Na, alles fit? Ich hoffe sehr, denn immerhin ist heute Weltgesundheitstag und den verbringt ihr alle hoffentlich fernab von Wartezimmer, Krankenhäuser und Apothekenschalter! Wie sehr es auf die Stimmung schlägt, wenn an allen Ecken und Enden etwas zwickt und zwackt, davon kann ich ein ganzes Lied singen. In den letzten Wochen musste ich mich selbst durch einige Arzttermine quälen und mit der fiesesten Grippe seit langer Zeit eine gefühlt ewige Bettruhe halten, wo ich doch das eigentlich am schlechtesten kann: ruhig halten.

Das Gute, wenn der Körper mal schlapp macht? Man sieht wie unbedeutend eigentlich all die andern Dinge sind, über die wir uns im Alltag den Kopf zerbrechen. All der Trouble, all der Stress, all das Hinterlaufen vermeintlicher Wichtigkeiten schrumpfen zusammen, wenn so eine Krankheit den Kopf mal wieder in die richtige Position gerückt hat: Gesundheit ist das Beste, was uns passieren kann und genau das, worüber wir auch im Alltagsbetrieb gehörig dankbar sein sollten, denn selbstverständlich ist sie leider nicht, wenn man einen Blick auf die Zahlen wirft. Der diesjährige Weltgesundheitstag rückt das Thema Diabetes in den Fokus. Weltweit leiden daran um die 347 Millionen Menschen. Bedenkt man noch all die anderen existierenden (chronischen) Erkrankungen, kann man von echtem Glück sprechen, wenn man bisher relativ unbeschadet durchs Leben gehen durfte.

Ein wenig kann man natürlich aber auch selbst dazu beitragen, dass man gesund bleibt oder schnell wieder fit wird.Da es nicht nur mich hier Zuhause in Berlin im Alltag, sondern auch Mia und Flo auf Reisen zuletzt fies erwischt hat, haben wir hier zur Feier des Weltgesundheitstages mal unsere besten Tipps und Tricks gegen kleinere Wehwehchen und Blessuren gesammelt.

Gute Besserung – unsere Gesundheitstipps!

Ihr werdet in dieser Liste wahrscheinlich ein paar alte Bekannte wieder treffen, aber meistens sind es ja klitzekleine Helfer und Verhaltensänderungen, die in der Summe zum Erfolg führen. Darauf setzen wir jedenfalls!

  • Gesund essen! Um gar nicht erst krank zu werden, hilft es echte Power-Stoffe wie Ingwer, Zink und Vitamin C in die Ernährung zu integrieren. So wird das Immunsystem gestärkt und unser Wohlbefinden steigt. Mia und ich lieben beide die Ingwer-Knolle. Statt Tee trinke ich während der Arbeit zwischendurch lieber einen Aufguss aus frischem Ingwer und Zitrone. Mia hat meistens ein Konzentrat dabei, das es in Tropfenform oder als Dragees gibt. In jedem Fall regt die Schärfe des Ingwers auch den Stoffwechsel an und hilft so auch nach einem langen Flug oder nicht endenden Arbeitstagen wieder auf Touren zu kommen. Ein echter Power-Lieferant sind übrigens auch Granatäpfel. Die haben nicht nur viel Vitamin C, Kalium und Folsäure, sondern liefern auch noch wertvolle Antioxidantien!
  • Ordentlich würzen für eine bessere Verdauung – häh? Seit einer Weile ist eine weitere Knolle in aller Munde. Die Rede ist von Kurkuma, auch Gelbwurz genannt. Ihr werden ganz schön viele Kräfte nachgesagt, eine davon ist ist ihr verdauungsfördernder Effekt. Damit uns das Essen besser bekommt, sollten wir also ein bisschen des gelben Pulvers untermischen. Am besten in der Kombination mit schwarzem Pfeffer, denn der erhöht die Curcumin-Absorption.
  • Klingt logisch, aber oft scheitert es an der Umsetzung: ausreichend Schlaf und Bewegung! Wer dauermüde ist, setzt seinem Körper zu. Um während langer Reisen zur Ruhe zu kommen, packen wir gerne eine Schlafmaske ins Handgepäck. So klappt es mit dem Schlummern über den Wolken oder auch im Zug. Wer ein Sportmuffel ist, sollte versuchen kleinere Bewegungseinheiten in den natürlichen Tagesverlauf zu integrieren. Statt des Fahrstuhls sollte es dann doch die Treppe sein und bei den warmen Temperaturen kann man schon auch mal ins Büro radeln. Ein fitter Körper wird weniger krank.
  • Trockene Luft in Büros, Klima-Anlagen in Hotelzimmern und Flugzeugen – purer Stress für Haut, Nase und Augen! Dagegen hilft ausreichend Wasser trinken, Feuchtigkeitscreme einpacken und Nasenschleimhäute mit Salzwasserspray befeuchten. Mia setzt übrigens auch bei trockenen Augen auf Feuchtigkeitssprays. Klingt komisch, hilft aber!

Und was gehört in die Reise-Apotheke?

  • Schon mal seekrank gewesen? Mir macht die Schaukelei zum Glück nicht so viel auf, Mia dafür um so mehr. Für alle Fälle lohnt es sich daher passende Tabletten einzupacken, damit eine stundenlange Bootsfahrt nicht zum Horror-Trip an der Reling wird. Wer es sanfter lieber mag, sollte mal Akupunktur-Bänder versuchen. Achtung, ihr braucht aber eines an jedem Handgelenk! Die gibt es üblicherweise in Apotheken, an Flughäfen oder in Shops für Segler-Bedarf.

  • Im Standard-Repertoire reisen bei uns ansonsten ein Mittel gegen Sodbrennen, Immodium akut für den empfindlichen Magen und Blasenpflaster für intensive Entdeckungstouren mit. Mia schwört außerdem auf Magnesium nach langen Tagen.

Haben wir etwas vergessen? Auf was setzt ihr im Alltag und auf Reisen?

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