Es ist nicht so, dass ich in Sachen Reisen noch nichts erlebt hätte. Ich war schon ganz gut unterwegs, allein dieses Jahr, wo ich unter anderem in Lissabon, Rom, London und dem eisigen Schweden unterwegs war. Und dann war da der legendäre Roadtrip durch Kalifornien letzen Sommer. Aber dennoch: Nach der aktuellsten Reise war ich so geflashed wie noch nie zuvor, kein Scheiß! Das lag vor allem an den tollen Menschen, die ich 10 Tage lang um mich herum hatte – doch beginnen wir mal von vorne.

Vor ein paar Monaten bekam ich einen Anruf von Mercedes-Benz. „Wir planen gerade #MBPolarSun, einen Roadtrip von den Alpen bis ans Nordkap, hättest du darauf Lust?“ – yes, so viel Lust, dass ich direkt grinsend auf meinem Bett herumgesprungen bin. Am 2. Juli wurde es dann ernst: Ich flog nach München, wo ich zum ersten Mal auf die Roadtrip-Truppe stieß. Von dort ging es dann ins wunderschöne Kitzbühel, wo wir uns beim abendlichen Rahmenprogramm zum neuen Mercedes-Benz GLE etwas besser kennenlernen konnten.

Beginn des Roadtrips

Am 3. Juli begann die eigentliche Reise und dementsprechend aufgedreht war die gesamte Crew gleich am Morgen. Ein kurzes Gruppenfoto und ab auf die Bahn. Dazu standen insgesamt 12 GLEs bereit, 4 davon in der schnittigen Coupé-Version und mit ordentlich Bums unter der Haube. Eingestiegen und los und ich war wohl nicht der einzige mit Gänsehaut: Da rollen 12 funkelnde Fahrzeuge voller cooler, kreativer Leute los, um das erste Tagesziel Leipzig zu erreichen, die frische Alpenluft strömt durch die Fenster und die Kameras rattern nur so vor sich hin. Brutales Gefühl!

Nach einem kurzen Lunchbreak in Nürnberg (natürlich standesgemäß mit feinen Rostbratwürstchen) ging es wieder auf die Autobahn und ich hatte den Spaß meines Lebens – als Beifahrer! Im Auto saß ich nämlich mit Gareth Pon, einem Filmemacher aus Südafrika, der bis zu diesem Tag noch nie davon gehört hatte, dass es in Deutschland diese Autobahn ohne Tempolimit gibt. Ihr hättet sein Gesicht sehen sollen, als ich ihm dann davon erzählt habe und vor allem in dem Moment, wo er mit 250 Sachen über die Bahn knallen konnte – unbezahlbar!

Einen kurzen Spaziergang durch die City, ein Dinner mit der Crew, die schon merklich zusammengewachsen war, und eine Übernachtung später waren wir dann schon wieder unterwegs: Tagesziel Posen, Zwischenziel zum Lunch war Berlin. Außer dem Tagesziel blieb es dabei jedem völlig freigestellt, was er mit seiner Zeit anfangen wollte. So verschlug es uns auf einen Döner nach Kreuzberg, während andere gar nicht erst richtig in die Stadt hineinfuhren. Umso grandioser waren dann aber doch immer wieder die Momente, wo man eines der anderen Fahrzeuge auf der Straße erspähte, hupte, winkte, Fotos schoss und diese Team-Vibes spürte – egal wer denn nun in diesem speziellen Auto saß.

Von Polen Richtung Skandinavien

Die nächsten Stops hießen Posen, Warschau, Vilnius, Riga und Tallinn und über jeden einzelnen kann ich sagen, dass ich gerne noch einmal wiederkommen würde, um dort mehr Zeit zu verbringen. Jeder der Städte hat wunderschöne Ecken, lädt aber auch zum Erkunden ein und besitzt eine herrliche Unverbrauchtheit, die es wohl so nur im Osten gibt. Als ich da zum Beispiel mit meinen Roadtrip-Kumpels Gareth, Zaid und Gonzague eine spontane Fototour durch Riga unternommen habe, da hätte ich noch tagelang so weitermachen können! Die Dichte an wunderschönen Frauen ist teilweise enorm und die Menschen wirken nett und offen, wurden vom Tourismus noch nicht so überrannt, dass sie sich nicht mehr freuen würden, Besucher zu sehen.

Die Landschaft in Polen und im Baltikum ist teilweise ebenfalls wunderschön, trotz ihrer Flachheit. Kornfelder, Blumen in allen Farben, der ein oder andere See und mittendrin immer diese Orte, an denen man das Gefühl bekommt, aus einer Zeitmaschine gestiegen zu sein. An einem solchen Ort ein paar Tage zu bleiben und einfach mal die Ruhe zu genießen, das wär’s!

Wie es auf der Reise dann mit den dazugestoßenen Travel-Buddies Yvonne und MC Winkel weiterging – das erfahrt ihr in Kürze hier! Und ein kleines Video gibt es dann auch dazu.

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