnet! Ich ehrlich gesagt auch nicht!

Um es kurz zu fassen, eine Smartwatch ist eine Art Erweiterung für euer Smartphone. Sie ist über Bluetooth mit euerem Smartphone gekoppelt und informiert euch über alle eingehenden Nachrichten, Anrufe, SMSen, E-Mails und co. direkt übers Handgelenk. Der Vorteil: Ihr müsst nicht bei jeder Nachricht bzw. Notification immer das Smartphone aus der Hose ziehen sondern könnt diese Informationen ganz einfach kurz an der Uhr ablesen.

Ich hatte die Ehre die Moto 360 von Motorola zu testen. Bei der Moto 360 handelt es sich um eine Smartwatch für Android Smartphones d.h. ihr könnt sie nicht mit euerem iPhone oder Windows Phone koppeln. Weiter nicht tragisch sofern man eh ein Androidgerät sein Eigen nennt. Die erste tolle Sache an dieser Smartwatch ist, dass ihr sie komplett selber individuell gestalten könnt. Die Farbe des Gehäuses, das Armband und das Ziffernblatt können individuell gewählt werden.

Und noch ein Vorteil: Die Moto 360 sieht wirklich wie eine Uhr aus und nicht wie ein spaciger Handcomputer aus dem Weltall. Ich finde ihr Design zeitlos und schlicht und so taugt sie meiner Meinung nach auch super als modisches Lifestyle Gadget. Sie ist wirklich zu jedem Anlass tragbar und sieht auf den ersten Blick gar nicht wie eine Smartwatch aus.

Funktionen der Moto 360

Doch kommen wir nun zu den Funktionen dieses kleinen technischen Helferleins. Die Uhr informiert euch über sämtliche eingehende Informationen, seien es E-Mails, SMSen, Termine oder Anrufe. Im unteren Teil der Uhr seht ihr dann eine Notification und könnt diese dann mit einem Touch öffnen und den Inhalt ablesen.

Zusätzlich bietet die Smartwatch gleich auch ein paar kurze Auto-Antwortmöglichkeiten wie „Ja“, „Nein“ usw. mit denen ihre direkt ohne das Smartphone zu zücken antworten könnt.

Des weiteren habt ihr auch einige Health-Funktionen in der Uhr, dabei könnt ihr eueren Puls messen lassen oder euch anzeigen wie viele Schritte ihr heute oder in der Woche zurückgelegt habt.

Ihr wollt ein bisschen Musik hören aber euer Smartphone nicht aus der Hosetaschen kramen, kein Problem auch das ist mit der Moto 360 problemlos möglich.

Nun fragt sich sicher der ein oder andere, kann ich mit der Smartwatch eigentlich auch E-Mails oder SMSen versenden? Na logisch! Das Ganze geschieht dann über die Sprachsteuerung, mit einem Touch ist dies aktiviert und ihr könnt damit fast alles machen. So ist es ganz einfach eine E-Mail oder eine SMS zu schreiben. Empfänger nennen und anschließend die Nachricht diktieren! Damit ist man noch cooler als Michael Knight!

Ein Funktion die ich wirklich geschätzt habe waren die Vibrationen die von der Uhr ausgehen so bald eine Nachricht eintrifft. Ich fand dies sehr sinnvoll bei Anrufen, denn ich hab mein Smartphone meist in der Hosentasche und auf Vibration und bekomme deshalb nicht immer mit das ich gerade einen Anruf erhalten. Mit der Vibration an der Uhr während eines Anrufs merke ich sofort das mich jemand versucht zu erreichen.

Noch zu erwähnen ist, dass mit der Moto 360 natürlich auch die Uhrzeit abgelesen werden kann ;). Dazu gibt es auch unterschiedliche Ziffernblätter zur Auswahl. Die Uhr ist übrigens immer in einer Art Schlafmodus doch sobald ich das Handgelenkt zu mir hin drehe, erkennt die Uhr das ich nun die Uhrzeit ablesen möchte und das Ziffernblatt wird sichtbar (so wird der Akku geschont). Nach einem Tag intensiver Nutzung hatte ich noch ca. 50% Akku was denke ich ganz in Ordnung ist. Wer die Uhr aufladen will tut dies mit dem mitgelieferten Dock und dann wir die Uhr per Induktion wieder mit Elektrizität gefüllt. Kleiner Nebeneffekt beim Aufladen, die Uhr ändert ihr Layout und kann somit als Nachttisch Uhr verwendet werden.

Zum Schluss bleibt mir nur noch zu sagen, dass Smartwatches an sich eine gute Sache sind. Durch sie greift man weniger zum Smartphone in der Tasche, aber schaut im Gegenzug dafür öfters auf die Uhr. Ob man nun eine Smartwatch braucht oder nicht bleibt jedem selber zu überlassen, aber ich finde mit der Moto 360 macht ihr nichts falsch wenn ihr in die Welt der Smartwatches eintauchen wollt!

Was haltet ihr von Smartwatches? Nützliche Helferlein oder überflüssige Handware fürs Handgelenk? Wer wie wir Fan von technischen Gadgets wie diesen ist darf jetzt freudig grinsen: Wir verlosen die Moto 360 in unserem schlicht-eleganten Design nämlich unter unseren Leser. Um teilzunehmen

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