Es ist einfach überall, auch dort, wo man es nicht unbedingt vermutet und vor allem nicht haben möchte: Plastik. So ziemlich jedes Produkt wird in Plastik verpackt, aber auch in allen Alltagsgegenständen findet es sich wieder, sogar in unserer Kleidung. Soweit wäre das ja nicht dramatisch – doch leider werden nur 42% davon recycelt, sodass unsere wunderschöne Welt im Müll erstickt. Wir alle kennen das traurige Bild von angeschwemmten Plastikflaschen an den eigentlich unberührten Traumstränden dieser Welt, von Tieren, die sterben müssen, weil sie sich verheddern oder gefährliche Plastikteile verschlucken oder einatmen.

Die Welt, in der wir Leben, rein zu halten, sollte also ein Anliegen von uns allen sein, jeden Tag und in jeder Situation. Schön ist es dabei aber zu hören, dass auch Marken sich dieser Verantwortung bewusst sind und sich da in der Pflicht sehen, zu handeln. So zum Beispiel O’Neill – ein Unternehmen, das ohne schöne Strände, Wellen und das süße Leben in der Sonne gar nicht existieren könnte. Surfshorts und Co. werden schließlich nur benötigt, solange das Surfen auch noch Spaß macht und man nicht in einer Suppe aus Müll und Abwässern herumplanschen muss.

O’Neill Blue – Recycling als Grundlage

Für die erste Kollektion von O’Neill Blue wurden 200.000 Plastikflaschen von diversen Stränden gesammelt. Warum das? Weil diese als Grundlage zur Herstellung der Produkte der Linie dienen. Von der Flasche zum Kleidungsstück, weil man mit Recycling beginnen kann und nicht nur aufhören muss.

Jack O’Neill, der Gründer der weltberühmten Surfermarke hat übrigens schon 1996 mit seiner Sea Odyssey versucht, junge Menschen und Studenten auf die besondere Beziehung zwischen Meer und Umwelt hinzuweisen, die nicht nur für ihn und sein Unternehmen essentiell ist.

Ein Leben ohne Plastik – ein Selbstversuch

Die Geschichte von O’Neill Blue hat mich selbst dazu inspiriert, die Sache mit dem Plastik in meinem Leben mal genauer zu betrachten. Wo brauche ich es beziehungsweise komme nicht wirklich umhin, wo ist es einfach absolut überflüssig?

Die folgenden Dinge habe ich dabei für mich gelernt und werde versuchen, mir diese für die Zukunft zu Herzen zu nehmen:

  • im Supermarkt: Gerade Obst und Gemüse kann man auch unverpackt kaufen und es ist nicht nötig, alles in diese Plastiktüten zu stecken.
  • im Haushalt: Recycling, na klar! Das gilt aber auch für andere Dinge als Abfälle. Ein Elektrogerät kann man auch reparieren lassen, anstatt ein neues zu kaufen. Das gleiche gilt für Fahrräder und Co.
  • Auf Materialien achten: Papier lässt sich viel einfacher recyclen als Plastik – und wird das durchgezogen, müssen auch nicht immer gleich Bäume sterben
  • übrigens bin ich mit diesem Experiment nicht alleine. Hier zeigt euch zum Beispiel Pat Smith seine Erfahrungen – vielleicht inspirieren diese ja auch euch, es mal auszuprobieren!

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