Nachdem ich in meinem letzten Beitrag von den Traumstränden in der Dominikanischen Republik geschwärmt habe, möchte ich euch heute mit nach Santo Domingo, der Hauptstadt, nehmen und meine Erlebnisse teilen.

Auch wenn es nur ein Kurztrip von zwei Tagen war, so waren diese gefüllt mit positiven, sowie auch negativen Erlebnissen.

Santo Domingo – Die Millionenmetropole in der Karibik

Knapp 2 Stunden dauert die Fahrt auf der Schnellstraße von Punta Cana nach Santo Domingo. Die Landschaft ist trocken, wenig Zivilisation, dafür viele verlassene Häuser. Als wir durch die Vorstadt fahren, fällt mir vor allem die Armut und der einfache Lebensstandard auf.Dies scheint mir einer der Gegenden zu sein, welcher jeder Tourist zu bestimmten Tageszeiten eher meiden sollte. Ganz anders sieht es im hauptstädtischen Zentrum aus, nachdem wir den Fluss Ozama überquert haben. Hier fühlt man sich sicher und wir werden von den Einheimischen freundlich empfangen.

Mit seinen 3,3 Mio. Einwohner ist Santo Domingo nicht nur die Hauptstadt der Dominikanischen Republik, sondern auch die größte Stadt der gesamten Karibik. Im August 1496 wurde sie von Kolumbus-Bruder Bartolomeo gegründet und ist somit die älteste von Europäern errichtete Stadt in der Neuen Welt. Mit den vielen Kultur- und Naturschätzen möchte die Stadt für ihr neues Image werben und uns Reiseprofis begeistern. Das gelingt, denn es gibt viel zu entdecken.

Wir bekommen für unsere Truppe sogenannte Trikkes (3-rädrige elektrische Scooter) und cruisen damit zusammen mit unserem überaus herzlichen Guide durch die Straßen der Altstadt. Der Verkehr ist tückisch und man muss an jeder Kreuzung aufpassen. Unser Guide Rainer hält seine ’Family’ aber zusammen und erklärt uns viel über die Hintergründe und das Leben in Santo Domingo. Wir fahren durch die Altstadt, vorbei an historischen, aber gut erhaltenen, Gebäuden.

Man bräuchte sicherlich Tage um die ganze Stadt zu erkunden. Mit unseren Trikkes düsen wir durch die Straßen und sehen unter anderem den wunderschönen Plaza de Espana, den Kolumbus Park sowie die Basilica Cathedral of Santa María la Menor.

Den Abschluss bildet ein 4D Kinoerlebnis, mit einem historischen Hintergrund über die Schlacht von Santo Domingo.

Das Flair der Stadt ist gleich zu spüren und einige Klischees werden bestätigt: ältere Herren die mit einer Zigarre Domino spielen, Bauarbeiter dösen im Schatten, lateinamerikanische Musik dröhnt aus den Cafés und viele streunende Hunde sind zu sehen.

Vor allem die Begegnungen mit den Einwohnern bleiben mir in Erinnerung. Winkende Kinder die ganz fasziniert von uns sind, eine tanzende Schulklasse die uns begeistert, ältere Menschen die uns herzlich begrüßen und zu einem Mamajuana einladen. Die wohl schönsten Momente eines jeden Reise-Bloggers.

Nach einem Dinner im exklusiven Sheraton Hotel und einem Abend im Casino falle ich todmüde ins Bett. Die ganzen Eindrücke müssen erst einmal verarbeitet werden.

Beim Rausfahren aus der Stadt, am nächsten Morgen, sehe ich immer wieder heruntergekommene Häuser und dreckige Küstenabschnitte. Schade eigentlich, denn diese Stadt hat so viel zu bieten, aber kämpft immer noch gegen Kriminalität, Armut, Übersiedlung und ihrem Image als „Mallorca der Karibik“.Wir fahren wieder zurück in das Meliá Caribe Resort am Strand von Bavaro. Jede Menge Fotos von Traumstränden gibt’s in meinem Bericht zum anschauen und träumen. Viel Spaß!


Danke an alle genannten Partner für die unglaublich schöne Zeit! Ich freue mich schon bald wieder zurück zu sein.

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